Warum ohne GRÜNE? Sie prangern an, machen dennoch was anderes. Sie tragen schon längere Zeit Mitverantwortung, übernehmen aber keine Verantwortung für die Fehler. Die machen immer die ANDEREN.

Quelle Frankfurter Rundschau: Ehrgeiziges Ziel von Rosemarie Heilig: Frankfurt soll Hauptstadt der Artenvielfalt werden. Hauptsache man steht immer im Medienmittelpunkt. Die Erde hat schon länger Fieber!

Nehmen wir die Information aus der Frankfurter Rundschau auf und machen uns ein Bild vom JETZT.

Proteste der Fridays-for-Future-Bewegung, Rückgang der globalen Artenvielfalt. Ein Gastbeitrag der Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne).

Der Klimawandel ist längst bei uns angekommen und wird die Städte erheblich verändern. Hitzeperioden und Starkregenereignisse sind die Folgen. Wir müssen uns dringend darauf vorbereiten. Die Bewegung Fridays for Future und der IPBES Bericht sollten uns wachrütteln und endlich eine Wende in Politik und unserem Verhalten einläuten.

Was ist geschehen bis heute: NICHTS. Die Bewegung „Friday for Future“ gibt es seit bald einem Jahr. Die Frankfurter Politik insbesondere die GRÜNEN haben sich zuerst negativ geäußert. Ich war der erste Kommunalpolitiker der bei „Friday for Future“ dabei war und Erwachsene aufgefordert habe, dabei zu sein und selber ein Zeichen zu setzen. Den Personenkult um Greta lehne ich heute ab, Ihre Idee nicht!

Der aktuelle Bericht des Weltbiodiversitätsrates über den Zustand unserer Ökosysteme und deren Artenvielfalt ist erschreckend. Die Fakten zum weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt verbindet der Bericht mit der Darstellung von Ökosystemleistungen, die die Natur uns Menschen bietet und uns damit unsere Existenz sichert. Gesundes Klima, Luftqualität, sauberes Wasser oder ein artenreiches, lebenswertes Wohnumfeld sind Beiträge der Natur, die wir achten, erhalten und verbessern müssen. Das Potenzial der Natur, solche Ökosystemleistungen zu erbringen, ist in den letzten 50 Jahren deutlich gesunken. Genau hier kommt der nächste Einwand von mir. Das geplante Neubaugebiet an der A5 entspricht keinem lebenswerten Wohnumfeld. Siehe eine Vielzahl von Berichten hier im Blog oder auch auf Heimatboden.de. Die Stadtregierung durch CDU,SPD. GRÜNEN haben was anderes entschieden.

Vor allem auch Großstädte, wie Frankfurt am Main, sind massiv von solchen Angeboten der Natur abhängig. Qualitativ hochwertiges Grundwasser wird als Trinkwasser oder in Produktionsprozessen benötigt. Die Gesundheit der Stadtbevölkerung in überhitzten Städten hängt vom Luftaustausch mit dem Umland ab. Die Reinigung der verkehrsbelasteten Stadtluft durch Bäume schützt vor Atemwegserkrankungen. Eine Erholung von der städtischen Reizüberflutung durch eine dichte Infrastruktur ist nicht ohne Bäume oder unbebaute, unversiegelte Landschaften denkbar. Unser Wohlbefinden hängt auch von artenreichen Wäldern und grünen, naturnahen Erholungsräumen ab. An diesem Punkt kann man die Entscheidung für das geplante Neubaugebiet an der A5 überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Alle Voraussetzung die genannt wurden, werden hier missachtet. Luftschneisen, Naturschutzgebiet, Wasserschutzgebiet, Artenvielfalt, beste Böden, Ausgleichsfläche für den Riedberg, Naturschutzgebiet, Naherholungsgebiet sollen versiegelt werden. Dazu kommt noch wohnen an der Autobahn und unter Strommasten. Der Klimaatlas der Stadt zeigt schon heute die Mängel auf. Der Riedberg hätte aus meiner Sicht auch nie gebaut werden dürfen.

