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DGB-Bundeskongress – Arbeit wird nicht weniger, aber anders

Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Darum geht es auf dem mehrtägigen DGB-Bundeskongress, bei dem die Delegierten über den Kurs des Gewerkschaftsbundes in den kommenden vier Jahren bestimmen.

Von Birgit Schmeitzner, ARD-Hauptstadtstudio

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte in seiner Rede zu Beginn des Kongresses, die Digitalisierung bringe viel Gutes mit sich, verunsichere aber auch die Menschen. Und das in einer Zeit großer Umbrüche, in der es zunehmend Verunsicherung gebe, einen Rückzug ins Nationale, Populismus. Steinmeier zufolge müsse man aufpassen, dass aus Zukunftsangst keine Demokratie-Skepsis werde.

Daraus zieht der Bundespräsident den Schluss, dass die gesamte Gesellschaft Verantwortung übernehmen müsse. „Technologie mag unser Leben verändern, aber den Rahmen setzen wir“, sagte er in seiner Rede. „Ich bin davon überzeugt: Wir brauchen eine Ethik der Digitalisierung.“

Der Bundespräsident sieht hier sowohl die Gewerkschaften, als auch die Arbeitgeber in der Pflicht. Die Gewerkschaften deshalb, weil sie traditionell diejenigen schützen, „die allein ohne Schutz sind“. Es gehe darum, die hart erkämpften Arbeitnehmerrechte – faire Löhne, Begrenzung der Arbeitszeit, Mitbestimmung, Streikrecht – zu verteidigen und der modernen, digitalen Arbeitswelt anzupassen.

Manche wollen eine Erhöhung der Mindestlöhne, andere sehen in der besseren Ausbildung eine Lösungsforderung.

PM 031 – 13.05.2018  Pressemitteilung des DGB  http://www.dgb.de/presse/++co++05c5cd04-568c-11e8-b25f-52540088cada
21. Parlament der Arbeit – DGB-Bundeskongress 2018
DGB-Kongress eröffnet: „Wir haben viele Gründe, ordentlich zuzupacken. Wir machen uns an die Arbeit!“
Das Motto des Kongresses ist „Solidarität Vielfalt Gerechtigkeit“.

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sagt, dass die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland nicht über gravierende Missstände hinwegtäuschen dürfe. Man habe zwar den höchsten Stand der Beschäftigung, und die Arbeitslosigkeit sei gesunken. Aber trotz dieser Rekorde seien rund 20 Prozent der Beschäftigten im Niedriglohnsektor gefangen. Gleichzeitig öffne sich die Schere bei den Vermögen und Einkommen. „Die Menschen haben ein feines Gespür dafür, dass es immer ungerechter zugeht“

Für gute Arbeit und ein gutes Leben. Das ist der richtige Weg.“ Die Gewerkschaften würden die Arbeitsbedingungen in der Digitalisierung gestalten: „Der Mensch und nicht das technisch Machbare gehört in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung.“

Ich sage der Koch sind wir Menschen und der Kellner die Technik. Weiter…

Soziale Grundrechte haben Vorrang vor Marktrechten. Wir wollen in Würde Leben und das ist mit unserem veralteten System und den Denkweisen von gestern über Arbeit bleibt Flickwerk. Der große Wandel muß vollzogen werden. Die Angst der Menschen in Armut, nicht nur im Alter zu Leben ist einfach schon da.

80 Anträge werden in den nächsten Tagen bearbeitet: Eine der Kernaussagen hier:

Die Würde des Menschen ist auch im Arbeitsleben unantastbar.
415 Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften machen sich für Gute Arbeit stark. Unfreiwillige Teilzeit,
416 Arbeit auf Abruf, sachgrundlose Befristungen und Kettenbefristungen von Arbeitsverhältnissen sind
417 damit ebenso unvereinbar wie Minijobs oder die missbräuchliche Nutzung von Leiharbeit, Werkverträgen
418 oder Solo-Selbständigkeit. All diese Beschäftigungsformen gehen zulasten der Schutzrechte von
419 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, bedeuten für sie im Regelfall schlechte Arbeits- und
420 Entgeltbedingungen und schaffen im Betrieb durch die Zersplitterung in Kern- und Randbelegschaften
421 Beschäftigte erster und zweiter Klasse. Vom Staat erwarten wir, dass er durch die Vermeidung und den
422 Abbau prekärer Arbeitsverhältnisse im öffentlichen Dienst eine Vorbildfunktion übernimmt und auch
423 seine öffentliche Vergabepraxis konsequent an den Kriterien Guter Arbeit ausrichtet.

