Die Frauen in Deutschland haben ein gutes Gespür für Notwendigkeiten und gesellschaftliche Herausforderungen. Sie bringen die Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen voran. Aktuell sind es vor allem die Frauen in den Gewerkschaften. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit wurden voriges Jahr zwei entsprechende Beschlüsse gefasst – der eine in der IG BAU*, der andere von der DGB-Bundesfrauenkonferenz**.

Die Frauen der IG BAU begründen ihren Antrag wie folgt: „Es ist ein Gebot der Menschenrechte und unseres Grundgesetzes, dass jeder Mensch ein Recht auf ein Leben in Würde hat. Eine wirtschaftliche Grundsicherung, die jedem Bürger ohne weitere Bedingungen zusteht, würde dies sicherstellen.“ Sie halten es für notwendig, dass sich die Gewerkschaften zum Grundeinkommen positionieren und die Diskussion zum Grundeinkommen mitgestalten, anstatt sie anderen gesellschaftlichen Gruppen zu überlassen.

Die IG-BAU-Frauen brachten ihren Antrag, die Grundeinkommensdiskussion aktiv mitzugestalten, nicht nur in ihre eigene Gewerkschaft, sondern auch in die DGB-Bundesfrauenkonferenz ein.

Ob als Kleinkind auf die liebevolle Zuwendung von Erwachsenen angewiesen, um uns als Mensch zu entfalten, im Fall von Krankheit und Behinderung sowie im Alter auf gute Pflege, wir sind alle bedürftig und voneinander abhängiger als uns meistens bewusst ist. Unser Wohlbefinden hängt ab von den Bedingungen, unter denen die notwendige Sorgearbeit erledigt werden kann, die diese Bedürfnisse erfüllt.

Was müsste sich verändern, damit genügend Zeit und Raum für gute Sorgearbeit von und für alle Menschen vorhanden ist? Wie kann eine geschlechtergerechte Verteilung der Sorgearbeit befördert werden? Wie würde sich gute Sorgearbeit auf unsere Gesellschaft auswirken? Was würde ein existenzsicherndes Grundeinkommen in unserem Leben als Sorgetragende und als Sorgeempfangende verändern? Brauchen wir eine sorgezentrierte Gesellschaft und Ökonomie? Was ist das und wie kann ein Grundeinkommen diese befördern?

Quelle https://care-revolution.org/termine/care-revolutionieren-mit-grundeinkommen/

Die meisten Frauen beziehen im Alter nur wenig oder keine Rente.

Der gesamte unangenehme bürokratische Aufwand würde entfallen. Gehen wir doch mal einen einfachen Weg, einen fairen Weg, einen Weg des sozialen Friedens..

Begründung: Es ist ein Gebot der Menschenrechte und unseres Grundgesetzes, dass jeder Mensch ein Recht auf ein Leben in Würde hat. Eine wirtschaftliche Grundsicherung, die jedem Bürger ohne weitere Bedingungen zusteht, würde dies sicherstellen. Die momentan in Deutschland existierende Grundsicherung in Form von „Hartz IV“ ermöglicht kein Leben in Würde und Selbstbestimmung. Durch die Androhung von Strafen bis hin zur kompletten Streichung verursacht sie massive Existenzängste. Sie zementiert die Abhängigkeit von der Erwerbsarbeit. Lohndumping und 1 €-Jobs sind die Folge. Schon jetzt leben nur vier von zehn Menschen von ihrer Erwerbsarbeit. Alle anderen leben von staatlichen oder privaten Transferleistungen. In Deutschland kann nicht einmal jede zweite Frau langfristig ihre Existenz aus ihrer eigenen Erwerbsarbeit absichern (WSI Mitteilungen 3/2013). Durch ein BGE wären alle Bürger und Bürgerinnen finanziell unabhängig. Für alle Menschen wären die Grundbedürfnisse gedeckt und eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich. Es gibt in der allgemeinen Diskussion sehr unterschiedliche Modelle, wie ein BGE aussehen könnte. Deshalb halte ich es für wichtig, dass wir sich die Menschen damit beschäftigen und die Vorteile erkennen. Es gilt sich zu positionieren, die Diskussion mitgestalten und sich aktiv einzubringen.

ICH BIN für ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“. Ich sehe nur Vorteile!

Wann freunden Sie sich mit diesem Thema an?

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Ich will den Wahlkreis gewinnen um Ihre Interessen zu vertreten!