Foto links Karl Rühl, Heimatboden, rechts Karlheinz Grabmann

Als einer der ersten Erwachsenen von der LOBBY „Gesunder Menschenverstand“ habe ich seit dem Anfang die Bewegung FFF in Frankfurt unterstützt. Oma und Opas sind auch dabei!

Es hat sich einiges gewandelt. Heute bei der internationalen weltweiten Veranstaltung war zum Start um 12.00 Uhr an der Bockenheimer Warte kaum Schulkinder da. Um 13.00 Uhr ging es dann los mit dem Fußmarsch. Später habe ich erfahren, dass Lehrer und Schulleiter enormen Druck auf die Schüler ausüben. Auf der Rückfahrt habe ich Schüler in der U-Bahn befragt, die nicht bei der Demo waren und mir wurde dies bestätigt . Und noch was ist mir aufgefallen, jedes Kind hatte ein Handy in der Hand. Entweder für sich oder man hat auch zu zweit sich etwas angeschaut. Ab der Nordweststadt hatten die Kinder alle Cola-Becher, Pop Cornbecher und Fastfood Tüten dabei. Gesundes Essen sieht anders aus, Plastik-Müll. Hier muss noch viel Aufklärung erfolgen!

Wir sollten uns den Anforderungen des Klimawandels stellen. Dazu brauchen wir Wissen. Täglich kann man sich entsprechend über Medien, Vorträgen, Bücher oder Internet informieren. Man sollte auch selbst unterscheiden lernen, was ist Wahr und was ist Lüge.

Meine Erfahrung in den letzten Jahren hat gezeigt, dass alles viel schlimmer sich darstellt, als ich es glauben wollte. Wir verbrauchen pro Person im Durchschnitt 2 Erden oder auch der Verbrauch an Emissonen ist gewaltig.

So sieht es in Frankfurt aus, ein Kommentar von Sachsenhausen wehr sich:

Liebe Fridays-for-Future-Aktivisten,
Mit Frankfurt haben Sie sich genau die richtige Stadt für Ihre Demos ausgesucht.
Es dürfte die einzige Stadt in Deutschland sein, die aktuell genau das Gegenteil macht als eine konsequente Umweltpolitik. Frankfurt macht aktuell durch seine Verkehrspolitik sogar eine Emissionserhöhungs-Politik. 
Hauptverkehrsstraßen werden vorbereitungslos gesperrt. Der Verkehr wird vorher nicht reduziert, sondern 1:1 in ohnehin schon überlastete Straßen gedrängt, womit dort eine überhöhte Verkehrsdichte entsteht. Dies hat selbstverständlich Staus zur Folge, darüber hinaus doppelte, manchmal dreifache Fahrzeiten, verbunden mit entsprechend höheren Abgas-Emissionen. Möglicherweise gibt es dadurch sogar eine Verdopplung der Abgas-Emissionen durch den Verkehr in Frankfurt. 
Aber niemand weiß, in welchem Umfang sich diese Politik auf die Umwelt auswirkt, weil es keine Vergleichswerte gibt. Messungen an vielen Stellen, die zu Stau-Brennpunkten geworden sind, gibt es nicht, die Bürger nehmen das nun selbst in die Hand und führen Messungen mit Hilfe der Deutschen Umwelthilfe durch. 
Die  Dreistigkeit schlechthin:  Den Bürgern wird diese Emissionserhöhungs-Politik  als “sozial-ökologische Verkehrswende” verkauft, die negativen Folgen der Verkehrspolitik auf die Umwelt werden schlichtweg einfach abgestritten. Und das in Zeiten, in denen Sie für eine bessere Umwelt jeden Freitag auf die Straße gehen.
Mit freundlichen Grüßen 

Bürgerinitiative “Sachsenhausen wehrt sich”

Nach mehr als 20 Jahren der Verhandlungen wurde 2015 in Paris endlich ein globales Abkommen zum Klimaschutz erreicht, im Konsens von 195 Staaten. Viele deutsche Politiker beteuern immer wieder, dass sie voll hinter diesem Abkommen stehen, kürzlich zum Beispiel Wirtschaftsminister Peter Altmaier im »Spiegel«-Streitgespräch mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Vergleicht man allerdings die Taten und Pläne der Bundesregierung mit dem, was zur Umsetzung der Paris-Ziele nötig wäre, fragt man sich: Hat die Politik die grundlegenden Fakten überhaupt verstanden? Hier die Informations-Quelle https://www.spektrum.de/kolumne/wie-viel-kohlendioxid-bleibt-deutschland-noch/1636218

Laut Prof. Dr. Joachim Curtis, Experimentelle Atmosphärenforschung, Goethe-Universität und Mitglied der Scientist for Future hat bei einem Vortrag am 26.11. eine Bürgerinformation vom Amselhof Kulturverein e.V. in Niederursel gesprochen und eigentlich sollte es keine Versiegelungen mehr in Deutschland geben. Haupftthema war das aktuelle Bauvorhaben beiderseits der Autobahn A5 – genannt Josefstadt.

Atmosphärenforscher Joachim Curtius untersucht im hessischen Taunus die Luftqualität. Der Wissenschaftler lobt die Freitagsproteste der Schüler und warnt gleichzeitig vor Untätigkeit. https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/atmosphaerenforscher-lobt-die-fridays-for-future-demonstrationen-16096062.html

Hier die aktuellen Informationen zum heutigen Friday for Future in Frankfurt und Hessen. Die Zahlen der Polizei scheinen mir glaubwürdiger zu sein. Ich finde es für meine Heimatstadt Frankfurt eine Schande, dass sich so wenige Menschen engagieren. Klima geht alle Menschen hier an!

20.000 Menschen sollten es mindestens sein aus meiner Sicht in Frankfurt sein. Der Druck von der Strasse wird was bewegen. Vom Wohnzimmer oder Arbeitszimmer wird kein Druck aufgebaut. Die Entscheider sitzen das aus! Die Politik reagiert erst, wenn Sie merken die Wähler geben uns ihre Stimme nicht mehr.

ES REICHT! KLIMASCHUTZ JETZT UND FÜR ALLE!