SPD-Chef Martin Schulz will nach einem Sieg der Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl als Kanzler zuerst für mehr Europa werben sowie die Rechte von Frauen stärken.

„Ich würde zwei Sachen unmittelbar anpacken: Das klare Bekenntnis zur Stärkung der Europäischen Union und die Abschaffung einer der größten Ungerechtigkeiten: dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienen als Männer“, sagte der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz der „Bild am Sonntag“.

Das Gesetz für Lohntransparenz, das der Bundestag nächste Woche verabschiede, sei ein wichtiger erster Schritt. „Aber das reicht nicht“, sagte Schulz.

So könne etwa Teilzeit für Frauen zu einer Falle werden, weil sie ihre Stundenzahl später oft nicht wieder aufstocken könnten. Deshalb müsse in Deutschland endlich das Recht auf Rückkehr in Vollzeit eingeführt werden.

Karlheinz Grabmann als Direktkandidat im Bundestag würde diese Veränderung sehr begrüßen und auch unterstützen. Immer vorausgesetzt ich erhalte das repräsentative Votum der Bürger im Wahlkreis 183 Frankfurt II dafür. Meine Plattform BürgerVerbindung ist mein direkter Draht nach der Wahl zum Wahlkreis und hier wird darüber abgestimmt. Das ist Demokratie pur und aus der Opposition entsteht eine Bürger-Kontrolle die sachorientiert selbst Lösungen anbietet oder Regierungsvorlagen unterstützt. 

Die EU so sehr wir uns manchmal über Brüsseler Bürokratie ärgern – die EU ist das größte Geschenk, das wir Europäer uns selbst gemacht haben, geehrt mit dem Friedensnobelpreis. Vor 60 Jahre unterzeichneten sechs Staaten die Römischen Verträge – die Geburtsstunde der EU. Junge Menschen demonstrieren überall in Europa für Europa nur etwas anders soll es werden.  Eigentlich normal dieser Zeitwandel. 

Zu den zentralen Errungenschaften der Frauen das war vor 100 Jahren erkämpfte Wahlrecht sollten Frauen unbedingt wahrnehmen. Notfalls sollten Frauen auch wieder zurück auf die Strasse, um Rechte und Freiheiten zu verteidigen. Frauen sollten ihr Wahlrecht unbedingt einhalten. Oft wird das hart Erkämpfte in der heutigen Zeit in Frage gestellt.Das Bemühen, die Kluft zwischen den Geschlechtern zu überbrücken hat sich leider dramatisch verlangsamt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Weltwirtschaftsforums. Danach hätten Frauen in wirtschaftlichen Belangen, nur gut halb so viele Möglichkeiten wie Männer. Deutschland rutscht im internationalen Ranking um die Gleichstellung der Geschlechter weiter ab. Auch in politischen Gremien Beispiel Frankfurt sind immer weniger Frauen. Frauen und Politik gehört wieder in unseren Mittelpunkt gerückt.  Vor den vielen Vertreterinnen von Frauen-Initiativen muss man höchsten Respekt haben. Sie leisten ganze Arbeit, nur sie müssen auch erhört werden. Handeln ist angesagt und nicht nur auf dem Papier. 

Schulz will Manager-Gehälter begrenzen

Weiter kündigte er an, die Ausbildung in den Pflegeberufen aufzuwerten und die „absurden Schulgelder“ in diesem Bereich abzuschaffen. Eine Altenpflegerin leiste für die Gesellschaft nicht weniger als ein Unternehmensführer.

Wir sollten unmoralische Gehälter ablehnen, das betrifft nicht nur Manager sondern auch Spitzen-Sportler. Beteiligung an Firmen können sich auch sehr unmoralisch über einen längeren Zeitraum entwickeln. Beispiel Familie Quandt, BMW erhält dieses Jahr fast 1 Milliarde Bonus. Reichtum ist OK, aber zu viel ist zu viel. Vernünftige Rücklagen für Krisenzeiten bilden macht vielleicht mehr Sinn.

Keine Steuersenkung – aber kostenlose Kitas

Steuersenkungen versprach Schulz nicht. Viele Geringverdiener hätten davon nichts, denn die zahlten kaum oder keine Lohnsteuer. „Denen hilft es viel mehr, wenn Kitagebühren wegfallen. Deshalb stecken wir das Geld lieber in Bildung und Infrastruktur.“

Ein weiterer Punkt seines Kanzlerprogramms soll der Rechtsanspruch auf einen Platz in der Ganztagsschule sein, wie er sagte.

Die FREIEN WÄHLER waren die Ersten die das schon vor Jahren gefordert haben. Letztes Jahr bei der Kommunalwahl in Hessen haben wir ein Bürgerbegehren Kita frei gestartet und sind leider gescheitert an der notwendigen hohen Hürde von Unterstützer. Im Finanzländerausgleich zahlt Hessen für Rheinland Pfalz Kita frei. Das Thema der Freien Wähler wurde von Thorsten Schäfer Gümbel, SPD  in den hessischen Landtag gebracht. Auch kostenfreie Kitas und den Rechstanspruch von Ganztagsschulen würde ich unterstützen. Ich denke durch Aufklärungsarbeit wird sich auch der Wahlkreis 183 Frankfurt II dafür entscheiden.

Hoffentlich sind es keine Wahlversprechen / Wahlgeschenke die nicht eingehalten werden.

Genau aus diesem Grunde wäre ein Kandidat der nicht aus dem Regierungslager kommt wichtig. Opposition kann auch der einzelne Vertreter eines Wahlkreises wirkungsvoll gestalten. Mit meinem Ziel 70.000 Erststimmen zu bekommen, hat man ein Faustpfand was wirkt, davon bin ich überzeugt. Der “Wähler“ hat eine große Chance hier mitzugestalten.