Eigene Erfahrungen mit Wasser

Vor über 40 Jahren hatte ich ein weltweites Patent angemeldet für die Mehrfach-Nutzung von Wasser im Haushalt. Ein einfaches System und bezahlbar. Dies hat mich sehr viel Geld gekostet. Ich war davon überzeugt, dies braucht man sofort. Trinkwasser auf die Toilette zu schicken, habe ich noch nie verstanden.

Damals haben wir auf einer Messe in der Schweiz einen Preis bekommen und waren stolz. Die damaligen Ministerien in Bonn sahen das ganz anders. Der Ärger über die politische Einstellung war groß. Über Politik habe ich mir damals wenig Gedanken gemacht.

Jetzt wenn uns vielleicht mal in der Zukunft der Hahn abgedreht wird, ist das Geschrei groß. Für mich ist es ein Beispiel über die Ernsthaftigkeit  wie wir mit Wasser politisch umgehen. Wasser bedeutet Leben!

In den letzten 4 Jahren habe ich mich zum Wasser-Experten als Laie/Hobby im Leitungswasser trinken Bereich entwickelt. Auch hier musste ich feststellen, die meisten Menschen, Unternehmen wie Gastronomie, Hotels interessiert es wenig bis gar nicht. Daher habe ich wieder alles eingestellt,denn meine Lebenszeit ist mir auch wichtig. Wasser ist programmierbar und ein Energiespender für unsere Selbstheilungskräfte um gesund zu Leben. Ich nutze alles selber und mir tut es gut!

Da unsere Wasseraufbereitung leider Medikamentenrückstände kaum oder nicht herausfiltern kann, empfehle ich heute eine weitere Filterstufe einzusetzen. um hier wertvolles Trinkwasser aus dem Hahn zu erhalten. Dies kann sich auch jeder heute leisten.

Wer die finanziellen Mittel hat, kann mit einem entsprechenden Filteranlage noch sein Dusch bzw. Badewasser aufbereiten. Dies hat den Vorteil die Haut damit zu reinigen. Die Haut ist unser größtes Organ und dies steigert die Lebensenergie enorm und trägt ebenfalls zur Gesundheit bei.

Ich hatte vor zwei Jahren einen Kontakt auf einer Veranstaltung mit Frau Heilig, die sich in Frankfurt für Trinkwasser-Brunnen eingesetzt hat. Die Mainova wurde aktiv.. viel ist nicht daraus geworden.  Eine 36 Seiten Infos und Tipps rund um das Wasser „Die Wasser-Fibel“ mit dem Label Klimaaktiv wurde erstellt. Die Auflagen und Wartungen von Trinkwasser-Brunnen für den öffentlichen Raum (Bahnhof, Flughafen, Behörden, Schulen etc.) ist wie alles viel zu kompliziert und zu teuer. Sponsoren haben darauf keine Lust.

Ausser Imagewerbung für Frau Heilig (Grüne) und Mainova ist nicht mehr viel passiert.

In anderen Ländern ist es selbstverständlich, dass man Leitungswasser kostenfrei im Restaurant oder Hotel bekommt. Die Einstellung und das Bewusstsein  zum Wasser sollte gefördert werden. Die Wasser-Lehre in der Schule sollte im neuen Lehrfach „Ökonomie-Systeme“ eingebunden sein. Gleiches gilt für das Unternehmens-Management/Gesundheitsmanagement in den Betrieben.

Und jetzt zum Artikel:

 

Ärger über durstiges Frankfurt  Bericht FNP vom 11.8.2018

Täglich müssen Kommunen im Vogelsberg für viel Geld Trinkwasser mit Tankwagen heranschaffen. Da sehen sie es gar nicht gern, wenn ihr kostbares Nass in Frankfurt bei der Toiletten-Spülung verschwendet.

VON BRUNO RIEB

Frankfurt. Dass die Frankfurter ihren Durst mit köstlichem Grundwasser aus dem Vogelsberg stillen wollen, verzeiht ihnen die Schutzgemeinschaft Vogelsberg (SGV) vielleicht noch. Aber dass das kostbare Nasse aus dem Vogelsberg in Frankfurt in Massen in die Toiletten fließt, ist für die Schutzgemeinschaft unverzeihlich. In einem offenen Brief an die Stadt und das Regierungspräsidium hat sie Anfang Mai gefordert, dass die Mainmetropole ein zweites Leitungssystem ohne Trinkwasser für die Klos schafft. Geschehen ist seither nichts, beklagt Hans Otto Wack, wissenschaftlicher Berater der Schutzgemeinschaft. Das Regierungspräsidium Darmstadt verweist auf das „Leitbild für ein Integriertes Wasserressourcen-Management Rhein-Main“, das erarbeitet wird. Das Leitbild sei zwar ganz gut für die Zukunft, sagt Wack, aber Frankfurt müsse seinen Trinkwasserverbrauch sofort verringern.

