Zur Einstimmung auf dieses Thema hier ein Video der Tagesschau vom 26. April 2017http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-282869.html

Bericht aus dem Handelsblatt http://www.handelsblatt.com/archiv/60-jahre-deutsche-wirtschaftsgeschichte-mehrwertsteuer-geburt-eines-goldesels/2749888.html

Ein Auszug aus dem Bericht:

Für den Fiskus erweist sich die Sache als Goldesel. „Die meisten Verkehrsteuern einschließlich der Umsatzsteuer haben keinen tieferen Sinn als den, dem Staat Geld zu bringen“, bemerkt der Bundesfinanzhof im Jahr 1973. Die Sache funktioniert: Fast 140 Milliarden Euro kommen durch die Mehrwertsteuer im Jahr 2005 zusammen. Im kommenden Jahr, wenn der Steuersatz von 16 auf 19 Prozent steigt, werden es 20 Milliarden mehr sein. So gierig war der Staat nicht immer. 1968 verlangt er zehn, ein halbes Jahr später elf Prozent. In fünf Schritten heben Bund und Länder ab 1978 die Sätze auf das heutige Niveau an.

„Jede Erhöhung“, sagt Bundesfinanzminister Franz Josef Strauß 1967, „wird in der Bundesrepublik durch Kürzung anderer Steuern neutralisiert.“ Ein leeres Versprechen – die Steuer- und Abgabenquote in Deutschland ist laut OECD von 32,2 Prozent der Wirtschaftsleistung im Jahr 1968 auf 37,2 Prozent im Jahr 2000 gestiegen. Immerhin: Im Zuge der Steuerreformen der rot-grünen Bundesregierung sank sie seitdem auf 34,7 Prozent.

Nur den Endverbraucher beißen die Hunde – er nämlich kann seine Mehrwertsteuer-Zahlung auf niemanden mehr abwälzen.

Umsatzsteuer: Pro und Kontra Kleinunternehmerregelung

https://www.e-recht24.de/artikel/steuerrecht/6100-kleinunternehmerregelung-umsatzsteuer.html

Wir brauchen künftig keinen Goldesel, sondern ein faires Wirtschaftssystem mit einem Steuersatz der alles beinhaltet was der Staat für das Gemeinwohl benötigt. Unsere Einnahmen und Ausgaben kennen wir doch. Machen wir es uns doch bitte einfach und verständlich für alle Menschen die hier leben!

Politik im Wandel der Zeit um wieder glaubwürdig zu werden. Die Versprechen zur Mehrwertsteuer waren alles Lügen bisher!