Den höchsten Wirkungsgrad für Führung von Bürger kann man erzielen „Dein Wille Geschehe“. Der Weg zur Selbstbestimmung und Freiheit ohne Manipulation. 

Die Gedanken sind frei: ein Dorf der Zukunft, eine Stadt der Zukunft, ein Land der Zukunft, eine Welt mit Zukunft. Vorhaben in Ergebnisse umsetzen. Beispiel  https://utopia.de/regen-village-autarkes-dorf-30034/

Dafür ist eine andere Politik notwendig. Zeit, das zu ändern! Alles ist möglich, wenn man will. Warum einfach, wenn es auch kompliziert bisher geht?

Beispiele für Essbare Städte: http://www.kas.de/wf/doc/14710-1442-1-30.pdf

Aus den Erfahrungen anderer lernen und es besser machen.

Die Erfahrungen der Stadtbegrünung nutzen:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/stadtbegruenung-vertikale-gaerten-die-gruene-avantgarde-1997109.html

Am 23.05.2017 habe ich an der ABGnova Fortbildungsveranstaltung, Frankfurt teilgenommen.

Vortrag 1: Klimaverbesserung durch grüne Gebäudehüllen.

Referent Stephan Becsei, B-A-E-R + Environmental Research, Frankfurt am Main http://www.b-a-e-r.com/aktuell-.html

Bäume, Wälder sind die größten Süsswasser-Speicher und für unser Klima sehr wichtig!

 

Vortrag 2_ Anpassungsstrategien Klimafolgen Referent Peter Dommermuth, Stadt Frankfurt am Main, Leiter Umweltamt. 2 Grad Klimaveränderung in Frankfurt und wir haben Temperaturen wie Mailand. Ob die Bebauung des Riedbergs schädlich war für die Innen-Stadterwärmung, muss man abwarten, da es noch keine Studien gibt.

A K T U E L L

Die Versiegelung von Nutzflächen in großer Form wie z.B. jetzt bei dem neusten Wohnungsbauprojekt der Stadt Frankfurt entlang der A 5 lehne ich ab, da Wachstum von Frankfurt gestoppt werden muss. Wir wollen gesund leben. Der Bürger, die Ortsbeiräte wurden nicht informiert. Es hat keine Kommunikation stattgefunden. Auf Nachfrage gibt es auch noch nichts zu hören. Dem Dringlichen Antrag von der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 8 haben alle EINSTIMMIG zugestimmt: Bürgerversammlung zum geplanten neuen Baugebiet an der A 5 – Stadtteile informieren und einbeziehen.

Es handelt sich um ein 550  Hektar großes Entwicklungsgebiet , davon sollen rund 190 Hektar Bruttobauland beinhalten. 11.400 Wohnungen für bis zu 30.000 Menschen soll gebaut werden.  Für die Stadtteile Niederursel und Praunheim sind die als Bauland vorgesehenen Grünflächen, die vorwiegend Landschaftschutzgebiet Zone 1 sind, wichtige Naherholungsgebiete und Frischluftschneisen. Die noch vorhandenen landwirtschaftlichen Betriebe stehen vor dem AUS. Es handelt sich um beste Erde, die gute Erträge erwirtschaften selbst in Dürrezeiten. 40 % sind Flächen der Stadt in Pachtbetrieb (Pachtverträge nur auf 1 Jahr) 20% der Fläche gehören Stiftungen der Stadt und der Rest sind Streubesitz, kleine Grundstücke. Es ist für die Bauern wie eine kalte Enteignung. Derzeit ist der qm Preis zwischen 6-8 Euro. Die Stadt macht daraus Bauland und erzielt zwischen 500-900 Euro. Die angrenzenden Stadtteile haben schon Widerstand angekündigt.

Aus meiner Sicht wollte man schnell etwas liefern, da der Pfingstberg und andere Vorhaben gescheitert sind. Dieses Vorhaben muß gestoppt werden, da die Umweltschäden für Frankfurt sicher groß sind und das Stadtklima sich wesentlich verschlechtert. Die Ausgleichsfläche sind nicht benannt. Die Infrastruktur, Verkehrserschließung, Ausbau der Autobahn 8 spurig, Umfahrungen von mehreren Stadtteilen schaffen im Verkehrsbereich nur riesige Probleme. Stromasten neues Gesetz in Hessen, wie steht es damit?  Das Gebiet ist doppelt so groß wie der nahe gelegene Riedberg und hier weiß man auch noch nicht die Auswirkungen auf das Klima in der Zukunft für die Stadt. Es ist eine Frischluftschneise, eine grüne Lunge so haben es bisher alle Politiker gesehen, dies muss auch so bleiben.

Wenn das Land weg ist, ist es weg!.

2010 wurde in Niederursel noch die 100-jährige Eingemeindung gefeiert, da waren es noch 25 Bauern und heute sind es nur noch 3. Wir wollen unsere letzten landwirtschaftlichen Flächen keinem Baugebiet opfern.

Wir haben Probleme mit Klima, Verkehr, öffentlichem Leben: Schulen, Kita etc. und mit weiteren 30.000 Einwohner werden die Probleme noch größer. Steinbach, Oberursel will man Geschenke anbieten mit einer Umgehungsstraße und einem größeren Abstand an Grünfläche zu den Gemeinden, da diese schon heute Angst vor Eingemeindung haben. Wir Menschen sollten größer,  nachhaltiger und ganzheitlicher Denken über eine Rhein-Main Region um den Menschen gerecht zu werden. Die Fläche von Frankfurt ist einfach ausgeschöpft und für weiteres Wachstum nicht geeignet.  Wir stellen die Infrastruktur für Arbeit, Kultur, Sport, Flughafen und bei notwendigem Wohnraum muss ausgewichen werden auf unser schönes Umland, wo es Sinn macht, entsprechender Verkehrsanbindung etc.

Wir sollten uns den neuen Fragen mit Lösungen stellen und sie umsetzen so rasch als möglich.