Am 11.12.2017 habe ich diesen Beitrag geschrieben. Am 12.12.2017 auf der Titelseite „Bild“

Ihre Berufserfahrung wird in der ganzen Welt gebraucht. Deutsche Rentner sind Export-Schlager.

Wir sollten Anreize unseren Rentner hier in Deutschland bieten, dann arbeiten Sie auch gerne mit Freude, vielleicht mit weniger Arbeitszeit? Zeit für die Enkelkinder nehmen Sie sich immer, wenn es gebraucht wird.

Best Ager? Silver Generation? Oder einfach nur Oma und Opa? Die jungen Alten sind eine tragende Säule für unsere Familienpolitik.

30 Prozent der Bevölkerung Deutschland sind über 60 Jahre alt – das sind mehr als 22 Millionen Menschen, größtenteils mit sicherem Alterseinkommen. Dennoch müssen wir auch über Altersarmut sprechen. Viele sammeln Pfandflaschen um zu überleben. Diese Großeltern könnten durch attraktive Förderung im Sozialbereich Kita, Schulen, Pflege, Betreuung wieder Ihre Wertschätzung finden.

Noch nie hatten die Großeltern soviel Zeit für ihre Enkel, um deren Interessen, ihre Vorlieben, ihr Leben kennenzulernen. Gleichzeitig unterstützen Oma und Opa als wichtiger Anker der Familie die Eltern dabei, durch ihren vollgepackten Alltag zu navigieren. Die Großeltern von heute sind mit Kopf und Körper aktiv. Die Großeltern gönnen sich etwas – sich selbst und ihren Lieben, wenn Sie es finanziell können.

Ein Bund fürs Leben: Noch nie waren sich Großeltern und Enkel so nah wie heute.Großeltern und Enkelkinder verstehen sich heute so gut wie vielleicht noch nie. Das liegt auch an veränderten Lebensläufen und einem neuen Bild von Familie.

Was tut der Staat für die Großeltern? Welche Unterstützung bekommen Sie für Ihr soziales Engagement in der Familie. Sie sind in Vereinen, Politik überall vertreten. Sie besitzen Erfahrung und welche Wertschätzung bekommen Sie, wenn Sie ein Pflegefall werden?.

53% der Großeltern in Deutschland passen auf ihre Enkelkinder auf, wenn die Eltern nicht da sind. Laut einer Betreuungsstudie des Deutschen .Jundendinstituts verbringt jedes dritte Kind im Alter bis zu drei Jahren mindestens einmal die Woche ein paar Stunden bei Oma und Opa. Als Babysitter setzen sogar zwei Drittel der Eltern ab und zu ihre eigenen Väter und Mütter ein – was wohl mit der wachsenden Zahl an Doppelverdiener-Paaren zu tun hat.

Die neue Innigkeit der Generationen hat vermutlich viele Gründe, zuerst einmal demografische: Nie zuvor konnten sich so viele Großeltern so intensiv um ihre Enkel kümmern wie heute. Während Oma und Opa Anfang des 20. Jahrhunderts ein halbes Duzend Enkelchen mit Zuwendungen bedenken mussten, wetteifern nun oft mehrere Großeltern um die Gunst eines oder zweier Kindeskinder. Dank der längeren Lebenserwartung haben sie mehr gemeinsame Zeit.

Es ist eine wachsende Zielgruppe. Sie sind aktiv, interessiert – Mitten im Leben. In der Wirtschaft feiert man die Grosseltern mit dem neuen Grandparents Day..

“Grandparents Day ist nicht weniger als eine Gala für die Großeltern!  Eine Aktion von http://www.germanyfans.com/de/index.html.

Der Staat gibt keine Gala für die Großeltern. Eher Betrug am Steuerzahler muss man beklagen. Zehn Millionen Euro aus der Rentenkasse sind 2017 weg. Schuld ist die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Erstmals muss die deutsche Rentenkasse Strafzinsen an die kontoführenden Banken für das angehäufte Geld zahlen. Experten gehen davon aus, dass es 2018 schon 50 Millionen sind.

Der einzelne Bürger leidet, wenn die Rente auf Dauer unter Beschuss gerät, bekommt er wiederum viel zu wenig davon ab, wenn der Staat Milliarden Euro scheffelt. Der Normalbürger muss endlich entlastet werden. Denn der Durchschnittsverdiener muss für die Niedrig-Zins-Politik teuer bezahlen.Das ersparte der Kleinverdiener wird nicht mehr verzinst, Betriebsrenten und Lebensversicherungen werfen nichts mehr ab und so weiter. Wenn die Zinspolitik so bleibt, muss des sozialen Friedens willen, der Durchschnittsverdiener endlich stärker von den Überschüssen profitieren – alles andere wäre nicht nur skandalös, sondern schlichtweg Betrug am Steuerzahler.