Alle Anträge hier: file:///C:/Users/doriscabrio48/Downloads/Alle-Antraege-zum-21-Ordentlichen-DGB-Bundeskongress.pdf

„Arbeit ist mehr als Einkommen“  Bundespräsident Steinmeier ist gegen das Grundeinkommen

In der Debatte um ein bedingungsloses Grundeinkommen bezog Steinmeier klar Position. „Der Verweis auf das bedingungslose Grundeinkommen war mir persönlich immer zu defensiv. Das käme einer Kapitulation gleich, noch bevor wir über die Zukunft der Verteilung von Arbeit, Qualifizierung und sozialer Sicherung ernsthaft diskutiert haben“, sagte Steinmeier. Eine „Abstellprämie für die Stilllegung von Arbeitskraft“, wie es DGB-Chef Hoffmann beschrieben habe, wäre für die Beschäftigten kein Segen. „Arbeit ist mehr als Einkommen“, so Steinmeier.

Ein Grundeinkommen käme einer Kapitulation gleich, findet Frank-Walter Steinmeier auf dem Bundeskongress des DGB. Gewerkschaftsboss Hoffmann sieht das ähnlich. Steinmeier unterstützte ausdrücklich Hoffmanns Kritik an einer »Abstellprämie für die Stilllegung von Arbeitskraft«, Begründung: »Arbeit bedeutet für die allermeisten Menschen Lebensgestaltung und materielle Unabhängigkeit. Wir sollten diese Perspektive, die Selbstbestimmung durch Arbeit, nicht aufgeben, sondern erneuern und bestärken.«

Mit dem Start der großen Koalition hatten SPD-Politiker wie der Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller eine Diskussion über die bestehende Grundsicherung und weitere Änderungen an den Hartz-IV-Arbeitsmarktreformen ins Gespräch gebracht.

Weitere Quelle: https://oxiblog.de/fester-anpacken-hoffmann-steinmeier-und-marx-zum-auftakt-des-dgb-kongresses/

Die »begeistern die Masse der Arbeiter« eben auch nicht mehr wie früher, dafür gibt es Gründe, ein teil davon liegt bei den DGB-Organisationen selbst. Von 1991 bis 2017 hat der DGB rund 5,6 Millionen Mitglieder verloren, ein Minus von rund 50 Prozent. Bei den Parteien CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke leerten sich die Mitgliederkarteien von 1990 bis 2016 um 1,25 Millionen – ein Minus von 49 Prozent. 

Experten machen für 2018 eine spektakuläre Prognose zum Grundeinkommen. Für mich ist das Grundeinkommen ein Schlüssel die Welt positiv zu verändern. Deutschland sollte Vorbild sein, da hier schon die Welt auf kleinstem Raum zusammen lebt. Wir sollten uns an die Arbeit machen, damit es gelingt. Ein Stilllegen der Arbeitskraft gibt es beim Grundeinkommen nicht, so wie es der DGB-Boss und Bundespräsident und andere Spitzenpolitiker sehen wollen.

Noch ist die Welt weit von einem bedingungslosen Grundeinkommen entfernt — dem System des sozialen Wohlergehens, bei dem jeder Mensch auf der ganzen Welt lebenslang ein Grundeinkommen erhält.

Aber Befürworter dieser Idee behaupten, dass die USA in diesem Jahr wichtige Meilensteine in dem Zusammenhang erreichen werden: 2018 scheint das Jahr zu werden, in dem das Grundeinkommen den Weg in die Mainstream-Politik schafft.

