Diesen Termin sollten Sie unbedingt wahrnehmen. Evtl. kann es auch zu einer Protest-Bewegung im Vorfeld kommen, da dieser Termin mit dem Ortsbeirat 8 öffentlicher Bürgerveranstaltung identisch war. Neuer Termin seitens Ortsbeirat ist der 04.12.2019. Auch hier wird ein großes Problem angesprochen werden müssen, Baumassnahmen zu Lasten der Ernst-Reuter-Schulen I und II und zum Vorteil der Europaschule.

Ihr Engagement ist jetzt notwendig, damit die verantwortlichen Politiker in die Schranken gewiesen werden, den Bürgerwillen endlich umzusetzen.

Jetzt ist es genug!

Frankfurt will Autofreie Innenstadt sein, schließt das Nordufer und will 30.000 Menschen am Stadtrand unter Elektrosmog und Totalüberwachung durch G 5 stellen. Die Frankfurter Bürger*innen sind gefordert etwas zu bewegen! Tue was und sprich mit allen Menschen die Du kennst! Mundpropaganda ist die beste Werbung um etwas positives für unsere Lebensqualität zu tun.

Hier mal Randnotizen zu einem Interview von Mike Josef. Er ist auch mit OB Peter Feldmann der Macher für den geplanten neuen Stadtteil an der A 5. Hier in meinem Blog finden Sie ausreichend Informationen.

Sehr geehrte Damen und Herren aus der Politik,

ich ergänze noch liebe Bürger*innen im Norden/Nord-Westen von Frankfurt.

Man reibt sich die Augen, wenn man das Interview von Mike Josef  im Frankfurt Journal liest. Da steht tatsächlich „Mike Josef ist der Vorreiter in Frankfurt, wenn es um eine autofreie Innenstadt geht.”

Ein Politiker, der täglich viele tausende zusätzliche PKWs und LKWs in die Berliner Straße und damit in die ganze Innenstadt drängt, ist also der Vorreiter für eine autofreie Innenstadt  – aha. Tausende zusätzliche Blechkisten in der Innenstadt sind also der erste Schritt auf dem Weg in eine autofreie Innenstadt? Diese Logik muss mir mal jemand aus der SPD erklären. Wenn Herr Josef eine autofreie Innenstadt will, warum beginnt er dann nicht in der Innenstadt?  Warum macht er genau das Gegenteil und erhöht sogar die Verkehrsdichte in der Innenstadt, indem er den Mainkai sperrt, die ungeeignetste aller Straße für den Beginn dieses Projekts ?

Generell scheint es bei SPD-Politikern mit Logik und Grundlagenmathematik nicht besonders gut bestellt zu sein. Man hört Sätze wie “Weniger Straßen – weniger Autos” oder “Mehr Straßen haben noch nie zu weniger Autos geführt” oder “Die Mainkai-Sperrung führt zu einer Reduzierung des Verkehrs”.

Liebe SPD-Politiker, beschäftigen Sie sich bitte noch einmal mit dem Dreisatz, bevor Sie solche Sätze absondern. GLEICH VIELE AUTOS AUF WENIGER STRASSEN FÜHREN LAUT EINFACHEM DREISATZ IMMER NOCH ZU MEHR AUTOS PRO STRASSE UND NICHT ZU WENIGER.

Autos lösen sich nicht in Luft auf, weil jemand eine Straße sperrt. Wenn gesperrte Straßen überhaupt zu einem Verkehrsreduzierungs-Effekt führen, dann dauert das Jahre. Und die “Schmerzen” für die Autofahrer müssen extrem sein. Vorbereitungslos Hauptverkehrsstraßen zu sperren, ist die ungeeignetste aller Strategien, um den Verkehr zu reduzieren, weil sie aufgrund der Erhöhung des Verkehrsaufkommens bzw. der Verkehrsdichte zu schädlichen Folgen in weiten Teilen der Stadt führt.

