Noch 55 Tage bis zur Jahreswende und dann hoffen wir alle auf ein besseres 2021. Jetzt sind es noch 128 Tage bis zum Wahltag. Vorher kann schon per Briefwahl gewählt werden. Wie sicher ist sie noch? Nach den Vorkommnissen schon hier in Deutschland bei verschieden Wahlen und jetzt aktuell in USA, bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich diese Option nehmen werde. Ich denke ich gehe wieder an die Urne!

Die örtlichen Themen sind meistens nur für Betroffene von Interesse, ansonsten werden bis zum Jahresende die allgemeinen Bundes- und Weltthemen vorrangig sein.

Wahlumfragen beeinflussen das Wählerverhalten…

Die Umfragen werden auch bezahlt von den Parteien, Lobby etc.

Noch nie gab es so viel Berichte über Wahlumfragen – nicht nur gefühlt. Tatsächlich hat sich zwischen 1980 und 2013 die Umfragen-Berichterstattung verfünffacht und ist inzwischen wichtiger Teil der Zeitungs-, Fernseh- und Online-Berichterstattung vor Wahlen. Wissenschaftler haben nun untersucht, welchen finalen Einfluss das auf die Medien hat – und damit auf die Wähler. In den letzten Jahren haben die Umfragen sich noch weiter ausgedehnt Online oder auch in Anzeigenblätter…

„Wahlumfragen haben einen hohen Nachrichtenwert – nämlich bereits vor der Wahl abschätzen zu können, wer die Wahl gewinnen wird. Im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen die „Sonntagsfrage“ und die Kandidatenbeurteilungen“, erklärt Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim. Das Potenzial von Umfragen, etwas über die Motive von Wählern zu erfahren, werde hingegen seltener ausgeschöpft, konstatiert er.

85 Prozent der Bundespressekonferenzmitglieder, dass sich die Veröffentlichung von Umfrageergebnissen auf das Wählerverhalten auswirkt. Am häufigsten nennen sie laut der Studie die Mobilisierung, den Mitläufer-Effekt und das taktische Wählen. Davon halten 47 Prozent diesen Einfluss für „negativ“, nur acht Prozent finden ihn „positiv“.

Wahlumfragen werden fast von allen Wählern wahrgenommen, stoßen aber vor allem bei politisch interessierten Menschen auf Interesse. Über 75% der Wähler nehmen die Wahlumfragen wahr.

Wahlumfragen können uns manipulieren, so sehe ich es heute!

Was können die Kandidaten tun um bei den Wählern zu punkten aus psychologischen Sicht:

Inhalte und Auftreten

Wie können Kandidaten inhaltlich punkten?

Punkt 1: Nicht zu viele Themen setzen.

Punkt 2: Der Kandidat muss glaubhaft vermitteln, dass er diese Inhalte umsetzen kann – und dass er eine Alternative zur jetzigen Politik bietet. 

Punkt 3: Es braucht einen Kopf, der die Inhalte vermittelt – und zwar verständlich. „Die Person muss sich voll mit den Inhalten identifizieren und sollte wissen, wovon sie spricht.“ Ein eigener Lebenswandel sei hilfreich. Beispiel Gerhard Schröder: „Er hatte im Wahlkampf immer wieder betont, dass er aus einfachsten Verhältnissen stammt.“ Das komme gut an. Oder Peter Feldmann, OB Frankfurt er sagt immer, dass er auf der Ernst – Reuter – Schule gewesen ist und aus Bonames kommt.

Punkt 4: Der Blick nach vorn.

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Aussehen

„Das Aussehen ist im visuellen Zeitalter absolut wichtig und wird total unterschätzt – Tendenz steigend“. „Wir leben leider in einer Zeit, in der Vorurteile funktionieren – mit Einfluss auf das Wahlverhalten“. Gesichtszüge und Körperform eines Kandidaten machen viel aus. Dicke Männer strahlen eine gewisse Ruhe, Harmonie und Vertrauen aus. Schmale Gesichter stehen hingegen für etwas Unberechenbares und Grobes.

Das spielt tatsächlich bei Wählern eine Rolle.

Ausstrahlung

Eine authentische Ausstrahlung ist das „A und O“. 

Eine natürliche Ausstrahlung kann man nur schwer erlernen. „Die muss von Natur aus da sein.“ Ein künstlich aufgesetztes Lächeln wird von den Wählern schnell entlarvt. „Sie merken, wenn eine Ausstrahlung nicht echt oder übertrieben ist.

