Die Frankfurter Presse hat das Thema auch aufgegriffen:

 

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Initiativen-wollen-den-neuen-Stadtteil-an-der-A-5-weiter-verhindern;art675,2888428

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/nur-bruchteil-an-bauflaechen-ausgeschoepft-in-rhein-main-15416862.html

 

 

Lügenbaron Feldmann These 1 – Frischluftschneisen und

Grünflächen zu erhalten

“ „Frankfurt hat in den vergangenen Jahren einen reichhaltigen Erfahrungsschatz in Fragen der Nachhaltigkeit angesammelt, den wir gern teilen wollen. Dabei geht es nicht nur um rein technische Fragen wie die Errichtung selbst großer Baukörper in Passivhausbauweise“, führt der Oberbürgermeister aus. […]

So gelte es, in der Stadtplanung Frischluftschneisen und Grünflächen zu erhalten und zu verbinden, um die Aufheizung des Stadtklimas zu verhindern; beide dienen im Verbund mit der Errichtung von Umweltzonen der Verhinderung von Smogbildung und Feinstaubkonzentrationen.“

Quelle: http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2855&_ffmpar[_id_inhalt]=30723144

Damit meint er aber leider nur die innerstädtischen Gebiete ! Das ist kein Kunstgriff, diese erhalten zu wollen.

Dass er nun wichtige Frischluftgebiete zubetonieren will, davon kein Wort. Quelle Heimatboden.de http://www.heimatboden-frankfurt.de/allgemein/luegenbaron-feldmann-these-1-frischluftschneisen-und-gruenflaechen-zu-erhalten/

Der neueste Wahlprospekt von OB Peter Feldmann „DIE ERFOLGSBILANZ 2012-2017

ERFOLGREICH. SYMPATHISCH. FRANKFURT      PETER FELDMANN

Da heißt es IN FRANKFURT ZUHAUSE

„lebenswertes Stadtviertel im Nordwesten beschlossen“        Stimmt einfach nicht!

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„FÜR MICH IST ENTSCHEIDEND, DASS SICH EIN NORMAL ARBEITENDER MENSCH DAS LEBEN IN FRANKFURT LEISTEN KANN“

10.000 Menschen stehen auf der Warteliste für eine Sozialwohnung. Altersarmut in Frankfurt, Obdachlose…

Hier ein offener Brief an OB Peter Feldmann von einem Bürger aus der Nordweststadt. Ich kann diesen Bürger verstehen und unterstütze sein Vorgegen sehr gerne. Helfen Sie ebenfalls mit, nur so können wir was verändern!.

