OB-Wahl in Frankfurt am Main am 25.2.1018

Thema: Wohnungspolitik 

SPD+CDU  haben Herr Feldmann und Frau Weyland nominiert. Beide sehen die  Verbesserung der angespannten Wohnsituation als ihre Kernaufgabe an. 

Wohnen, Wohnen, Wohnen; Herr Feldmann fordert im Wahlkampf die 100%ige städtische Wohnungsgesellschaft ABG auf, zukünftig 50% der neu zu bauendenden Wohnungen zu fördern !?

Warum hat Herr Feldmann, der Aufsichtsratsvorsitzender der ABG ist, hierzu in den letzten 5 Jahren nichts Substanzielles gesagt.  Dabei muss doch auch darüber nachgedacht werden, ob es sinnvoll ist, dass die ABG als Bauherr überhaupt für den freien Markt Wohnungen baut. 

Obwohl es in der Rhein-Main-Region ausgewiesene Gebiete außerhalb Frankfurts gibt, die für eine Wohnbebauung geeignet sind, soll nun ein Stadtteil für 30 000 Menschen entlang der A 5,  angrenzend an Praunheim, Niederursel, Nordweststadt, geplant werden, zum Preis von wertvollem Ackerland und Grünflächen.

Dies führt zu großem Widerstand der Bürger in den Stadtteilen sowie der angrenzenden Kommunen  gegen den Magistratsbeschluss von SPD,CDU+Grüne. 

Dier CDU-Kandidatin weiß dazu nichts Besseres zu sagen als „Verdichtung in den angesprochenen Stadtteilen vorzuschlagen, was in der Praxis einen Rückbau der Grünflächen bedeutet. Im Klimaatlas der Stadt wird auf die Gefahren zunehmender Wärmebelastung +Aufheizung für die Bewohner hingewiesen, wenn Kalt-+Frischluftflächen entlang des Mains, der Nidda und der Taunusbäche verbaut werden. 

Im Grundsatz muss die Frage gestellt werden, ob Wohnbauunternehmen, deren Ausrichtung die Wirtschaftlichkeit ist, überhaupt bezahlbaren Wohnraum im Focus haben können?

Unser Vorschlag der Ortsbeiratsmitglieder

Leerstands Register für Frankfurt erstellen 

Der Magistrat sollte ein Leerstands Register für das gesamte Stadtgebiet erstellen

Er sollte sich am Hamburger Modell orientieren um  den Leerstand an Wohnungen und Häuser zu erfassen. Mit den Eigentümern der Wohnungen und Häuser sollten, wie in Hamburg, Gespräche zwecks Vermietung bzw. Instandsetzung geführt werden.

Begründung: 

Es dürfen keine weiteren wertvollen Ackerflächen im Stadtgebiet in Bauland umgewandelt werden.

Es entsteht der Eindruck, dass Auswirkungen auf das Klima und die Lösung der Verkehrsprobleme nicht unbedingt im Vordergrund stehen.

Eine Orientierung an den Lösungsmöglichkeiten des Hamburger Senats wird empfohlen, dort wurde auch die Stellplatzsatzung abgeschafft umso mehr Anreize zwecks Aufstockungen und Neubau zu schaffen.

Die Einrichtung eines Leerstands Registers würde mehr Transparenz über die leerstehenden

Wohnungen und Häuser schaffen.

 

Es gibt also innerhalb des Stadtgebietes ungenutzter und leerstehender Wohnraum, es müssen nur die vorgeschlagenen Möglichkeiten genutzt werden, dann brauchen wir auch die von den Anwohner abgelehnten Baugebiete nicht!

Dies unterstützt auch unser OB Kandidat Michael Weingärtner.

Unterstützen Sie bitte Michael Weingärtner und machen Sie ihn in Ihren Netzwerken bekannt.

Mundpropaganda immer noch die beste Werbung der Welt!

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