Ort der Tagung in Frankfurt Ka Eins im Ökohaus

Die Fachtagung hatte das Ziel: Wie können kommunaler Klimaschutz und schulische Bildung für nachhaltige Entwicklung erfolgreich zusammenarbeiten? Vorträge, Diskussionsforen und einen Marktplatz guter Projekte dienten als Arbeits- und Informationsquellen.

Alle Redebeiträge waren sehr gut und das gilt auch für die gesamte Organisation. Alle Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen waren sehr engagiert, sehr offen und ehrlich. Insbesondere die Lehrerschaft. Zwei Schüler waren ebenfalls dabei und konnten sich in den Arbeitsgruppen und auch im Forum einbringen.

Der Vortrag von Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut hat mich Adhoc bewegt einen Redebeitrag in „Speakers Corner“ Offener Raum für Kurzbeiträge zu halten. Mein Thema:“ Mut die Gesellschaft als Einzelner in Bewegung zu bringen“ Das Forum hat mehrfach die Bewegung „Friday for future“ gelobt und ANU unterstützt die Schülerproteste und daran müssen wir Erwachsene teilhaben. Klimaschutz muss in die Köpfe kommen. Von Wissen zum Handel ist der Knackpunkt ist die Meinung von Lena Keul, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Zu meinem Adhoc Thema konnte ich meine Initiative der Untersützung als Opa (Großeltern, Eltern, Erwachsene) für Friday for future aufzeigen. Lernen für das Leben muss ein lebenslanges Lernen sein und es muss lebendig gemacht werden. Die Schüler machen es vor und sie haben Angst vor der Zukunft. Am 01.02.2019 zum ersten Mal an einer Demo teilgenommen und es waren 5 Erwachsene. Am 15.03. 2019 waren es schon fast 1.000 Erwachsene die durch meine und verschiedenen andere Netzwerke kamen. FFF ist in allen Generationen angekommen. Jetzt gilt es diese Bewegung weiter zu unterstützen, dass es über die Sommerferienzeit erhalten bleibt. Mehr Informationen hier im Magazin von nebenan.dehttps://magazin.nebenan.de/artikel/rueckenwind-fuer-klimastreiks-nachbarn-unterstuetzen-fridays-for-future

In vier Foren wurde aktiv gearbeitet:

  1. Lokale Klimaschutzthemen im Unterricht vier Forderungen wurden formuliert: 1.1. Überarbeitung der Curricula – Abi Relevanz der Nachhaltigkeitsthemen 1.2. Mehr Lehrkräfte und offenere schulische Strukturen für Klimabildung als Querschnittsthemen. 1.3. Selbstverantwortung auch zwischen Netzwerken, Kollegen und Gesellschaft. 1.4. Lernangebote aus Sicht der Schüler betrachtet und gestalten. Mein Fazit aus dieser Gruppe an der ich teilgenommen habe ist, die Lehrkräfte stehen ziemlich alleine mit den neuen Inhalten. Nachhaltigkeit sollte nicht als neues Fach entstehen sondern in den Lernprozess der verschiedenen Unterrichtszweige eingebaut sein.
  2. Transformative Lernmethoden hier wurden drei Forderungen erarbeitet: 2.1. Schüler selber gehen lassen – Lehrkräfte als Prozessbegleiter. 2.2. Wertediskussion gutes Leben – von Wachstum ins Gedeihen – von Antwortkultur zu Fragekultur. Alltagsfragen aufgreifen.
  3. Partnerschaften, Unterstützungsstrukturen und Netzwerke hier wurden zwei Forderungen gestellt: 3.1. Arbeitsplatzbeschreibung der Kümmerer. 3.2. Klassische Energiesparprjekte ausbauen. Beispiel die Umweltschule – Prämien für Energieeinsparung. Hier werden noch Fortbildung dieser Gruppe kommen.
  4. Beteiligung von Schüler*innen am lokalen Klimaschutz. Hier wurden drei Forderungen gestellt: 4.1. Ideen der Schüler sichtbar machen und aufgreifen. 4.2. Wie wird mit Beteiligungsergebnissen umgegangen? 4.3. Verstetigung dauerhaften Schnittstellen.

Neue Projekte wurden vorgestellt und die LekoKli will einen Leitfaden entwickeln.

Die Elternschaft (Stadtschulelternbeirat) sowie auch Senioren sollten sich hier engagieren und in die Strukturen dauerhaft behilflich sein. Es braucht Unterstützung aus der Gesellschaft und die Politik muss optimale Rahmenbedingungen schaffen. Klimaschutz muss jetzt auf den Weg gebracht werden.

Immer mehr Zustimmung für die Klimabewegung „FRIDAY FOR FUTURE“ Quelle Frankfurter Rundschau Eltern mit Schüler demonstrien für das Klima https://www.fr.de/frankfurt/eltern-demonstrieren-12045923.html

Evangelisches Frankfurt und Offenbach berichtet am 07.04.2019 Ausgabe 2 auf der Seite 2 Demokratie geht nur im Wir Modus und auf Seite 12 FRIDAY FOR FUTURE Klimawandel stoppen: Das können wir tun- In der Evangelischen Akademie waren jetzt die Erwachsenen gefragt: Was kann man tun? Was Deutschland tun muss, um den Klimawandel aufzuhalten https://www.efo-magazin.de/magazin/politik-welt/was-deutschland-tun-muss-um-den-klimawandel-aufzuhalten/

Mein Wunsch ist es, die Klima- Bewegung noch breiter durch Bürgerinitiativen zu unterstützen, vor allem über die Sommerferienzeit vom 01.07. bis 09.08.2019 z.B. Graswurzel, Heimatboden, gruenflaeche-erhalten.de… hinaus. Auch neue Routen bzw. Stationen eröffnen neue Chancen.