Sowohl Thomas Bäppler-Wolf als auch Heiko Wennemann kenne ich persönlich und habe Ihre Arbeit oder auch Aussagen stets respektiert.

Manches geht einfach zu weit und persönliche Hetzkampagnen gehen gar nicht. Ich erwarte von BEIDEN die Einsicht, dass Sie sich entschuldigen.

Worum geht es? Hier auf dieser Webseite finden Sie die Informationen der Bürgerinitiative. https://mainkaichaos.de/?locale=de

Herbert Schmoll berichtet im Mitgliederbereich sehr transparent über alles was die Bürgerinitiative angeht und ist Hart aber Fair. Heute erhielt ich diesen Newsletter und somit können Sie sich selbst ein Bild machen.

Sehr geehrter Herr Grabmann,

zunächst einmal möchte ich mich bei allen bedanken, die mir alle sehr nette Mails geschrieben haben. Ich habe weit mehr als 100 Mails bekommen, darunter keine einzige negative obwohl ich dafür Verständnis gehabt hätte, weil ich schon ziemlich brachial kommuniziert habe, um die sofortige Aufhebung der Sperrung zu erzwingen. Fast alle fordern mich auf weiterzumachen.

Heute ist eine Berichtigung in der FNP erschienen, mit der ich nicht so richtig glücklich bin. Der Journalist hat es abgelehnt, meine Ergänzungen zu berücksichtigen, angeblich aus Platzgründen.

Ich habe ihm deshalb heute noch einmal eine Mail dazu geschrieben (siehe Anlage) und die Ergänzungen in dieser Mail untergebracht. Die Mail wurde mit Kopie an meinen kompletten Journalisten- und Politiker-Verteiler versendet. Glücklicherweise hat sich auch eine Notärztin mit einer sehr netten Mail gemeldet und meinen Standpunkt, dass die Sperrung in Hinsicht Rettungseinsätze verantwortungslos ist voll bestätigt. Sie war damit einverstanden, dass ich die Mail im Mailverkehr mit Politikern und Journalisten nutze (auch diese Mail ist beigefügt). Insofern konnte ich der Darstellung der Feuerwehr das Statement einer Notärztin entgegensetzen, das sicher deutlich mehr Gewicht hat.

Voll ärgerlich für mich ist es, dass der Schmierenkomödiant Bäppler-Wolf von der SPD eine Hetzkampagne in Facebook gegen mich losgetreten hat, der sich andere SPD-Politiker und natürlich auch Politclown Wehnemann angeschlossen hat. Wenn es bei uns einen Rechtsanwalt gibt, der mich dabei unterstützen will, gegen diese Leute vorzugehen, würde ich mich über die Kontaktaufnahme freuen (ich bin rechtsschutzversichert). Ich würde diese Leute gerne wegen Rufschädigung und potentiell auch wegen Schadensersatz verklagen, falls ich durch ihre Hetzkampagne Kunden verliere. Wehnemann rückt mich in die Nähe des rechtsradikalen Killers aus Hanau. Das kann ich mir nicht gefallen lassen.

Schon aus diesem Grund werde ich nicht klein beigeben, ich werde diesen Typen den Triumph nicht zu gönnen und klein beigeben. Sie können also weiterhin voll mit mir rechnen. Ich habe Sie überzeugt hier mitzumachen. Insofern kann ich auch nicht als erster von Bord gehen.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Schmoll

Tel: +49 172 7693497 | | eMail: mail@herbert-schmoll.de
Bürgerinitiative „Sachsenhausen wehrt sich“ | Thorwaldsenplatz 1, 60596 Frankfurt | www.mainkaichaos.de

Weitere Informationen zur Klarstellung:

Guten Tag Herr Pfeiffer-Goldmann,

Ihre Richtigstellung des Vorwurfs, ich hätte einen realen Todesfall erfunden ist etwas dürftig ausgefallen. Aufgrund Ihres Berichts bin ich in Facebook Gegenstand einer regelrechten Hetzkampagne, die der Schmierenkomödiant Bäppler-Wolf von der SPD losgetreten hat. Aufgrund dieser Hetzkampagne muss ich durchaus damit rechnen Kunden zu verlieren. Auch Gregor Amann von der SPD und der Politclown Wehnemann toben sich in Facebook aus, obwohl sie aus dem Mailverkehr ganz genau wissen, dass es um eine fiktive Situationsbeschreibung ging und dass ich einen realen Todesfall niemals beschrieben habe. Viele unserer Mitglieder empfehlen mir, rechtliche Schritte gegen diese Leute einzuleiten.

