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Bernadette Weyland, die OB-Kandidatin der CDU, wendet sich gegen die Pläne der schwarz-rot-grünen Koalition zum Bau des neuen Stadtteils im Frankfurter Nordwesten. „Man sollte sich unbedingt von der Idee eines Sprungs über die A5 verabschieden“, sagte sie bei einem Termin vor Ort.

Die Koalition im Römer sieht eine Bebauung auf beiden Seiten der Autobahn A5 vor, um Wohnraum für 30 000 Menschen zu schaffen. Weyland sagte hingegen, sie teile die Bedenken der Nachbargemeinden Oberursel und Steinbach.

OB Feldmann (SPD) geht Kontrahentin Weyland (CDU) scharf an. Man kann nicht agrarische Flächen sichern auf Kosten unserer Kinder. Auch der Frankfurter SPD.Chef und Planungsdezernet Mike Josef griff Weyland an. Er nannte es ein „starkes Stück“, dass eine OB-Kandidatin die Interessen von Nachbarkommunen vertrete und den Frankfurtern in den Rücken falle. Quelle Frankfurt Rundschau.

Die schwarz-rot-grüne Koalition bringt den neuen Stadtteil ins Gespräch und dann macht jeder sein eigenes Schaulaufen.

Für mich als Bürger, Mitglied im Ortsbeirat  8, Direktkandidat bei der Bundestagswahl und der kommenden Landtagswahl überzeugen mich solche Aussagen nicht. Wir Bürger haben was anderes verdient und wir sollten gemeinsam die Zuschauerrolle hier verlassen und uns engagieren.

Ich werde es tun. Ich bin aus sehr vielen Gründen dafür, dieses Gebiet nicht als Neubaugebiet zu nutzen!

In den nächsten Monaten werde ich sachlich informieren und aufklären.

Ich bin Hoffnungsvoll, dass die Menschen keinen OB wählen, der diesen neuen Stadtteil will.

Frankfurt muss nicht weiter nur der Wirtschaft und Industrie dienen, sondern seinen Bürgern. Vor 60 Jahren war die Wirtschaftsförderung ein Meilenstein und Grundstein für die Entwicklung von Frankfurt. Die Einwohnerzahl der Stadt stieg von etwas mehr als 200.000 am Kriegsende auf 660.000 im Monat August 1957.

Alle hatten Arbeit. Heute ca. 730.000 Menschen. Heute haben nicht alle Arbeit und wir sprechen von Kinder- und Altersarmut.

Hier die Entwicklung: https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2811&_ffmpar[_id_inhalt]=7524

Hintergründe zu der Einwohnerzahl: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/neuer-rekord-fuer-frankfurt-mit-730-000-einwohnern-14951483.html

Frankfurt ist die Stadt mit vielen Gesichtern und der Verkehrsknotenpunkt von Deutschland.

Frankfurt hat eine begrenzte Fläche und die muss erhalten bleiben.

Wir brauchen kein weiteres Wachstum, was wir brauchen ist Lebensqualität zum Überleben für die nächsten Generationen.

Der Hinweis auf bezahlbares Wohnen in Frankfurt kommt immer, wenn ein Neubaugebiet ins Spiel gebracht wird oder Lobby-Interessen vertreten werden. Die Wirklichkeit sieht man und kennt man in Frankfurt. Als Erfolg die Begrenzung (OB Feldmann- Aufsichtsratsvorsitzender ABG)

des Anstiegs der Mieten beim städtischen Wohnungskonzern  ABG, dass die ABG nun zu 40% Prozent geförderten Wohnraum schaffe, halte ich nicht für haltbar. Die Mieter sind da ganz anderer Meinung.

Infos zur ABG https://www.abg-fh.com/unternehmen/wir-ueber-uns/

Ich denke über das Thema Neubaugebiet zu sprechen, hat viele Vorteile, da man auch andere politische Themen einbinden kann. Bildung, Gesundheit, Nahverkehr, Umwelt, Naturschutz und und und.

Es wird viel versprochen, gehalten auch?

Engagieren wir uns gemeinsam für eine gute Sache – unser Leben in Frankfurt am Main.

Ihr Karlheinz Grabmann