Wolf-Rüdiger Hansen Paul-Kornfeld-Weg 33 Fon +49 69 576518
Mitglied bei Brücke 71 e.V. D-60439 Frankfurt am Main Mobil +49 171 2257 520
www.bruecke-71.de E-Mail hansen@wrhansen.de
/ Offener Brief an OB Feldmann 201801.docx / … Seite 1 / 3
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W.-R. Hansen – Paul-Kornfeld-Weg 33 – D-60439 Frankfurt a.M.
Herrn
Oberbürgermeister Peter Feldmann
Römerberg 23
60311 Frankfurt am Main
24.01.2018
Auch per Email an: amt-oberbuergermeister@stadt-frankfurt.de
Offener Brief aus Anlass der Neuwahl des OB am 25. Februar 2018 mit Unterstützung des Bürgervereins Brücke 71 e.V. www.bruecke-71.de
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Feldmann,
ich bin jetzt 70 Jahre alt und wohne fast mein halbes Leben lang in der Nordweststadt. Seit einiger Zeit bin ich Mitglied im hiesigen Bürgerverein Brücke 71 und habe diesen Brief mit dem Vorstand abgestimmt. Er unterstützt die folgenden Positionen.
(1) Natürlich sind wir Bürger hier intensiv im Gespräch über den vom Magistrat geplanten neuen Stadtteil an der A5. Am wichtigsten ist uns, dass Stadtparlament und -regierung aufrichtig mit uns kommunizieren. Hier sehen wir aber ein massives Defizit, das sich sehr deutlich in Ihrer Wahlbroschüre „Erfolgsbilanz 2012-2017“ zeigt. Sie schreiben dort:
„Lebenswertes Stadtviertel im Nordwesten beschlossen.“
Das ist nicht wahr, denn es steht anders in der Vorlage M463, die auch Gegenstand des Magistratsbeschluss vom 14.12.2017 ist. Dort steht unter Ziffer 1:
„Die Voruntersuchung des politisch gewollten neuen Stadtteils ist ergebnisoffen…“ Am Ende soll entschieden werden, „ob und wie ein städtebaulicher Entwicklungsbereich festgelegt und als Satzung beschlossen wird.“
Wie können Sie da schreiben, das Stadtviertel sei „beschlossen“?
(2) Sie wissen bestimmt, dass nur ein Bruchteil der in Betracht gezogenen Baufläche von 190 ha keinen Beschränkungen unterliegt. Das Zentrum läge genau auf der A5, die demnächst auf 10 Spuren erweitert wird, und unter der 380 kV-Starkstromleitung sowie einer daneben verlaufenden 110 kV-Leitung. Beide Leitungen waren übrigens nicht in den Flurkarten enthalten, die uns vom Planungs-dezernenten im Titusforum am 27.9.2017 präsentiert wurden. Kann dies je ein „lebenswerter Stadtteil“ werden? Werden Neubürger je Lust haben, sich hier anzusiedeln? Wir zweifeln daran.
(3) Weitere Einschränkungen bestehen durch Landschaftsschutzgebiete I und II, Wasserschutzgebiet Praunheim II, Bachauen (Stein- und Urselbach), Frischluftschneise, Kaltluftentstehung, Ausgleichsflächen für Riedberg und Flughafen, die notwendige Verkehrsinfrastruktur und Hochdruck-Wasser- und Gasleitungen. Wenn man diese Einschränkungen auf der Flurkarte markiert, dann verbleiben nur sehr fragmentarische Flächen zur Bebauung übrig (siehe anliegende Flurkarte). Werden unsere politischen Gremien diese Einschränkungen einfach wegbeschließen? Werden
Wolf-Rüdiger Hansen Paul-Kornfeld-Weg 33 Fon +49 69 576518
Mitglied bei Brücke 71 e.V. D-60439 Frankfurt am Main Mobil +49 171 2257 520
www.bruecke-71.de E-Mail hansen@wrhansen.de
/ Offener Brief an OB Feldmann 201801.docx / … Seite 2 / 3
Häuser dann doppelt so hoch wie bisher geplant? Beides würde das Vertrauen der Bürger in die Stadtregierung massiv beeinträchtigen.
(4) Eine Ihrer Forderungen ist, dass jeder, der in Frankfurt wohnen möchte, auch bezahlbaren Wohnraum finden muss. Das wird auf Dauer vermutlich kaum erreichbar sein. Es ist doch auch zumutbar, dass Bürger, die in Frankfurt arbeiten, über die Stadtgrenzen hinaus zu ihren Wohnungen gelangen. Dafür muss aber der ÖPNV weiterentwickelt und die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden intensiviert werden. Was werden Sie dafür tun?
