KLEINE PARTEIEN ZUR HESSENWAHL

Podiumsdiskussion am 21.10.2018 im Haus am Dom, Frankfurt

DIE FRAKTION hatte eingeladen und die Veranstaltung wurde Kommentiert durch das JOURNAL.

Die einzelnen Vertreter beantworteten sehr diszipliniert auf die Kernfragen, wie:

Bayernwahl: Was bedeutet das Ergebnis für Hessen?

AfD: Wie können wir dem rechten Trend begegnen?

Zukunft der Volksparteien: Droht unserem Parteiensystem das Ende?

5-Prozent-Hürde: Sollte die Sperrklausel aufgehoben werden?

 

Klar war, das die 5% Hürde abgeschafft werden muss. An dieser Hürde scheitern die Kleinparteien.

Die Welt hat sich verändert, früher hatten wir nur wenige Parteien „Volksparteien“ ähnlich wie beim Fernsehen 3 Programme und das war es. Heute sind wir vielfältig, bunt und Multi-Kulti geworden. So soll es auch in der Politik sein. Wenn man an der Sache arbeitet, bilden sich neue Mehrheiten.

Die Regierungskoalition mit weniger als 50% der Stimmen eine absolute Mehrheit der Parlamentssitze erhält, ist dann eher nicht denkbar.

Mehr Vielfalt im Hessischen Landtag würde eine höhere Berücksichtigung des Wählerwillens bedeuten. Auch die entstehende Möglichkeit für wechselnde Mehrheiten eröffnet Chancen für bessere Lösungen für Hessen. Die Lobby hat es dann sehr schwer. Und wer will schon Lobbyisten.

 

Ein erster Schritt vielleicht auch die Medienlandschaft zum Nachdenken zu bewegen. Wie gehen Sie mit diesem Thema um?

In der Kommunalpolitik in Frankfurt machen die Kleinen schon etwas 10% aus. Hier bilden Sie Koalitionen und versuchen dann mit einer Stimme im Parlament zu sprechen. Wenn man eine Chance hat, kann man sie auch wahrnehmen.

Wenn Sie den politischen Wandel wollen, Ich bin im Wahlkreis 35 Frankfurt II angetreten als Direktkandidat um ein historisches Ereignis zu schaffen. Seit über 60 Jahren hat kein Vertreter einer kleinen Partei mehr ein Direktmandat in Hessen gewonnen. Bei der letzten Wahl in Frankfurt gingen alles 6 Wahlkreise an die CDU.

Wollen Sie das?

Erststimme für Karlheinz Grabmann, FREIE WÄHLER.