Zwei erfahrende Kommunalpolitiker der FREIE WÄHLER FRANKFURT unterhalten sich über Lösungen über die Frankfurter Verkehrspolitik.

Zwischen Wunsch und Realität klafft ein große Lücke. Ausserdem dauert alles viel zu lange. Politik ist langsam. Hören Sie doch mal rein https://www.youtube.com/watch?v=vgEe5_tFACM&feature=youtu.be

Zu einzelnen Punkte will ich meine Sichtweise einbringen:

Hier in Frankfurt fehlt ein ganzheitliches Verkehrskonzept. Das führt leider immer wieder zu Spannungsfelder zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmer: Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer. Alle Blickwinkel sollten immer Berücksichtigung finden, damit ein faires miteinander in dem derzeitigen Verkehrspolitik-System neu gestaltet werden können.

Das Bewusstsein wie Verhalte ich mich im Verkehr und welche Verkehrsmittel nutze ich wann und wie, lässt leider sehr zu wünschen übrig. Was meine ich damit? Jeder pocht auf sein Recht und seine Sichtweise.

Rücksichtnahme müssen wir zum Teil wieder neu lernen.

Widerspruch in manchen verkehrspolitischen Fragen sind wichtig und zu benennen:

  • unser ÖPNV ist nicht attraktiv und muss daher in jeglicher Hinsicht verändert werden. Zu teuer…
  • Stausituation 120.000 Staustunden
  • Umwelt/Klimabelastung, die wärmsten Sommer in Frankfurt
  • Parkplatzangebot und Parken ist zu teuer, Wildparken
  • Eschersheimer Landstr. die U-Bahn gehört wie schon vor 60 Jahren geplant unter die Erde
  • und und und

Die Mobilität muss für jeden Menschen frei wählbar bleiben, wie er von A nach B kommen will.

Gehwege müssen wieder reine Geheweg sein, damit Kinder, Familien, Erwachsene sich hier ungestört frei bewegen können.

Radwege müssen entsprechend vorhanden sein.

Wie wir mit E-Bikes, E-Roller, E- Lastenfahrräder, Roboter umgehen, sollte bald definiert werden. Was ist machbar und wie?

Dem Elektrowahnsinn bitte nicht unterliegen. Gesunder Menschenverstand wäre gut. Zu viel macht krank! Von Elektro-Smog redet man gar nicht mehr!

Parkzonen für Fahrrad, Autos müssen in den Quartieren ausreichend vorhanden sein. Pendler, Besucher, Handwerker müssen Platz dafür in unmittelbarer Nähe entsprechend geboten werden.

Ein Generationskonflikt sollte es gar nicht erst geben, wenn man die Verkehrssituation ganzheitlich sieht. Wir erleben doch selbst alle Lebensphasen von Kind bis Senior. Einfach den gesunden Menschenverstand einsetzen!

Die Lebensqualität der Frankfurter die hier leben muss erhalten und möglichst noch verbessert werden.

Deshalb sage ich schon heute 800.000 Menschen sind in Frankfurt genug. Die Fläche ist zu klein und wir schaffen schon die heutigen Probleme nicht.

Ein Umdenken zur guten Veränderung kann nur Gelingen, wenn ALLE gemeinsam daran arbeiten. Das Bewusstsein braucht den großen Wandel. Wenn ich selbst bereit bin mich zu wandeln, dann wird es gelingen und wir kommen schneller ins Handeln im Jetzt.

Wenn wir weiter in der Partei-Ideologie und der Partei-Macht denken, kann keine positive Veränderung kommen. Die Sache kommt zu kurz!

Da unser Lebens-Alltag politisch ist, sollte jeder seiner Verantwortung gerecht werden und sich angemessen seiner Lebenssituation auch politisch engagieren. Nur wählen gehen, reicht nicht!

Beispiel: Eltern haben zwei Kinder. Sie durchleben die gesamte Kinder und Jugendzeit mit. Warum nicht im Elternbeirat bei Kita/Schule mitreden und dieses aktuelle Wissen in den politischen Alltag in einer Partei oder als Parteiloser einbringen. Sie Wissen was ihren Kindern und ihnen gut tut. Fragen zur Bildung, Betreuung, Freizeit bekommen einen anderen Stellenwert, wenn ich an Lösungen mitgestalten kann. Wie bringen wir Schule/Beruf in Einklang und welche finanziellen Massnahmen könnten helfen. Urteilen und Entscheidungen treffen aus betroffenen Sicht. Hartz IV oder doch lieber bedingungsloses Grundeinkommen schaffen. Verkehrsmittel kostenfrei? Wir brauchen Antworten auf viele Fragen.

Welche Fahrzeiten sind zumutbar für eine sinnvolle Lebenszeitgestaltung? Wenn ich mit öffentlichem Verkehr 2 Stunden pro Weg brauche und noch einen Takt von 30 Minuten evtl. berücksichtigen muss, dann fällt meine Entscheidung mit dem eigenen Auto in nur 15 Minuten zu meinem Sohn mit Familie zu fahren sehr einfach. Ohne Auto geht es noch nicht!

Autonomes Fahren wie soll das möglich sein in Zukunft?. Wo bewegen sich die übrigen Verkehrsteilnehmer? Wir brauchen Antworten auf unsere Fragen.

Eine spannende Zeit wartet auf uns. Ich bin weiterhin bereit meinen Beitrag hier vor Ort zu leisten und daher werde ich mich auch 2021 zur Kommunalwahl als parteiloser Kandidat auf der Liste der FREIE WÄHLER zur Verfügung stellen.

Machen Sie auch mit? Ich würde mich über Ihr Engagement freuen!