„Wir werden dieses Jahr konkrete Grundeinkommensvorschläge sehen, auf Staats- und auf Städte-Ebene“, sagt Jim Pugh, Experte für Grundeinkommen in Chicago gegenüber Business Insider.

Grundeinkommen wird zum Mainstream

Etwa ein Dutzend verschiedene Experimente, verteilt auf die ganze Welt, laufen bereits oder sind in Planung. Laufende Projekte finden sich etwa in KeniaFinnlandKanada und Kalifornien. Weitere könnten bald in SchottlandIndien und den Niederlanden folgen.

Die Theorie besagt, dass es der Gesundheit und der allgemeinen Lebensqualität der Menschen hilft, wenn sie ein monatliches Einkommen als Grundbetrag erhalten.

tesla factory robots

Roboter werden zahlreiche Jobs übernehmen, erwarten Experten.YouTube/iPhone-Fan

Ökonomen und Technologie-Experten, die eine Zukunft vorhersagen, in der Roboter im Alltag und im Berufsleben eine immer wichtigere Rolle einnehmen und damit für eine höhere Arbeitslosigkeit sorgen könnten, sind ebenfalls von der Idee überzeugt, auf diesem Weg die wegfallenden Löhne auszugleichen. Ihre Meinung besagt: Selbst, wenn jemand wegen einer Maschine seinen Job verliert, ist diese Person durch das Grundeinkommen vor Armut geschützt, während sie einen neuen Arbeitsplatz suchen kann.

Hier können Sie den Beitrag weiterlesen: https://www.businessinsider.de/experten-machen-fuer-2018-eine-spektakulaere-prognose-zum-grundeinkommen-2018-1

„Die Finanzierungsfrage ist uninteressant“ — Ökonom räumt mit Vorurteilen über bedingungsloses Grundeinkommen auf

https://www.businessinsider.de/interview-mit-philip-kovce-zum-bedingungslosen-grundeinkommen-2017-9

Schade ist nur, dass die Bosse von DGB und unser Bundespräsident, unsere Bundeskanzlerin und die entsprechenden Minister beim alten System bleiben wollen. Warum eigentlich? Die Lobby ist dagegen, ganz einfach!

Wir Menschen wollen unsere Würde zum Leben und dazu gehört in Zukunft das Grundeinkommen ohne wenn und aber. Das wäre ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die Wahrheiten sehen noch ganz anders aus. Nur die wenigsten sind in der Lage im Moment Ihr Unterbewusstsein zu deuten.

Eines darf man klar und deutlich formulieren: Die Erde ist unser Geburtsrecht

Die einzigen Besitztümer, die jedem Menschen von Anfang an zur Verfügung standen, sind die Erde auf der er wohnt und seine eigene Intelligenz. Seine Intelligenz würde ihn nun dazu befähigen, es sich auf Erden gut gehen zu lassen, indem er gleichzeitig zu ihr Sorge trägt. Anstatt sich jedoch eine nachhaltige Umgebung zu schaffen, beutet er die Erde aus. Im Zuge der Kapitalisierung, während der Geld und Macht, Profit, Spekulation und Korruption nicht selten mit Gerechtigkeit, Fortschritt, Kultur und Religion gleichgesetzt worden sind, scheint die Erde zum blosen Handelsartikel verkommen zu sein. 

Eine Frage kann auch jeder für sich beantworten:  wie ich mein Leben beenden will, gesund oder in einem Rollstuhl.

Wir müssen unseren Lebensstil auf GESUND ändern, damit wir die Wahrheiten verstehen lernen. Die Manipulation beginnt schon während der Schwangerschaft. Wenn wir unseren gemeinsamen  Lebens-Erfolg haben wollen, dann dürfen wir nicht gegen etwas sein, sondern wir brauchen bessere Lösungen, damit mehr Akzeptanz bei der Bevölkerung entsteht. Das ist mein Etappen-Ziel auch in der Politik.

JA, ich lerne gerade wieder das Laufen in meinem Leben! Falle öfters hin und das tut weh!

Die Erde wieder als Paradies – alles ist vorhanden – ohne Staaten, Geld, Steuern, Religionen und ohne Politik! Ein Leben in LIEBE.