Lichtblick: der Ortsbeirat hatte eingeladen, um sich ein aktuelles Bild zu machen. Das Interesse der Bürger*innen war groß und man kam auch schnell auf die Probleme zu sprechen. Der Schutzmann vor Ort und der Chef des Polizeireviers waren dabei und haben sich alles nochmals persönlich angehört. Die Probleme sind Ihnen schon seit Jahren bekannt. Die Polizei tut aus meiner Sicht alles, was machbar ist. Ich konnte mich im Vorfeld mit zwei Polizisten unterhalten die gerade im Einsatz waren.

Die Angst der Bewohner*innen ist ziemlich groß und man traut sich im dunklen kaum noch auf die Straße. Lampen die durch Bäume kaum Licht spenden, sind sicherlich ein Problem was rasch lösbar erscheint. Die Parkplatzsituation sollte geändert werden, damit Fußgänger und auch Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr oder Müllabfuhr hier wieder ohne Probleme anfahren können. Die schrägen Parkplätze verringern die Fläche des Gehweges und der Straße. Auch Verbesserungen für Behinderte sind geboten.

Der Jugendclub leistet sehr gute Arbeit und den Mitarbeitern muss man ein großes Lob aussprechen. Schade ist nur, dass die Stadt den Mitarbeitern den verdienten gerechten Lohn verweigert. Hier wird am falschen Platz gespart.

Das Stadtparlament wurde gestern bei Mario Barth Sendung „Mario Barth deckt auf“ gleich zweimal wegen Steuerverschwendung erwähnt. Zum Einen der Zaun im Ostpark für die Nilgänse mit fast 75.000 Euro (zwei Zäune/Monotoring) plus die Arbeitszeit und die vielen Medienberichterstattungen. Zum anderen das tote Denkmal für die Grüne Soße in Oberrad. Hier stehen 7 Leerstehende Gewächshäuser für die sieben Kräuter symbolisch. Das Denkmal wird kaum wahrgenommen seit 2007 hat mal 150.000 Euro gekostet und jährlich 1.000 Euro Unterhaltskosten und wurde renoviert für 70.000 Euro. Man bezeichnete es als totes Denkmal, das ist Kunst.

Diese Gelder wären in sozialen Einrichtungen besser untergebracht. Viele sinnvolle Projekte werden oft nur mit jährlich zugesagten Zuschüssen bedient und diese Mitarbeiter stehen immer mit einem Bein in der Arbeitslosigkeit. Davon sind in unserem Ortsbereich das Quatiersmanagement und auch Heddernheim im Wandel aktuell betroffen. Gute Dinge werden angestoßen, umgesetzt und Freiwillige unterstützen diese wertvolle Arbeit. Fallen die Zuschüsse weg, wird ein Scherbenhaufen hinterlassen und man fängt später vielleicht wieder von Neuem an. Das ärgert die engagierten Menschen sehr!

Hier ein Bericht von 2017 der Frankfurter Rundschau https://www.fr.de/frankfurt/besser-einkaufen-niederursel-11015416.html

Der neue Penny und die Wohneinheiten stehen.

Das größte Problem ist die Kombination von öffentlichem Raum und Privatgelände. Das Privatgelände ist stetig im Insolvenzbereich und dadurch ist die Ungewissheit groß.

Schön wäre es, wenn die Stadt vielleicht ihr Vorkaufsrecht wahrnehmen würde und etwas Neues plant, was zum Stadtteil Niederursel in dieser Wohngegend passend wäre.

Ein Stammtisch wird hier regelmäßig abgehalten, wo sich die Nachbarn stetig austauschen. Hier ist ein miteinander, füreinander spürbar.