Ganz aktuell hier nachstehend einige Auszüge aus der FR – hier der gesamte Beitrag https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-geplanter-stadtteil-josefstadt-steht-zr-13219083.html

MILLIARDENPROJEKT

Josefstadt: Geplanter Stadtteil für 30.000 Menschen steht vor dem Aus

  • vonClaus-Jürgen Göpfert

Der geplante neue Stadtteil Josefstadt, der Platz für 30.000 Menschen bieten sollte, steht vor dem Aus. Die CDU blieb nach langen Verhandlungen bei ihrem Nein.

Frankfurt – Der geplante neue Stadtteil für 30.000 Menschen, den die Stadt Frankfurt beidseits der Autobahn 5 entwickeln möchte, steht vor dem Aus. Nach mehr als fünfstündigen Verhandlungen im Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main zwischen CDU-Fraktion und Sozialdemokraten blieb die CDU am Mittwoch bei ihrem Nein zu dem Milliardenprojekt.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Harald Schindler sagte nach den Verhandlungen im Gespräch mit der FR, er gehe davon aus, dass bei der Sitzung der Regionalen Planungsversammlung am 13. Dezember in Frankfurt eine Mehrheit von CDU, Grünen, FDP und AfD das Bauvorhaben ablehnen werde. Damit würde es nicht aufgenommen werden in die Fortschreibung des Regionalplans, über die CDU und SPD verhandelt hatten.

Frankfurt: Neuer Stadtteil an der A5 – Planungsdezernent will weiter kämpfen

Josef kündigte an, weiter für den geplanten Stadtteil in Frankfurt zu kämpfen. Er wolle „Gespräche führen mit den Parteien in der Regionalversammlung.“ Josef trotzig: „Ich bin beauftragt, mich für dieses Projekt einzusetzen.“

In der Regionalen Planungsversammlung, die am 13. Dezember im Frankfurter Römer tagt, sitzen 99 gewählte Vertreter von Städten, Gemeinden und Landkreisen Südhessens. Auf die Fraktionen von SPD und CDU entfallen jeweils 29 Sitze. Die Grünen halten 18, die FDP zwölf, die AfD neun Sitze. Es gibt außerdem noch zwei Freie Wähler.

Mike Josef und OB Peter Feldmann haben es zur Chefsache gemacht, gegen den Willen der Bürger. Hier wurden schon reichlich Gelder in Gutachten, Planungen, Gremien ausgegeben. Sachargumente wurden einfach ignoriert. Bauen, bauen, bauen war das Motto. Sogar im Wahlkampf. Alternativen/Vergleichbarkeit wurden nicht geschaffen.

Ich habe vom ersten Tag an (Bauchgefühl) mich gegen diesen neuen Stadtteil entschieden und auch die Bürgerinitiative aktiv unterstützt. Im Laufe der Zeit kamen so viele Gründe gegen dieses Vorhaben hinzu und ich freue mich, wenn die Vernunft hier der Gewinner ist. Der Einsatz vor allem der Bürgerinitiative „Heimatboden“ kann man nur Danke sagen, was Sie in den beiden letzten Jahren geleistet haben. Über 16.000 Unterschriften für eine Petition, Menschenkette und und und.

Wenn heute nicht die Impfpflicht besiegelt worden wäre, wäre es ein guter Tag für die demokratische Grundhaltung. So wurde uns die Wahlmöglichkeit/Freiheit für das Impfen genommen!