Das neue „Aktionsbündnis Graswurzeln“ richtet sich gegen das von OB Peter Feldmann verkündete Ziel, bezahlbare Wohnungen für alle Menschen in Frankfurt zu bauen.

Die Bürgerinitiativen, die gegen den geplanten neuen Stadtteil im Frankfurter Norden kämpfen, haben sich zum „Aktionsbündnis Graswurzeln“ zusammengeschlossen. Es handle sich um eine „basisdemokratische und parteiunabhängige“ Initiative, sagen sie.

Das Aktionsbündnis wendet sich gegen jede weitere Versiegelung von Grün- und Freiflächen zugunsten von Wohnungsbau. Der Flächenverbrauch müsse „auf Netto-Null reduziert“ werden. Es brauche „nachhaltigen Umgang mit unserem Lebensraum“. Die Initiativen sammeln Unterschriften für das bereits 2017 begonnene „Bürgerbegehren für den Erhalt von Grünflächen“.

Ziel des Zusammenschlusses sei es, noch weitere Bürgerinitiativen aus Frankfurt und der Region unter einem Dach zu organisieren, sagte Wolf-Rüdiger Hansen, der Sprecher von „Brücke 71 Nordweststadt“, der FR. Das Aktionsbündnis wendet sich direkt gegen das von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) verkündete Ziel, bezahlbare Wohnungen für alle Menschen zu bauen, die nach Frankfurt kommen.

„Wir halten dieses Ziel für unrealistisch, denn es würde dazu führen, dass das Frankfurter Stadtgebiet binnen weniger Jahrzehnte völlig zugebaut wäre.“ Frankfurt sei von der Fläche her die kleinste Großstadt Deutschlands.

Stattdessen wollen die Bürgerinitiativen die Landwirtschaft unterstützen: Sie solle „wieder in vollem Umfang ökologische Ziele wie Nachhaltigkeit, Biodiversität und Artenerhalt“ verfolgen. Dem Oberbürgermeister Feldmann wirft das Aktionsbündnis „Kurzsichtigkeit“ vor. Ihm falle über seine Maxime „Bauen, Bauen, Bauen“ hinaus nichts ein.

Dem neuen Zusammenschluss gehören unter anderen die „Initiative Heimatboden“ (Oberursel), die Gruppe „L(i)ebenswertes Bonames“, die BI Günthersburgpark und die „Brücke 71“ aus der Nordweststadt an.

Hier die Quelle des gesamten Beitrags der FR Frankfurter Rundschau 15.05.2018

http://www.fr.de/frankfurt/wohnen/aktionsbuendnis-graswurzeln-gegner-des-neuen-stadtteils-schliessen-sich-zusammen-a-1497448

Die Bürgerinitiative Heimatboden hat schon seit mehreren Monaten eine Petition die Sie gerne unterzeichnen können, hier: https://www.heimatboden-frankfurt.de/mitmachen/petition_1-unterzeichnen/

Ich denke man kann diese Forderung noch ausweiten. Alle Grünflächen in Frankfurt sind die grüne Lunge der Stadt. Vor allem die vielen Kleingartenanlagen in Frankfurt müssen geschützt werden. Die Menschen haben in den letzten Jahren wieder mehr erkannt, Obst und Gemüse selbst anzubauen.

Zusätzlich können der Garten und die regelmäßige Arbeit darin das Fitnessstudio ersetzen – vor allem für ältere Menschen. Zwanzig Minuten Tätigkeit am Beet pro Tag reichen aus, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.

Der Schrebergarten ist gesund und liegt im Trend.

Auch die „Essbare Stadt“ sollte in Frankfurt ein Thema werden. Auch Gemeinschaftsgärten können Anfänger eine große Hilfe sein.

Auch das Lernen für Schüler im Freien „Auf ins Grüne“ zeigt beachtliche Erfolge. Die Schüler schaffen bessere Ergebnisse und haben auch noch Spaß dabei. Das Naturgefühl wieder erleben ist für alle Generationen wichtig.

Eine lebenswerte Stadt zeichnet sich durch nachbarschaftliche Begegnungen aus. Die neue Initiative der „Update Bank“ kann hier Menschen wieder in Kommunikation bringen. Eine Sitzbank die auffällt und bei der man sich gerne sehen lässt und miteinander über alles sprechen kann am besten im Grünen.

Schaffen wir uns gute Freiräume für ein lebenswertes Wohnen in Frankfurt jetzt und später.

Wenn Ihnen ein gesundes lebenswertes Frankfurt wichtig ist, dann haben Sie im Wahlkreis 35 Frankfurt II bei der Landtagswahl Hessen am 28.10.2018 die Möglichkeit Karlheinz Grabmann als Ihren Botschafter im Landtag zu wählen.