Rosemarie Heilig: Frankfurt kann Einfluss nehmen

Diversität und Erhalt der Ökosysteme wird mehr denn je Aufgabe der Metropolen der Industriestaaten. Mein Ziel ist es, Frankfurt zu einer Art Hauptstadt der Artenvielfalt zu machen. Unsere Stadt hat dazu die fachlichen und personellen Voraussetzungen. Hier sitzen Senckenberg und die Zoologische Gesellschaft, der Palmengarten und der Zoo, die Goethe-Universität und eine starke FH. Deren führenden Köpfe um Prof. Volker Moosbrugger, Christof Schenk, Katja Heubach, Miguel Casaras könnten für die intellektuelle Ausstrahlung Frankfurts der Heutzeit eine ähnliche Bedeutung bekommen wie einst die Denker der Kritischen Theorie. Die Idee eines Artenschutzzentrums (Conservation-Center) könnte einen zusätzlichen Push geben. Die vorgenannten Personen sind schon seit Jahren aktiv in Frankfurt, was haben Sie denn für Ergebnisse vorzuweisen? Der gesunde Menschenverstand ist mir wichtiger. Das Bienensterben etc. (Artensterben) ist doch nicht neu. Vor 20 Jahren hätte man hier schon aufwachen müssen. Warum pflanzt man keine Eichen, Linden, Pappeln etc. mehr in unserer Stadt? Sie brauchen viel Fläche und sind Tiefwurzeler und es ist schon viel zu warm.

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Mir haben viele Leute auf der Strasse gesagt, Sie verstehen diesen Höhenflug der GRÜNEN überhaupt nicht, bisher alles verhindert und wenig gemacht in Frankfurt

Eine Kommune hat vielerlei Möglichkeiten, unmittelbar auf die Biodiversität und deren Leistungen positiv einzuwirken: Wälder im städtischen Besitz sind in erster Linie Klimapuffer, Wasserspeicher, Erholungsgebiet sowie Ort biologischer Vielfalt. Der Erhalt und der schonende Umgang mit den vorhandenen Waldflächen hat damit unbedingt Priorität vor der wirtschaftlichen Nutzung. Die Stadt Frankfurt bewirtschaftet daher ihren Wald nach den Vorgaben des hochwertigen FSC-Zertifikats.

Als Eigentümerin vieler Pachtflächen kann Frankfurt unmittelbar Einfluss auf deren Bewirtschaftung nehmen landwirtschaftlicher Flächen im Stadtgebiet nehmen und tut dies auch, die Frankfurter Biodiversitätsklausel ist Bestandteil jedes Pachtvertrages.

Biotope und Arten sind nicht nur in Regenwäldern und Zentralasien bedroht: die Zerschneidung durch Straßen oder der intensive, großflächige Ackerbau wirken sich auch vor unserer Haustür auf die Artenvielfalt aus. In Deutschland werden pro Tag rund 90 Hektar Fläche versiegelt. Mit der Erarbeitung eines Arten- und Biotopschutzkonzepts für das Stadtgebiet Frankfurt, das in rund einem Jahr vorliegen wird, werden wir herausarbeiten, welche konkreten lokalen Maßnahmen getroffen werden müssen, um eine Umkehr der negativen lokalen Entwicklung sicherzustellen. Hier kann ich nur sagen, 800.000 Einwohner in Frankfurt sind genug. Das muss die Obergrenze bei dieser sehr geringen Fläche der 5 größten Stadt in Deutschland sein. Erfurt hat mehr Fläche und viel weniger Einwohner. Hier ist noch natürliche Lebensqualität vorhanden. Jetzt wo es schon 5 nach 1 ist, werden wieder Aussagen getroffen und was wird davon kommen?

Wir müssen auch daran arbeiten, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Wir hängen zu stark von den Leistungsimporten der Natur aus anderen Weltregionen ab. Setzen wir noch stärker auf eine biologischen und regionale Landwirtschaft, die unsere Trink- und Oberflächengewässer schützt, heimischen Tier- und Pflanzenarten die Existenz ermöglicht und hervorragende Erholungsqualitäten bietet. Der neue Ernährungsrat bündelt dabei alle gesellschaftlichen Kräfte und unterstützt die Interessen einer regionalen und naturnahen Landbewirtschaftung.

Absolut richtig, nur wie ist das vereinbar mit dem geplanten Neubaugebiet an der A5. Viele umfassende Informationen wären eigentlich noch angebracht. Nur wer liest das noch? Schade eigentlich…

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