Viele Menschen gehen am 1 Mai auf die Strasse um zu demonstrieren oder auf Kundgebungen. Andere nutzen den Tag mit der Familie, Freunde um Freude zu haben.

Der Erste Mai wird als Tag der Arbeit, Tag der Arbeiterbewegung, Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse oder auch als Maifeiertag bezeichnet. Er ist in Deutschland, Liechtenstein, Österreich, Belgien, Teilen der Schweiz und vielen anderen Staaten ein gesetzlicher Feiertag.

Der DGB veranstaltet Kundgebungen in Frankfurt auf dem Römerberg und unser OB Peter Feldmann nutzt die Plattform auch und es werden Forderungen laut. 

Geht auf die Straße und demonstriert gemeinsam für ein besseres Leben! 

Am 1. Mai demonstrieren Millionen Menschen auf der ganzen Welt für ein besseres Leben ohne Arbeitslosigkeit und Krieg, gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Arbeiter und Arbeitslose gemeinsam.

Es gibt genug Gründe, dass Erwerbslose am 1. Mai auf die Straße gehen. Unser Leben wird immer schlechter. Nach einem Jahr Arbeitslosengeld 1 fallen viele in Hartz 4. Die geringen Ersparnisse müssen verbraucht sein, bevor es die wenigen Hartz Euros gibt. 6 Millionen Menschen bekommen Hartz 4, unsere Kinder und Jugendlichen leiden ganz besonders. Dagegen gehen wir am 1. Mai auf die Straße und fordern: Weg mit Hartz IV

Mehr als die Hälfte der Stellenangebote der Arbeitsverwaltungen sind Leiharbeitsplätze oder noch schlimmer: Werkverträge. Eine Million Leiharbeiter fristen eine unsichere Existenz und viele malochen zu Hungerlöhnen. Wir gehen am 1 Mai auf die Straße und fordern: Leiharbeit und Werkverträge müssen radikal beschränkt werden.

Die Reichen werden immer reicher und gleichzeitig wächst die Armut, Arbeitslose und Arme sterben 11 Jahre früher als besser Verdienende. Von der Rente können sie nicht mehr leben. Warum ist das so? Ursache der Arbeitslosigkeit ist dieses Wirtschaftssystem!

Während viele Kinder der Hartz-Empfänger nicht richtig ernährt werden und hungrig zur Schule gehen, steigt der deutsche Rüstungshaushalt auf die Rekordhöhe von 37 Milliarden. Das ist mehr, als für alle Hartz-Empfänger ausgegeben wird. Die Bundeswehr ist im Ausland im Einsatz und beteiligt sich an Kriegen. Das muss aufhören. Wir fordern: Schluss mit der Aufrüstung und den Auslandseinsätzen. 

Das alles ist richtig und die Informationen sind nicht neu. Wir brauchen keine Festtagsreden, wir brauchen Bürger die mit Ihrer Erststimme nur noch Menschen wählen in den Bundestag, die Ihre Interessen vertreten. Der Bürger muss sich an der aktiven politischen Meinung wieder beteiligen und dafür braucht es eine einfache Kommunikationsform. Bei einem Wahlsieg in meinem Wahlkreis 183 Frankfurt II will ich so eine Plattform „BürgerVerbindung“ schaffen.

Ich sehe es als eine Chance der gemeinsamen Veränderung für einen neuen politische Stil um die Wandlung in der Politik zum Erfolg zu führen. In allen Lebensbereichen sind Veränderung notwendig, dass weiß jeder und diesmal muss es Gelingen, denn es ist 5 vor 12. Themen Klimaschutz, Grundeinkommen, Verkehr schreien nach Umsetzung – bitte so schnell wie möglich.

Allgemeine weitere Informationen zum 1. Mai

Der 1. Mai ist in Deutschland einer der wichtigsten politischen Feiertage. Im Allgemeinen wird dieser Feiertag als Tag der Arbeit oder als Tag der Arbeiterbewegung verstanden. Er wird verbunden mit dem Streben der Arbeiterschaft für mehr Rechte seit den Zeiten des so genannten Manchesterkapitalismus. Für die meisten Menschen in Mitteleuropa ist die eigentliche Bedeutung jedoch in einer Zeit des Wohlstandes und der vermeintlichen Sicherheit in den Hintergrund getreten. Die Bedeutung rückt schlaglichtartig wieder temporär in das Bewusstsein durch die mediale Berichterstattung über Ausschreitungen bei den Maifeiern in den Problembezirken der Großstädte. Die Ursprünge des Maifeiertages jedoch weisen wie so viele andere Feiertage in tiefere Urgründe längst vergangener Epochen. Das es irgendwie mit dem jahreszeitlichen Wechselmythos zu tun hat, lässt sich unschwer erahnen.

Der 1. Mai ist durch seine Verbindung mit dem gefühlten Sommeranfang durch die unterschiedlichsten Gebräuche verbunden. In manchen Gegenden war es Brauch, durch ein Maiansingen den Mai, d.h. den Sommer einzuholen. Lieder, wie ‚Der Mai ist gekommen‘ begleiten die Festlichkeiten:

Der Mai ist gekommen

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus,
da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus!
Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.

Herr Vater, Frau Mutter, dass Gott euch behüt‘!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht?
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert,
es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert.

Frisch auf drum, frisch auf drum im hellen Sonnenstrahl,
wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all;
mein Herz ist wie ’ne Lerche und stimmet ein mit Schall.

O Wandern, o Wandern, du freie Burschenlust!
Da weht Gottes Odem so frisch mir in die Brust;
da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
Wie bist du so schön, o du weite, weite Welt.

Tänze und öffentliche Spiele sollten den Sommer und die natürliche Fruchtbarkeit, und damit die Wiederkehr des Lichtes, begrüßen. In diesen Bräuchen deutet vieles auf vorchristliche heidnische Ursprünge hin, in denen die Menschen mehr an Naturerscheinungen das Wesen der göttlichen Allnatur auszumachen suchten.

Auch heute ist das Bewusstsein zurück zur Natur wieder sehr aktuell.

Ich wünschen Ihnen einen schönen 1. Mai Feiertag 2017!