Meine Ergänzungen konnten aus Platzgründen keine Berücksichtigungen finden, wie Sie mir mitteilten. Ich will das wenigstens hier noch klarstellen.

Dass es um eine fiktive Situationsdarstellung ging, konnten Sie und alle auch die o. g. Facebook-Hetzer vor allem der Mail entnehmen, die ich an Herrn Sasse (SPD) geschrieben habe. Da steht klar und deutlich: „Ich beschreibe eine fiktive Situation, die in Frankfurt noch nicht eingetreten ist aber jederzeit eintreten kann.“ Sie waren auf dieser Mail kopiert, haben sie auch gelesen, weil Sie aus dieser Mail zitieren. Und trotzdem ist in Ihrem Artikel zu lesen, ich hätte einen realen Todesfall erfunden und diese Lüge sei von der Feuerwehr dementiert worden.

In der Mail an Herrn Sasse konnten Sie auch lesen: „Und ich spreche nicht explizit von einem Verkehrsdezernenten sondern von einem Politiker. An der Sperrung dieser Straße sind ja viele beteiligt.“ Warum Sie trotz dieser Formulierung schreiben, ich würde fordern, dass man konkret Herrn Oesterling strafrechtlich belangen müsse, ist auch absolut nicht nachvollziehbar. Wenn Sie so wahrheitsverdreht berichten, kann ich daraus nur schließen, dass Sie unsere Initiative bewusst diskreditieren wollten.

Höchst bedenklich wird es dann, wenn der Branddirektionssprecher Heisterkamp bekannt gegen darf, dass es , „Immer wieder vorkommt, dass Patienten in Rettungswagen versterben” und dass „dann aber nicht die Verkehrssituation Ausschlag gebend ist, sondern der Zustand des Patienten.“ Nicht zu fassen, jeder Zehnjährige weiß, dass es bei Rettungseinsätzen auf jede Minute ankommen kann und dass die Verkehrssituationen einen entscheidenden Einfluß auf die Zeit hat. Warum hinterfragen Sie eine solche Aussage nicht?

Herrn Heisterkamp setzen wir das Statement einer Notärztin entgegen: „Als Notarzt kann ich die Unverantwortlichkeit dieser Sperrung insbesondere im Hinblick auf Rettungsmittel nur unterstreichen.“ (ihre vollständige Mail ist beifügt). Auch dieses Statement empfehle ich ausdrücklich den Facebook-Hetzern BäpplerWolf, Wehnemann und Amann. Ich als Warner vor dieser Gefahr bin für diese Leute der Widerling und sie, die diese Verantwortungslosigkeit zu vertreten haben, spielen sich als Ankläger auf.

Wessen Einschätzung zählt hier mehr? Die einer Notärztin, die sich tagtäglich durch das bewusst verursachte Frankfurter Verkehrschaos quälen muss oder die des Pressesprechers der Feuerwehr, der gemütlich an seinem Schreibtisch sitzt?

Dann kommt der nächste Hammer. Man liest, dass „Verzögerungen durch Staus in die Planung der Rettungsdienste grundlegend einkalkuliert seien” und dass der Rettungsdienst in die „Planung der Sperrung des Mainkais in Frankfurt eingebunden gewesen sei”. Herr Pfeiffer-Goldmann, es interessiert die Bürger dieser Stadt doch sicher, wie eine solche Kalkulation aussieht, um wie viele Minuten das Verkehrsdezernat die Rettungseinsätze durch bewusst herbeigeführte Staus verzögern darf. Und dass die Staus bewusst und wissentlich herbeigeführt wurden, müssen Sie doch konstatieren, weil ein erfahrener Verkehrsdezernent die Folgen kennt, wenn er 20.000 zusätzliche Fahrzeuge in bereits überlastete Straßen drängt.