GESPERRTE STRASSEN KÖNNEN EIN ZIEL SEIN ABER KEINE MASSNAHME !!! Noch einmal Kapitel 1 aus dem Führungskräfte-Seminar: Zuerst kommt das Ziel (das ist die gesperrte Straße oder die autofreie Innenstadt). Daraus leiten wir Strategien ab, wobei Randbedingungen (z. B. keine Schädigung anderer Stadtteile oder der Wirtschaft) zu berücksichtigen sind. Strategien können sein:  Besserstellung des ÖPNV gegenüber dem Auto  etc. Aus den Strategien leiten wir zuletzt dann die konkreten Maßnahmen ab (z. B. die Verbilligung des ÖPNV um x€, die Erhöhung von Parkgebühren um x€, eine preisliche Gleichstellung von Peripherie- und Innenstadt-Bewohnern, verkehrssteuernde Maßnahmen und ganz zuletzt natürlich die konkrete Straßensperrung). Die Maßnahmen unterliegen einer zeitlichen Abfolge. Betonpoller aufstellen kommt erst ganz am Schluß und nicht am Anfang, weil die anderen Maßnahmen zuerst wirken müssen, um die Randbedingungen einzuhalten.  Diese Herangehensweise an ein Vorhaben sollte jedem einleuchten, auch wenn sie/er kein BWL Studium hat.

Einfach plan- und vorbereitungslos Hauptverkehrsstraßen absperren, um  Pendler mit Staus davon abzuhalten, das Auto zu benutzen, ist mit Abstand die dilettantischste aller Methoden um eine Verkehrswende herbeizuführen. Das kann jeder. Dazu brauchen wir keine Behörde mit hunderten Mitarbeitern.  Wollen wir wirklich  über Jahre oder Jahrzehnte hinweg durch eine ständige Verknappung des Straßen-Angebots künstlich Staus erzeugen um Pendler zu schikanieren,  die unsere Gewerbesteuereinnahmen sicherstellen???  Sollen Frankfurter Bürger in den Straßen, die nicht gesperrt sind, jahrelang eine höhere Verkehrsdichte, eine unerträgliche Erhöhung der Lärm- und Emissionsbelastung und auch noch ein höheres Gefahrenpotential für Kinder und Radfahrer ertragen ????

Pendler steigen nicht auf den ÖPNV um, so lange ÖPNV-Nutzung teurer und umständlicher ist. Auch dann nicht, wenn sie eine halbe Stunde länger im Stau stehen. Anstatt dieses Grundproblem anzugehen, sperren SPD-Politiker plan- und vorbereitungslos Hauptverkehrsstraßen, eine Maßnahme die in Hinsicht auf alle Ziele die wir haben (weniger Verkehr, weniger Emissionen, weniger Lärm, mehr Sicherheit) hoch kontraproduktiv ist. Wir haben eine „Verkehrswende“, in jeder Hinsicht allerdings eine Wende zum Schlechteren. Und diesen Dilettantismus nennt die SPD “sozial-ökologische Verkehrswende”.  Mit dieser Formulierung versucht die SPD  die komplette Bürgerschaft einer Großstadt für dumm zu verkaufen.

Liebe SPD-Politiker,  wann begreifen Sie, dass Sie erst dann Hauptverkehrsstraßen sperren können, WENN SIE VORHER DAFÜR GESORGT HABEN, DASS WIR WENIGER VERKEHR IN DER STADT HABEN. Straßen mit geringem Verkehrsaufkommen, wie z. B. alle Parallelstraßen zur Zeil können Sie  ohne große Vorbereitungen sperren.  ABER KEINE HAUPTVERKEHRSSTRASSEN, deren Sperrung drastische Auswirkungen auf weite Teile der Stadt  haben.  BÜRGER, DIE NICHT IN EINER AUTOFREIEN STRASSE WOHNEN, MÜSSEN MIT EINER VERDOPPLUNG DER VERKEHRSDICHTE IN IHREN STRASSEN DAFÜR BÜSSEN, DASS ANDERE  RUHE UND FRISCHE LUFT HABEN – es kann doch nicht Ihr Ernst sein, so etwas als “Verkehrswende” zu bezeichnen.

Es gibt definitiv besser geeignete Strategien als  künstlich erzeugte Staus  um dafür zu sorgen, dass weniger Fahrzeuge in die Stadt kommen. Diese müssen definiert und umgesetzt werden. Erst danach können Hauptverkehrsstraßen wie der Mainkai gesperrt werden. Die Fahrzeuge, die in der Stadt sind, dürfen nicht in Staus stehen. Wer das nicht sicherstellt, ist kein Umweltpolitiker sondern ein Umweltverschmutzungspolitiker.

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerinitiative “Sachsenhausen wehrt sich”

Es gibt keinen Verkehrsplan für das Neubaugebiet an der A 5. Die Bewohner werden jetzt schon vom Verkehrs-Chaos geplagt und dann noch viel mehr!

Die Vielzahl der Sachargumente hat man bisher nicht akzeptiert, daher nenne ich sie diesmal nicht. Wir sind gefordert diesem Unsinn zu stoppen!