Stoppt das Bauvorhaben der Stadt Frankfurt!

http://www.heimatboden-frankfurt.de/mitmachen/petition_1-unterzeichnen/

Petition bitte unterschreiben.

Ich unterstütze diese Bürgerinitiative und bin für einen Baustopp. Bei der Landtagswahl können Sie das politisch mit Ihrer Erststimme für Karlheinz Grabmann unterstützen.

Es geht auch um die Umwelt und vor allem die Verhinderung von Bienensterben. Ohne Bienen kein Leben!

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BienensterbenDie Regierung muss die Umwelt mutiger schützen

Biene auf Blume
Bienen sind für das Öko-System und die Volkswirtschaft unersetzlich.(Foto: dpa)

Probleme wie das Bienensterben gehen die EU-Staaten zu langsam an. Statt endlos um einheitliche Lösungen zu ringen, sollten Länder wie Deutschland vorangehen.

Kommentar von Janis Beenen

 

Wenn es um Umweltschutz in der Landwirtschaft geht, lassen sich die Politiker der Europäischen Union Zeit – viel Zeit. Gutachten werden abgewartet, Entscheidungen vertagt, Übergangsregeln gebastelt. Per se ist eine besonnene Meinungsbildung eine gute Sache. Doch es gibt Probleme, die so existenziell sind, dass man schnell handeln muss.

Das Bienensterben ist so ein existenzielles Problem. Wer den Tod der Insekten als Thema für Ökos verlacht, liegt falsch. Ein wirtschaftliches Desaster droht. Die Bienen bestäuben 80 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen, damit leisten sie weltweit einen volkswirtschaftlichen Beitrag von etwa 200 Milliarden Euro. Dafür gibt es keinen Ersatz. Über Jahre stellten immer mehr Forscher fest, dass auch Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Neonicotinoide, kurz Neonics, zum Massensterben beitragen. Daran gibt es kaum Zweifel. Zumindest keine, die rechtfertigen, dass es die EU-Politiker mit einem Totalverbot im Freiland für die Gifte nicht eilig haben. Mehrere kleinere Staaten lehnen entsprechende Vorschläge der EU-Kommission ab. Etliche weitere wollten sich lange nicht festlegen, lieber auf die finale Fassung eines Gutachtens der zuständigen EU-Behörde warten. Ein Gutachten, von dem Wissenschaftler sagen, dass es keine neuen Erkenntnisse bringt.

Bei Umweltfragen ist das Kollektiv der Staaten entscheidungsschwach. Das gilt nicht nur für Neonics. Davor zog sich die Debatte über die Neuzulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat in die Länge. Für ähnliche Fälle in der Zukunft ist keine Besserung in Sicht. Diese Kultur des ewigen Abwartens schadet der Natur und geht in jedem Fall zulasten der Verbraucher. Bei ihnen hinterlässt das Zaudern nur Ratlosigkeit. Auch Deutschland verzögert Entscheidungen. Bei den Neonics forderte die Regierung lange zum Abwarten auf und hat sich erst jetzt dazu durchgerungen, ein Verbot zu unterstützen. Beim Glyphosat konnten Landwirtschafts– und Umweltministerium keine gemeinsame Linie finden. Damit kam es auch zu keinem Konflikt zwischen Berlin und hiesigen Konzernen wie Bayer, schließlich schaden Pestizid-Verbote deren Geschäft.

Weiter Infos zum lesen:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bienensterben-die-regierung-muss-die-umwelt-mutiger-schuetzen-1.3945172