Hier im Blog habe ich schon öfters über das Ackergift  „Gemeinsam gegen Glyphosat“  berichtet.

Die materielle Gier zählt mehr, als die Vernunft und die Natur zu erhalten…

Es ist ein Jammer!

Wir müssen uns dagegenstellen…Wachrütteln und unermüdlich  informieren. 

Ein Mann hat gestern über das Schicksal von mehr als 500 Millionen Menschen gerichtet: CSU-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt. Er hat im Alleingang eine fünfjährige Verlängerung von Glyphosat für ganz Europa durchgedrückt – gegen den Willen der Europäer und der Deutschen!

Es ist wirklich unfassbar: Seit Monaten kämpfen Menschen in ganz Europa darum, dieses Gift zu verbieten. Jetzt hat Schmidt einfach dreist gelogen und ohne die notwendige Zustimmung der SPD-Umweltministerin Fakten geschaffen. Es geht nicht um Parteizugehörigkeit, es geht darum, dass Deutschlands Landwirtschaftsminister Monsantos Cheflobbyist ist.
Mangelndes Vertrauen hat schon die Jamaika-Verhandlungen scheitern lassen, aber dieser Betrug an den Bürgern ist lügen auf einem komplett neuen Niveau. Schmidt vertritt nicht die Interessen der Bürger, sondern die der Industrie — und muss gehen.

Glyphosat und unsere Gesundheit

Gelangt Glyphosat in den menschlichen Körper?

Ja. Verschiedene Studien konnten bereits Rückstände des Herbizids im menschlichen Körper feststellen –

und zwar sowohl bei Menschen, die dem Stoff beruflich ausgesetzt sind als auch bei eigentlich „Unbeteiligten“.

Laut BUND lassen sich bei rund 70 Prozent der Deutschen Rückstände von Glyphosat im Urin nachweisen.

Bei einer Stichproben-Untersuchung 2013 war etwa die Hälfte der städtischen Bevölkerung aus insgesamt 18 EU-Staaten damit belastet.

Eine weitere Untersuchung der Heinrich Böll Stiftung fand sogar bei rund 75 Prozent der Probanden eine Glyphosat-Belastung von mindestens 0,5 Nanogramm pro Milliliter im Urin (Grenzwert für Trinkwasser: 0,1 ng/ml). Insgesamt konnte die Studie bei 99,6 Prozent, d.h. so gut wie allen untersuchten Personen, Rückstände nachweisen. Untersucht wurden dabei über 2000 Deutsche aus allen Teilen des Landes.

In einer Langzeitstudie konnte das Umweltbundesamt (UBA) nachweisen, dass die Belastung mit Glyphosat in den vergangenen 15 Jahren deutlich gestiegen ist.

Auch in verschiedenen Produkten, mit denen wir regelmäßig in Berührung kommen, werden immer wieder Rückstände von Glyphosat gefunden:  Zum Beispiel in Brot und Brötchen, in Bier und in Damenhygieneprodukten.Ist Glyphosat krebserregend?

Ist Glyphosat krebserregend?

Das Unkrautvernichtungsmittel steht im Verdacht, das Hormonsystem zu beeinflussen und so möglicherweise die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Glyphosat bzw. glyphosathaltige Pestizide ungeborene Kinder schädigen und zu Missbildungen führen können.

Glyphosat steht darüber hinaus seit Jahren unter dem Verdacht, Krebs auslösen zu können. In Laborversuchen wirkte der Stoff genotoxisch, d.h. er hemmt Funktionen der Zellen und begünstigt Mutationen. In Gegenden mit hohem Glyphosateinsatz wurden zudem besonders hohe Krebsraten beobachtet.

Epidemiologische Studien aus Kanada, den USA und Schweden weisen darauf hin, dass Menschen, die Glyphosat ausgesetzt sind, ein höheres Risiko haben, an Lymphdrüsenkrebs (Non-Hodgkin-Lymphomen) zu erkranken.

Auch in Tierversuchen mit Mäusen und Ratten zeigte sich ein Anstieg an bösartigen Tumoren nach dem Kontakt mit dem Wirkstoff.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Pestizid im März 2015 offiziell als „wahrscheinlich krebserregend“eingestuft. Damit steht Glyphosat auf der zweithöchsten Gefahrenstufe (2A).  Auch Schädigungen des Erbguts sind laut IARC nicht auszuschließen.

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) dagegen bewerten Glyphosat nicht als gesundheitsgefährdend bzw. krebeserregend. Die Grundlagen dieser Einschätzungen sind allerdings mindestens zweifelhaft: Im Juli 2015 stellte sich heraus, dass das BfR seine „wissenschaftliche“ Einschätzung teils auf Leserbriefe stützte, die von Monsanto-Mitarbeitern stammten. Auch die ECHA führte keine eigene Forschung durch – und im März 2017 wurde bekannt, dass Monsanto teils gezielt Einfluss auf Studien nimmt.

Wird Glyphosat verboten?

