Foto: Michael Weingärtner der OB Kandidat meines Vertrauens!

Was sehen Sie als vernünftig an?

Schauen wir uns an, was sagt Wikipedia dazu:

Der Begriff Vernunft bezeichnet in seiner modernen Verwendung die Fähigkeit des menschlichen Denkens, aus den im Verstand durch Beobachtung und Erfahrung erfassten Sachverhalten universelle Zusammenhänge der Wirklichkeit durch Schlussfolgerung herzustellen, deren Bedeutung zu erkennen, Regeln und Prinzipien aufzustellen und danach zu handeln. Soweit sich die Vernunft auf Prinzipien des Erkennens und der Wissenschaften richtet, spricht man von theoretischer Vernunft. Ist die Vernunft auf das Handeln oder die Lebenshaltung ausgerichtet, folgt sie den Prinzipien praktischer Vernunft, die sich in moralischen Fragen an Werten oder zur Erreichung von Effizienz am ökonomischen Prinziporientieren kann.

Oder aus dem Haus des Verstehens http://haus-des-verstehens.ch/home/3-ergaenzungstexte-1/39-vernunft-verstand.html

Zwecke und Ziele reflektiert die Vernunft, sie denkt integrativ, indem sie versucht, das Ganze wahrzunehmen, von dem ihr eigener Träger immer nur ein Teil ist. Vernunft ist nicht nur theoretisch, sondern sie hat auch unsere Praxis zu leiten, sie ist also zugleich Wahrnehmung des Gesamtin­teresses, das es dann auch im Tun durchzusetzen gilt.

Vernunft vernimmt, was sein soll ( vernehmende Vernunft ).

Was sie vernimmt, hängt von der Weite ihrer Wahrnehmungsperspektive und der dieser zugrundeliegenden Gestimmtheit ab. Insofern ist das, was Vernunft vernimmt, zugleich rückgebunden an die Erfahrungen des je eigenen Bildungsprozesses.

Allein wissenschaftlich lässt sich kein unbedingt geltendes Sollen für den Anderen begründen. Wer dies versucht, endet im Dogmatismus. Das Ethos der Vernunft ist kein Seiendes im Sinne des Vorhandenen, das Wissen­schaft erforschen könnte. Die Annahme, dass das doch möglich sei, ist ein Grundirrtum der ganzen wissenschaftlichen Ethikdiskussion.

Vernunft ist unbedingt Seinsollendes, das ich durch meine Tat verwirkliche.

Reflektiere ich jedoch auf diese mei­ne eigene Lebenserfahrung, so lässt sich das mich unbedingt bindende Sollen theoretisch erhellen.

Vernehme ich Vernunft aus der Gestimmtheit der Gelöst­heit, der Gelassenheit, ja der „Liebe“ im Sinne der antiken Agape bzw. der christlichen Caritas, so entdecke ich die Möglichkeit gelingen­den Lebens: individuelle Miseren und kollektive Katastrophen werden vermie­den.

Diese Vernunft kommt zwar nie zur Vollendung, sie kann ihren Blick immer mehr ausweiten und zu immer noch höheren Reflexionsstufen aufsteigen, aber als Vernunft unterliegt sie nicht mehr der Ambivalenz, sondern stellt im Gegenteil die einzige Möglichkeit dar, den Menschen zum Frieden mit sich selbst, mit dem Anderen und mit der uns tragenden Natur gelangen zu lassen.

Mit diesen Erklärungen haben wir die gleiche Basis.

Bei den nächsten Wahlen sehe ich es als vernünftig an:

 

OB Wahl Frankfurt 25.02.2018 

OB Herr Feldmann und auch die beiden anderen regierenden Parteien im Stadtparlament CDU/DIE GRÜNEN nicht zu wählen:

Grund: Sie wollen private Investoren Bauprojekte sichern, um mehr Wohnungen zu schaffen im Sozialen Wohnungsbau. Was wir auf diesen Flächen gegenwärtig erleben, sind Neubauten im Luxusbereich, ähnlich wie auf Flächen, die im Privatbesitz sind. Susanne Heeg, Professorin Goethe-Universität, Frankfurt sieht kein Ende der Luxusbauten im Rhein.Main-Gebiet und warnt vor sozialem Sprengstoff.

Der Planungsdezernent der Stadt Frankfurt Mike Josef, will sogar nur noch das WIE mit den Bürger besprechen, beim geplanten Neubaugebiet an der A 5. Hier bekenne ich mich als Direktkandidat in meinem Wahlkreis Bundestagswahl 183 und Landtagswahl Wahlkreis 35 Frankfurt II zu einem klaren NEIN. Diese Frischluftschneise muss erhalten bleiben, so wie sie jetzt ist, um unsere Klimaziele für die Menschen in Frankfurt zu sichern.

Gerne spricht man bei solchen Projekten auch von gesunder sozialer Mischung. Das geschieht schon seit 30 Jahren quer durch alle Stadtteile, die als problematisch bezeichnet werden. Die soziale Mischung in einem Viertel wie Nordend oder Westens wird niemals diskutiert, sondern die im Gallus, Fechenheim, Riederwald oder Bahnhofsviertel.

Im Grunde ist es immer nur ein Argument, um neue Projekte zu rechtfertigen und neue Bewohner anzusiedeln. Die gesunde soziale Mischung wird als Deckmäntelchen benutzt. Also diesen Personenkreis nicht mehr wählen!

Die nächsten Argumente für die kommenden Wahlen evtl. nochmals Bundestagswahl und Landtagswahl Hessen folgen.