Man spricht von einer soliden Lage im Wahljahr. Die neue Regierung muss gleich 5 Milliarden Euro einsparen, wenn sie neue Schulden vermeiden will.

Gesamtausgaben 2017           329,1 Milliarden      Gesamtausgaben 2018          335,5 Milliarden

Das ist eher unproblematisch!

Seitens der Medien gibt es die Forderung, jede Partei, die neue Versprechungen macht, muss sagen, wie sie diese finanzieren will. Halbwahrheiten sollten verboten sein. Nur so bekommen wir Deutsche eine ehrliche Wahl.

So einfach geht es auch nicht, zumindestens wenn der Schwerpunkt immer noch auf Verteidigung liegt.

Verteidigungshaushalt 2017                                                37.0 Milliarden

Im Vergleich drei m.E. wichtigere Ministerien nur 5,2 Milliarden insgesamt mehr an Budget haben.

Bildung/Forschung   17,65 Milliarden

Gesundheit                15,16 Milliarden

Familie                          9,52 Milliarden

Total                             42,33 Milliarden

Man kann auch andere Schwerpunkte suchen, die für uns Menschen wertvoller sind. Neue Ansichten der Gesellschaft sind eine Lösung für unsere Machtverhältnisse. Lassen Sie uns über Gerechtigkeit streiten, immer lösungsorientiert. Wir sollten uns um das Bemühen, was Bürgerinnen und Bürger bewegt. Nach der Wahl ist Handeln angesagt, damit die 2/3 Deutsche die bekunden, die Verhältnisse in Deutschland seien ungerecht, befriedigt werden. Da stehen Forderungen dieser Menschen: gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, Schließung von Steuerschlupflöchern, wer arbeitet sollte spürbar mehr verdienen als derjenige, der von staatlicher Unterstützung lebt. Das Gerechtigkeitsthema wird bei der Bundestagswahl im Fokus stehen. Wir brauchen nicht nur eine Lösung für Altersarmut in realisierbaren Schritten zur Lösung konkreter Probleme, sondern eigentlich für ALLES. Notlagen müssen im Vorfeld verhindert werden, das ist sozial gerecht.

Ungerecht                                                                                                              Quelle faz 11.3.2017

Der Ehrliche scheint der Dumme zu sein, nämlich der, der sich mit echter Indentität registrieren lässt und dadurch für die Behörden zu greifen ist. Wer seine Papiere weggeworfen hat, muss sich weniger Sorgen machen. Ein konkretes Beispiel: Die marokkanischen Drogenhändler vom Frankfurter Hauptbahnhof bleiben hier, die afghanische Köchin im Königsteiner Kindergarten, die seit Jahren in Deutschland lebt, soll ins Flugzeug nach Kabul gesetzt werden. Diese Bild mag überzeichnet sein. Doch diese Verzerrung hätte sich die Politik selbst zuzuschreiben. Flüchtlings- und Einwanderungspolitik sind nicht voneinander zu unterscheiden, die Asylverfahren sind intransparent, und die Entscheidungen darüber, wer geduldet wird und am Ende bleiben darf, wirken willkürlich. Es ist an der Zeit, dass die Bürger wieder in die Lage versetzt werden, entscheidende Weichenstellungen für das Schicksal ihres Landes nachzuvollziehen. Offenbar gibt es eine stillschweigende Übereinkunft, wonach demonstrative Abschiebungen notwendig sind. Als Zeichen für die Herkunftsländer und vor allen die Bürger kurz vor der Bundestagswahl mit dem Signal der Sicherheit – wir haben alles im Griff – zu beruhigen.