In der EU lief die aktuelle Zulassung von Glyphosat als Bestandteil von Unkrautvernichtungsmitteln Ende Juni 2016 aus. Nach vielen Debatten und Protesten kam bei der Abstimmung der EU-Staaten über eine Neuzulassung zunächst die erforderliche Mehrheit nicht zustande. Letztlich einigte man sich auf eine Frist von 18 Monaten, in denen das Herbizid in der EU weiter verwendet werden darf.

In dieser Zeit sollte die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) ein Gutachten erstellen, um die Frage zu klären, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht. Dieses Gutachten soll mit als Grundlage für die Entscheidung über die weitere Zulassung dienen. Das Urteil der ECHA fiel im März 2017: Sie stuft Glyphosat als „nicht krebserregend“ ein. Das Urteil birgt einige Brisanz – denn fast zeitgleich wurde bekannt, dass Monsanto ein Verbot aktiv zu verhindern versucht. Betrug!

Mehr dazu: Glyphosat: Nimmt Monsanto gezielt Einfluss auf Studien?

Was genau das Gutachten der ECHA nun wirklich für die Zulassung des Pestizids bedeutet, ist noch völlig unklar. Klar ist aber: Es werden zukünftig strengere Regeln gelten. Die Mehrheit der EU-Staaten stimmte im Juli 2016 dafür, die Auflagen für den Gebrauch von Glyphosat zu verschärfen. Nun müssen die EU-Staaten den Einsatz von glyphosathaltigen Mitteln – einschließlich Monsantos Roundup –beispielsweise in öffentlichen Parks und auf Kinderspielplätzen so weit wie möglich einschränken. Bestimmte Beistoffe (POE-Tallowamine), die in glyphosathaltigen Produkten enthalten sind um die Wirksamkeit zu verstärken, werden verboten.

In einigen EU-Staaten gibt es bereits Teilverbote und Einschränkungen. In Frankreichbeispielsweise dürfen Roundup-Produkte nicht mehr in Gartencentern verkauft werden. In den Niederlanden ist es Privatpersonen verboten, Roundup zu verwenden. Und in der Schweiz gelten Anwendungsverbote für bestimmte Orte (zum Beispiel rund um oberirdische Gewässer, an Waldrändern, auf Terrassen und Dächern und an Böschungen).

Eine Reihe von Baumärkten in Deutschland verzichtet bereits auf den Verkauf von glyphosathaltigen Pestiziden, darunter die Baumarktketten Toom und  Obi.

Was kann ich tun, damit Glyphosat verschwindet?

  • Bleib auf dem Laufenden: Voraussichtlich steht jetzt in 5 Jahren die Neuzulassung von Glyphosat in der EU an. Umweltschutzverbände und Kampagnenorganisationen protestieren regelmäßig gegen den Einsatz von gefährlichen Pestiziden. Mach mit – je mehr Menschen sich den Petitionen und Protesten anschließen, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt das Thema und desto wahrscheinlicher wird ein Verbot.
  • Kauf Bio: Bio-Ware darf nicht mit synthetischen Pestiziden behandelt werden, also auch nicht mit Glyphosat. Je mehr Bio-Lebensmittel wir kaufen, desto lauter das Signal an die Landwirtschaft, dass wir gesunde, unbehandelte Produkte aus nachhaltigem Anbau wollen!
  • Lass die Finger von Roundup & Co.: In deinem eigenen Garten solltest du auf keinen Fall Roundup oder sonstige glyphosathaltigen Produkte einsetzen. Unkrautbekämpfung geht auch gut ohne giftige Pestizide.

Tipps: Unkraut bekämpfen ohne Roundup

Unkraut jäten – ohne Roundup!

  • Unkraut erkennen: Nicht alles, was rund um deine Blumen- oder Gemüsebeete wächst, ist Unkraut. Informiere dich über die einzelnen Pflanzen, bevor du einfach alles vernichtest.
  • Unkraut jäten: Die effektivste und umweltschonendste Methode ist immer noch, unerwünschte Pflanzen von Hand zu entfernen.
  • Mulchen: Mulch aus Holzschnipseln verhindert, dass Unkraut im Beet austreiben kann.
  • Hausmittel verwenden: bestimmte Pflanzenjauchen oder sogar Essig helfen unter Umständen genauso gut gegen Schädlinge wie Roundup.
  • Mehr Tipps findest du z.B. beim BUND

Weiterlesen auf Utopia.de:

Diese Info-Tipps wurden mir durch Hilfe von Anne Hübner übermittelt. http://www.heilerschule.org/

Veränderung ist mit dem Direktkandidaten im Wahlkreis 35 Frankfurt II Karlheinz Grabmann zur Landtagswahl 2018 ist möglich. Ihre Stimme zählt und kann was verändern.

F a z i t:

Es ist doch nachgewiesen, dass es hochgradig Krebserregend ist. Das tragische Bienensterben ist darauf zurückzuzführen. Der Kranke wird sozusagen erschaffen. Das ist doch der Pharma willkommen… Das ganze ist ein Spiel von machtbesessenen Kartellen. Da fließen Milliarden Schmiergelder an Wissenschaftler, Forschung und sogar an Staatsanwälte, auf Kosten der Gesundheit der Menschen.