(5) Frankfurt vergleicht sich gerne mit anderen Weltstädten. Jedoch ist Frankfurt die kleinste Stadt von allen und mit seinen 730.000 Einwohnern eigentlich nur „die Innenstadt“ der Metropolregion FrankfurtRheinMain mit 5,5 Millionen Einwohnern, wie Johnny Klinke das treffend ausdrückt (SPIEGEL 3/2018). Was tun Sie, um die Region in die Planungen einzubeziehen?
(6) In Ihrer Wahlbroschüre schreiben Sie, dass die „Stadt selber massiv BAUEN, BAUEN, BAUEN“ muss, und das auch noch in roten Großbuchstaben. Diese extreme Betonung klingt unausgewogen und erregt bei den Bürgern die Furcht, dass die wenigen noch verfügbaren Grünflächen an der Frankfurter Peripherie bald alle versiegelt sein werden. Den Bürgern droht so, dass wichtige Naherholungsgebiete und Frischluftschneisen verloren gehen.
(7) Sie sprechen häufig davon, dass Sie keine Politik für die 80 Frankfurter Landwirte machen, sondern für alle 730.000 Bürger, und begründen damit, dass die Ackerflächen verbaut werden müssen. Sehen Sie denn nicht, dass die Ackerflächen für einen maßgeblichen Teil der Bürger als Naherholungsgebiete, Frischluftschneisen, Kaltluftentstehungsgebiete usw. von Bedeutung sind? Weiterhin ist es ein politisches Ziel, die regionale landwirtschaftliche Produktion zu fördern. Bedeutet Ihr Statement, dass Sie die Ackerflächen als Privatangelegenheit der Landwirte betrachten?
(8) Im April 2015 haben Sie in der Paulskirche mit großer Medienaufmerksamkeit die „Erklärung zur Zukunft der Metropolregion FrankfurtRheinMain“ unterzeichnet. Welche Aktionen sind daraus entstanden? Heute zeichnet sich mit den Nachbargemeinden im Nordwesten nur Uneinigkeit ab. Beim Regionalverband ist laut Äußerung des Beigeordneten Thomas Horn bisher nicht einmal ein Antrag von Frankfurt eingegangen, um eine Änderung des Flächennutzungsplanes zur Schaffung der Voraussetzungen für den neuen Stadtteil herbeizuführen. Hat der Planungsdezernent Angst vor der flammenden Abfuhr, die ihm dort droht?
(9) Schließlich möchte ich eine besondere Befindlichkeit der Bürger in der Nordweststadt ansprechen: Ehe der Blick der Stadtplanung auf die Äcker zwischen Nordweststadt, Praunheim, Weißkirchen und Steinbach fiel, gab es die Diskussion um die Bebauung des Pfingstbergs zwischen Niedereschbach und Niedererlenbach. Dort haben sich einflussreiche Bürger unverzüglich gegen eine Bebauung ausgesprochen. Kämmerer Uwe Becker hat klargestellt, dass diese Felder „nicht bebaut werden“ (FAZ vom 25.5.16). Auch der Kreislandwirt war vehement dagegen. Diese Ablehnung wurde durch einen Parlamentsbeschluss besiegelt. Eine Voruntersuchung der Fläche entsprechend der nun beschlossenen M176 für den Stadtteil Nordwest hat es nicht gegeben.
Das wird uns Bürgern immer so verkauft, dass der Pfingstberg politisch nicht durchsetzbar gewesen sei. Aber ist das nicht Klientelpolitik? In der Nordweststadt können wir so einflussreiche Bürger nicht präsentieren. Müssen wir unser Schicksal also ertragen? Die eindeutige Ablehnung des Ortsbeirates 8 wurde vom Stadtparlament auch geflissentlich unbeachtet gelassen. Ist das Ihr Bild von einer Bürgerbeteiligung?
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Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Zeilen als die Sorgen der Bürger über die Vorgänge in der Stadtpolitik wahrnähmen. Ihrer Antwort sehe ich auch im Namen des Bürgervereins Brücke 71 e.V. mit großem Interesse entgegen.
Mit freundlichem Gruß
Wolf-Rüdiger Hansen, Mitglied des Bürgervereins Brücke 71 e.V.
Anlage: Flurkarte des Planungsgebietes für den neuen Stadtteil Nordwest vom Stadtplanungsamt, ergänzt um die Einschränkungen, die auf der Fläche lasten.

Meine Empfehlung für die OB Wahl am 25.02.2018 Michael Weingärtner