Warum hinterfragen Sie solche Aussagen nicht? Es ist doch skandalös, wenn ein Rettungsdienstleiter ganz bewusst akzeptiert, dass die Zeit für die Rettung von Schwerverletzten ohne Not und Notwendigkeit verlängert wird. Jeder verantwortungsvolle Rettungsdienstleiter muss es im Sinne der Notfallpatienten doch strikt ablehnen, dass die Zeit zur Rettung von Schwerverletzten unnötig auch nur um eine Minute verlängert wird. Nicht so in Frankfurt. Da lässt er sich auf “Kalkulationen” ein und behauptet dreist, dass die Verkehrssituation irrelevant sei. Dass es solche menschenverachtenden Kalkulationen in dieser Stadt gibt, dass die Feuerwehr dem Verkehrsdezernat einen Freifahrtschein für die bewusste, vielleicht sogar absichtliche Erzeugung von Staus und damit auch für die bewusste Verzögerung von Rettungseinsätzen ausstellt ist mal wieder ein neuer Aspekt in Hinsicht auf diese unsägliche Sperrung.

Stattdessen beschuldigt mich die FNP als Lügner, weil ich vor den Gefahren dieser Verkehrspolitik für Schwerverletzte warne. Und Herr Sasse von der SPD behauptet, ich “spiele mit dem Feuer”, weil ich eine fiktive Situationsbeschreibung dazu nutze, um auf das Problem aufmerksam zu machen.

Wie ich gelernt habe, gibt es eine Zielgröße von maximal 10 Minuten, bis ein Rettungsfahrzeug eintreffen muss. Sie kennen unser Video doch sicher auch – https://bit.ly/39KRBsH . Warum lassen Sie Herrn Heisterkamp nicht erklären, wie er diese Zielgröße erreichen will, wenn ein Rettungsfahrzeug alleine am Schaumainkai auf 500m annähernd 10 Minuten benötigt, um sich durch den allabendlichen Stau zu kämpfen. Dazu kommen die Verzögerungen durch blockierte Kreuzungen von jeweils etwa 2 Minuten an der Untermain- und an der Alten Brücke, eventuell auch noch an der Stresemannstraße. Offensichtlich hat sich da jemand drastisch verkalkuliert.

Sperrungsbefürworter und Radfahrer-Lobbyisten fordern die Aufrechterhaltung dieser Staus, weil sie glauben, Pendler von der Autonutzung abbringen zu können (wie man heute lesen konnte wird das auch in Hamburg so gemacht). Und die Leitung der Rettungsdienste gibt ihnen Rückendeckung, indem sie die absurde Behauptung aufstellt, dass die Verkehrssituation irrelevant für die Rettung von Schwerverletzten sei.

Die fiktive Situation, die ich beschrieben habe, wird früher oder später Realität werden. Wir werden es aber nie erfahren, weil es “immer wieder vorkommt, dass Patienten in Rettungswagen versterben” und weil die Rettungskräfte den Stau am Schaumainkai als “normal” betrachten, weil sie nicht wissen, dass er bewusst, vielleicht sogar absichtlich und ganz sicher ohne Not und Notwendigkeit herbeigeführt wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerinitiative “Sachsenhausen wehrt sich”

Sehr geehrter Herr Schmoll,

vielen Dank das Sie sich soviel Mühe um die Beendigung der Straßensperrung gemacht haben. Das man nach so vielen sinnfreien Anfeindungen und Gegenargumenten keine Lust mehr hat kann ich verstehen, finde ich aber schade. Als Notarzt kann ich die Unverantwortlichkeit dieser Sperrung insbesondere im Hinblick auf Rettungsmittel nur unterstreichen. Hinzu kommt eine völlig eingebrochene Lebensqualität, so dass mein Mann und ich (beide Ärzte) ernsthaft überlegen Frankfurt den Rücken zu kehren. Leider bedenkt bei solchen Maßnahmen nämlich niemand, dass Sachsenhausen nicht nur ein attraktiver Stadtteil war sondern auch ein teurer den sich vor allem gut ausgebildete und dementsprechend verdienende Menschen leisten wollen. Somit vergrault man in letzter Instanz wohl nicht nur Pendler (von denen Frankfurts Wirtschaft nicht unerheblich profitiert) sondern auch Menschen die einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten können.

Alles Gute für Sie!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. F. V.

Wer mit der Ärztin sprechen will, kann mich gerne kontaktieren, ich werde den Kontakt herstellen.

Herr Schmoll verdient meinen höchsten Respekt wie er diesen persönlichen Kampf annimmt und sich wehrt. Dieser Mut muss belohnt werden und wenn Sie auch so denken, dann sagen Sie es auch weiter.