Ab 2040 muss jeder Rentner seine Rente zu 100% versteuern. Auch das finde ich persönlich sehr ungerecht.

Opa und Omas sollten gefördert werden! In Weiterbildung, Anreiz schaffen kostenlosen Nahverkehr mit Ihren Enkelkinder. Ihre Erfahrung könnten Sie als Mentoren in Projekten an Schulen, Berufschulen, Universitäten einbringen. Bitte aber nicht als freiwillige Massnahme, sondern mit einem attraktiven finanziellen Anreiz ohne zusätzliche Steuerabgaben.

Großeltern haben nicht im Kopf, was alles noch ansteht, sondern können sich voll und ganz auf das Hier und Jetzt mit den Kindern konzentrieren. Das ist das Privileg der Großeltern und ein unbezahlbarer Nutzen auch für den Staat.

Bisher haben sich Sozialwissenschaftler nicht besonders für die dritte Generation interessiert. Über die ca. 14 Millionen Großväter und Großmütter in Deutschland ist jedenfalls wenig bekannt. Dabei sind sie ein wichtiger Anker für die moderne Familien.

Großeltern verfügen über Zeit und haben große Potentiale, die man vielfältig auch im öffentlichen Gesellschaftsleben nutzen kann. Kreative Ideen sind gefragt und diese Generation hat sie.

Wo sind die attraktiven Angebote von der Politik für ein viertel der Bevölkerung? Aktive Großeltern bewegen sich mehr, gehen weniger zum Arzt, haben kaum Demenz, verblöden nicht auf der Couch und schauen kaum schwachsinnige Kochsendungen etc.Kosten unserem Gesundheitswesen weniger.

Die Politik ist gefordert diese Zielgruppe durch attraktive Angebote zu begeistern zum Wohle der Bevölkerung in Deutschland.

Ich gehöre dazu und begeistere mich täglich selbst und habe sehr viel Freude mit meinen drei Enkelkinder und auch mit deren Freunde/Freundinnen und Eltern.

Man sollte auch gut vorbereitet sein auf seinen Unruhezustand. Hier meine Empfehlung von einem lieben Menschen aus Österreich, den ich hier in Frankfurt kennengelernt habe.

Sehr geehrter Herr Grabmann

Das Buch ist da! Ich freue mich sehr, weil es schwere Geburt war.

Nach dem ersten Büchlein „Pension – Lust oder Frust?“ mit der Entscheidung, in Rente die Hängematte oder das Durchstarten zu wählen, habe ich nun für diejenigen, die durchstarten wollen, eine Art Anleitung geschrieben:

„Freitätigkeit. Zwischen Beruf und Ruhestand“

Erstmals in der Menschheitsgeschichte ist unserer Generation eine ganz neue Lebensphase geschenkt worden: Die FREITÄTIGKEIT.

Dachte man früher, dass nach dem Ausscheiden aus der Berufstätigkeit der (wohlverdiente) Ruhestand eintritt, hat sich erstmals diese neue Phase dazwischen geschoben. Man kann annehmen, dass sie mindestens 20 Jahre dauert. ABER es liegt am Einzelnen, ob er diese große Chance annimmt und sich nicht an seinen Geburtsdaten orientiert, sondern an seinen Potenzialen.

 

Kann man sich auf diese neue Zeit vorbereiten?

Ja!: Das Buch bietet 11 Argumente dafür. Spannende Lebensgeschichten von ganz unterschiedlichen Personen sind vielleicht noch überzeugender als graue Theorie. Wer seine Herausforderung für die neue Lebensphase annimmt, wird mit dem Buch einen Weg erleben, der Schritt für Schritt zu den eigenen Potenzialen und letztlich nach 15 Stufen zur persönlichen Vision des Lebens nach der (klassischen) Berufstätigkeit führt. Es gibt viele Ratgeber für dieses Thema, aber dieses Buch ist die erste konkrete Anleitung, es ist ein Seminar in Buchform.

Wie gesund eine derartige Herausforderung ist, zeigen unzählige Untersuchungen: Wer sie nicht nützt, verschenkt pro kommendem Lebensjahr zwei Monate.

Dieses Buch ist auch ein nützliches (Weihnachts-)Geschenk für Menschen 55Plus, die vor der Entscheidung stehen, die Zeit der Freitätigkeit zu gestalten und eine Herausforderung, ja eine sinnvolle Herausforderung zu suchen.

 

Hier kann man es bestellen: http://www.newacademicpress.at/gesamtverzeichnis/kolumnen/freitaetigkeit/