Die Main-Metropole stillt ihren Durst überwiegend aus fremden Quellen. Nur 20 Prozent des Trinkwassers stammen aus eigenen Brunnen. 40 Prozent fließen per Fernleitung aus dem Vogelsberg nach Frankfurt, weitere 40 Prozent kommen aus dem Hessischen Ried. Und Frankfurt wird laut Schutzgemeinschaft immer durstiger. Im geplanten Hotel- und Wohnturm „One Forty West“ in der Senckenberganlage mit seinen 430 Vier-Sterne-Hotelzimmern, zwei Restaurants und 187 Wohnungen würden pro Jahr 10 000 Kubikmeter Wasser durch die Toilettenspülungen gejagt werden. Im Honsell-Dreieck im Hafenpark mit 600 Wohnungen, Geschäften, Kita und Scandic-Hotel mit 500 Zimmern würden etwa 20 000 Kubikmeter Trinkwasser in die Klos rauschen. In „Four Frankfurt“ am Roßmarkt mit seinen vier neuen Hochhäusern seien es ebenfalls 20 000 Kubikmeter.

Leitung für Brauchwasser

Mindestens 50 Prozent des verbrauchten Wassers muss kein Trinkwasser sein, in Bürogebäuden seien es sogar 80 Prozent, heiß es in dem offenen Brief der Schutzgemeinschaft, der auch vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Hessen, dem Naturschutzbund Hessen, den Naturfreunden Hessen, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Hessen, und der AG Rettet den Burgenwald unterzeichnet ist. Frankfurt müsse per Bauleitplanung festlegen, dass bei Neubauten ein zweites Leitungssystem mit Nicht-Trinkwasser für die Toilettenspülungen vorgesehen werden muss, sagt Wack. Bei älteren Gebäuden könnten die separaten Leitungen bei Umbauten und Renovierungen nachgerüstet werden.

Dezernent will helfen

Zumindest beim Umweltdezernat der Stadt stößt diese Forderung auf offene Ohren. „In Hinblick auf vermehrte Trockenperioden in Zukunft, die wegen des Klimawandels auf uns zukommen werden, fordern wir eine intensive Prüfung von Brauchwasser-Systemen bei Neubaugebieten“, sagt Susanne Schierwater vom Umweltdezernat. Das Nachrüsten älterer Gebäude hält sie aber für schwierig. „Eine Nachrüstung im stark verdichteten Innenstadtbereich ist problematisch“, sagt sie.

Laut Schierwater hat Frankfurt seit den 1990er Jahren schon einiges getan, um den Trinkwasserverbrauch zu verringern. Damals sei durch eine Wasserspar-Kampagne der Pro-Kopf-Verbrauch bis 1998 um 20 Prozent verringert worden. Seitdem habe er sich nicht mehr erhöht. 2010 habe der Wasserverbrauch gegenüber 1990 um 14 Prozent oder rund 5,54 Millionen Kubikmeter niedriger gelegen, obwohl die Einwohnerzahl um 8,5 Prozent gestiegen sei.

Hier ein willkürliches Beispiel aus heutiger Sicht über Grauwasser:

Wasser zweimal verwenden und sparen!


Die mehrfache Nutzung von Wasser im Haushalt hilft deutlich bei der Senkung der ständigsteigenden Wasser- und Abwasserkosten. Oft ist Wasser guter Qualität nicht in ausreichender Menge vorhanden. Über mehr Wasser verfügen bei Wasserknappheit durch Grauwassernutzung.

Grauwassernutzungsanlagen bereiten häusliches Grauwasser – also Wasser aus Dusche, Badewanne, Handwaschbecken – so auf, dass es für die Toilettenspülung, für Reinigungszwecke oder die Gartenbewässerung gut geeignet ist.
Die Kombination von Grauwasser- und Regenwassernutzung erhöht die Verfügbarkeit von Wasser in guter Qualität beträchtlich.

Grauwasseranlagen erzeugen hochwertiges Betriebswasser und gewinnen neben Regenwassernutzungsanlagen zunehmend an Bedeutung. 

Weiterlesen:

http://www.amres.de/Grauwassernutzung.htm

Noch wichtiger ist es die Privatisierung von Wasser zu verhindern.

Ich bin gegen die Privatisierung von Wasser, Sie auch?

Bürger*innen im Wahlkreis 35 Frankfurt II können mit Ihrer Stimme

bei der Landtagswahl Hessen am 28.10.2018 mich auch in diesem Punkt aktiv unterstützen.

Vielen Dank – Ihr Karlheinz Grabmann!