Wer hat versucht mit zehntausenden Euro den Bundestagswahlkampf zu beeinflussen?

Wir wissen es nicht!

Denn von wem die mehr als 132.000 Euro über eine Schweizer Firma an die AfD stammen, ist nach wie vor ungeklärt. Wegen der Annahme der illegalen Spende droht der Partei jetzt eine hohe Strafe.

Illegal ist die Spende allerdings nur, weil sie aus dem Nicht-EU-Ausland stammt. Wenn zahlungskräftige Geldgeber aus Deutschland und der EU in Wahlkampf und Politik eingreifen, ist das nach geltendem Recht: vollkommen ok.

Und genau das passiert ständig: Über Parteispenden pumpen Wirtschaftsunternehmen horrende Summen in die Politik – zwei prominente Beispiele:

Der Chemiekonzern Evonik überwies CDU und SPD vergangene Woche jeweils 80.000 Euro.

Die Daimler AG zahlte den beiden Regierungsparteien erst im Mai jeweils 100.000 Euro.

Quelle abgeordnetenwatch.de

Tun wir mit Partei-Spenden wirklich was Gutes?

Das Geld kann man bestimmt besser anlegen!