Dies trifft ja nicht nur auf Wahlen zu!

Medien

Der Einfluß der Medien ist bekannt. Medien verdienen mit Anzeigen Geld und die großen Parteien haben da ein großes Budget. In den letzten Jahren ist noch Online und Social Media dazu gekommen. Riesige Budget werden auch bei Google, Facebook, Online-Portale eingesetzt.

Kleine Parteien werden hier kaum erwähnt und schon gar nicht bei Gesprächsrunden eingeladen. Die Chancengleichheit ist nicht gegeben.

Wahlprognosen können das Ergebnis beeinflussen, da Bürger denken: „Mein Kandidat gewinnt auch ohne meine Stimme – mit bösen Folgen.“
Fazit: Viele Trends und Denkmuster kann ein Kandidat gar nicht beeinflussen; sie sind aber von großer Bedeutung für die Wahl.

Wahlkampf

Im Wahlkampf ist es wichtig, präsent und „tastbar“ zu sein. Dies ist diesmal sehr schwer umsetzbar. Bisher hatte ich immer an sehr vielen Tagen Wahlstände z.B. im Nordwestzentrum – das scheint diesmal nicht möglich zu sein. Ansonsten bin ich als Sandwich-Men an attraktiven Stellen gewesen, um mit dem Menschen direkt auf der Straße in Kontakt zu kommen.

FREIE WÄHLER FRANKFURT verzichten in der gesamten Stadt auf Plakatierung zur Bundestagswahl. Im Wahlkreis 183 Frankfurt II ist Karlheinz Grabmann als wandelnde Litfasssäule unterwegs im Wahlkampf
Quellle Heike Lyding Ausgabe Frankfurter Neue Presse 11.08.2017

Handzettel, Flyer, Anzeigen und vor allem Plakate wurden bisher eingesetzt.

Hier ein lustiges Video von Loriot https://www.youtube.com/watch?v=3o_AQYZ3Fn4

Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.

Loriot

Pressekonferenz

Die großen Parteien tun dies und die Journalisten kommen auch und berichten darüber. Meine liebste Pressekonferenz sehen Sie hier https://www.youtube.com/watch?v=ekllrGIrBiI

Tradition

Ältere Menschen verändern ihr Wahlverhalten kaum. Vor kurzem habe ich gelesen, dass laut einer Studie Menschen über 30 Jahre sich kaum noch verändern. Ich hoffe dies ist nicht so!

Festzustellen ist, dass das traditionelle Wahlverhalten seit einigen Jahren immer mehr ab nimmt..

Experten meinen, wie Kandidaten punkten können:

Sie müssen glaubwürdig erscheinen, Charisma besitzen, Gefühle vermitteln, eine wirkliche Alternative zur aktuellen Politik bieten, authentisch wirken, medial professionell sein, (nicht zu viele) Inhalte verständlich vermitteln.

Was meine ich:

ich möchte natürlich sein und authentisch. Glaubhaft machen, dass der Bürgerwille entscheiden sollte. Für diese Art der Politik braucht es einen neuen Politiker-Typen der sich für eine direkte, lebendige Demokratie einsetzt. Alternative Themen aus allen Lebensbereichen als Botschaften mit Hintergrundwissen zur Auswahl stellt. Wir haben gemeinsam die Möglichkeit uns zu entscheiden, was wollen wir wirklich!

Wir dürfen neue Wege gehen um unser Leben zu verbessern!

Sie sind die Stimme der Zukunft. Es liegt in Ihrer Hand und Ihre Stimme hat auch einen großen Wert. Deshalb macht es Sinn für sich die richtige Wahl zu treffen und wählen zu gehen.

Im Ortsbeirat 8 können Sie mit einem Kreuz für die Liste der FREIE WÄHLER FRANKFURT mit 19 Stimmen uns stärken, damit wir Sie gut vertreten können. Ich sagen DANKE für Ihr Vertrauen!

Karlheinz Grabmann Spitzenkandidat Parteilos auf der Liste der FREIE WÄHLER FRANKFURT plus 6 weitere parteilose Kandidaten warten auf Ihre Entscheidung für unsere Liste. Unser politischer Mentor auch auf der Liste ist Vorstandsmitglied bei den FREIE WÄHLER FRANKFURT und so können wir die Synergien nutzen und uns gegenseitig unterstützen.