Ich unterstütze jede Form von Engagement für unser Klima vor Ort und wo es von Nöten ist.

Foto campact

 

Lieber Karlheinz Grabmann,

was muss eigentlich noch alles passieren? Wirbelstürme verwüsten Millionenstädte und ganze Inseln, Dürren und immer neue Hitzerekorde suchen die Welt heim [1] – und von Angela Merkel und Martin Schulz kein Wort zum Klimawandel? Dabei ist Deutschland gerade dabei, seine Klimaziele krachend zu verfehlen – der CO2-Ausstoß ist seit Jahren konstant.[2] Noch peinlicher als das Schweigen von Union und SPD ist höchstens die FDP, die Klimaziele in NRW aufgibt und den Anstieg der Wetterextreme als „Fake News“ abtut.[3]

Bisher ist es den Parteien geglückt, sich im Wahlkampf vor dem Klimathema zu drücken. Noch können wir das ändern: Bis zur Wahl bleiben uns elf Tage Zeit! An diesem Samstag, um genau fünf vor Zwölf, veranstalten Campact-Aktive von Flensburg bis Friedrichshafen Mini-Flashmobs an den Wahlständen der Parteien auf dem Wochenmarkt oder in der Fußgängerzone. In Gummistiefeln und mit Schirmen fordern sie „Lasst uns nicht im Regen stehen“ und überreichen SPD, Union oder FDP ein beschämendes Zeugnis für ihre Klimapolitik.

Mit dieser Aktion sorgen Campact-Aktive dafür, dass die Parteien ihre Position zum Klimaschutz öffentlich erklären müssen – und zwar direkt vor den potentiellen Wählerinnen und Wählern. Doch wir schaffen es nur gemeinsam, Karlheinz Grabmann. Bitte helfen Sie mit und gehen Sie am Samstag möglichst um 5 vor 12 Uhr zu einem Wahlstand von CDU, SPD oder FDP in Ihrer Nähe. Das ist einfacher als Sie denken: Sie brauchen dafür nur einen Regenschirm oder Gummistiefel. Schilder, Zeugnisse, Info-Flyer und Anleitung finden Sie auf unserer Aktionsseite – einfach ausdrucken und los geht’s!

 

Lesen Sie jetzt, wie einfach das geht

 

Kohleausstieg einleiten, Erneuerbare Energien fördern: Das sind zentrale Forderungen des Aufbruchs 2017. Über 75.000 Campact-Aktive wie Sie haben abgestimmt, welche politischen Maßnahmen die neue Bundesregierung ergreifen muss. Diesen Rückhalt für ambitionierten Klimaschutz sollen nun auch die Parteien spüren!

Und wir dringen durch: Bei den Parteien gingen in den vergangenen Wochen so viele Anfragen, Besuche und E-Mails zum Aufbruch ein, dass fast alle großen Parteien sich mit den Forderungen auseinandergesetzt und Stellungnahmen verfasst haben. Beim Klimaschutz waren die Antworten allerdings vage. Deshalb tragen wir das Thema nun in die Öffentlichkeit – und zu den potentiellen Wähler/innen.

Mit Ihrer Hilfe setzen wir den Klimaschutz auf die Agenda. Lesen Sie jetzt, wie einfach das geht – und veranstalten Sie am Samstag Ihren eigenen Mini-Flashmob!

 

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