2020 ist ein Jahr wo durch politische Massnahmen meine Grundrechte zum ersten Mal eingeschränkt wurden. Jahrgang 1948 Wassermann.

Am Anfang habe ich es akzeptiert und toleriert. Heute bin ich damit nicht mehr einverstanden, halte mich jedoch an die Regeln. Als Einzelner gegen die Mehrheit anzutreten bringt nichts. Auch die Demos bringen nichts! Man wird später sagen, OK ich habe eine Veränderung versucht. Die Regierungen sitzen das aus. Es hilft nur sich selbst gegen das was man nicht will, zu stemmen. Aufklärung und Informationen weitergeben. Mehr geht nicht. Jeder muss seinen Weg selbst bestimmen. Auch ein Teil der Demokratie, wenn man andere Meinungen zulässt.

Weg vom aktuellen Geschehen in die Zukunft um Demokratie zu stärken.

Direkt abstimmen über wichtige Zukunftsfragen – von der regionalen bis auf die internationale Ebene. Mit einem fairen Wahlrecht mehr Einfluss auf die parlamentarische Demokratie nehmen. Schleichenden Demokratieabbau durch Lobbyismus, intransparente Entscheidungsstrukturen und Machtkonzentration bei wenigen verhindern. Dafür setzen ich mich ein. Dies tut auch mit großem Engagement „Mehr Demokratie e.V.“

Hier ein Auszug aus dem Newsletter von „Mehr Demokratie“

­Sehr geehrter Herr Grabmann,

Die Zeiten ändern sich. Die CDU geht immer offener auf neue Formen der Bürgerbeteiligung zu, macht Veranstaltungen zu Bürgerräten und greift das Thema öffentlich auf. Lesen sie hier den jüngsten Vorstoß des Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble in der SZ: ­ ­ Hier klicken und Artikel aus der Süddeutschen Zeitung lesen ­
Gleichzeitig gehen bisherige Freunde in der Sache – wie SPD und Grüne – von Bord und distanzieren sich von direkter Demokratie. Die Grünen wollen gar einen ihrer Gründungsimpulse – bundesweite Volksabstimmungen – aus ihrem Grundsatzprogramm streichen! Hallo?
 
Und warum? Wohl am heftigsten hat der Brexit der Debatte zugesetzt. Ausgerechnet eine unverbindliche Volksbefragung nach haarsträubenden Regeln, vor der wir schon vor der Abstimmung gewarnt hatten. Ein verkürztes Verfahren von oben, das keiner von uns will und welches es bei uns in keinem Bundesland gibt.
 
Auch die Sorge vor den Populisten geht um! Dabei lassen sich gerade die durch direkte Demokratie entlarven. In der Schweiz können wir das beobachten: Letztes Wochenende haben die Schweizer zum achten Mal in Folge eine Vorlage der Schweizer Volkspartei (SVP) in einer Volksabstimmung abgelehnt. Die SVP wollte diesmal wieder die Einwanderung strikt begrenzen, die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger nicht. Populisten und Stimmungsmache wird durch direkte Demokratie – wenn sie gut geregelt ist – der Boden entzogen. Denn es wird in der Sache entschieden.
 
Bei den Menschen ist der Wunsch ungebrochen. Angesichts der Herausforderungen brauchen wir alle drei Säulen der Demokratie: gewählte Parlamente, beratende Bürgerräte und die Möglichkeit, verbindlich über Sachfragen abzustimmen. Aus der klugen Verbindung aller drei Elemente wächst Zusammenhalt und eine starke Demokratie – so jedenfalls in Irland. Warum nicht auch bei uns?
 
Unsere Aufgabe? Auch bei Nebel den Kurs halten! Demokratie ist das Versprechen der größtmöglichen Zufriedenheit aller. Demokratie ermöglicht die Entscheidungsfindung unter Berücksichtigung verschiedener Interessen. Die Formate dafür müssen sich immer weiterentwickeln können. Dann bleibt die Demokratie lebendig.
 
Bleiben Sie mit uns auf Kurs
Hier die Presseschau https://www.buergerrat.de/presse/pressespiegel/

Entwicklung der Bürgerräte in Deutschland https://www.buergerrat.de/

2021 ist ein Wahljahr. Zuerst die Kommunalwahl am 14.03.2021 und im Herbst die Bundestagswahl. Wähler sind aufgerufen Ihre Stimme abzugeben.

Die Wahlbeteiligung ist immer noch viel zu gering. Potentiale für Veränderung und Wandlung der Gesellschaft werden nicht optimal von den Bürger*innen genutzt.

Wie entscheide ich mich und wen wähle ich und gehe ich überhaupt zur Wahl?

Die Entscheidung treffen Sie selbst!

Versuchen Sie sich zu informieren und dies möglichst über unterschiedliche Informationskanäle. Suchen Sie nach dem Kandidaten Ihres Vertrauens. Ihr gesunder Menschenverstand wird Ihnen bei der Entscheidung helfen.

Nichtwähler sind die größte Gruppe, die eine Veränderung möglich machen kann.

Neuwähler sollten sich ausführlich mit der Wahl beschäftigen, wie fülle ich den Wahlzettel richtig aus und wie wird ausgezählt. Es gibt entsprechende Videos die es einfach erklären. Der Wahlomat ist eine gute Entscheidungshilfe für die Auswahl der Partei. Bei den Kandidaten muss man entsprechend schauen, wer passt zu meiner Überzeugung.

Wechselwähler gibt es immer wieder aus den unterschiedlichsten Gründen. Vielleicht sind die FREIE WÄHLER diesmal eine Option, da sie überall antreten seit Jahrzehnten. Erfahrung von über 60 Jahren im kommunalen Geschehen und mit über 2.000 Mandatsträgern aktiv vom Bürgermeister bis Ortsbeirat in Hessen.

Stammwähler Sie sollten sich Fragen, hat die Partei alles so gemacht, dass ich Sie weiter wählen kann?

Protestwähler dies macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Es treten ausreichend Parteien an, denen man sich anschließen kann.

Briefwahl immer mehr Wähler tun dies. Hier kann man in Ruhe den großen Wahlzettel und auch die weiteren Wahlunterlagen zu Hause ausfüllen.

Plakate, Hauswurfsendungen und Anzeigen in den unterschiedlichsten Medien auch im Netz wird es geben. Öffentliche Veranstaltungen eher weniger.

Die großen Parteien haben durch ein größeres Budget die Nase vorn.

Achtung bei Umfragen: die Parteien zahlen Geld für die Umfragen und so fallen auch die Ergebnisse aus. Nicht täuschen lassen!