Am 14.11. berichten die Medien, dass der Fernmeldeturm seit Oktober zum Denkmal geworden ist. Heute diese Meldung: https://www.fr.de/frankfurt/millionen-euro-fuerpaulskirche-fernsehturm-13221468.html

Der Deutsche Bundestag bewilligt Gelder für die Sanierung beider Bauwerke. Der „Ginnheimer Spargel“ soll wieder für alle öffnen.

Der Deutsche Bundestag unterstützt die Sanierung des Fernmeldeturms und der Paulskirche mit rund 40 Millionen Euro. Das beschloss der Haushaltsausschuss am Donnerstag in Berlin. Für die Sanierung der Paulskirche stehen rund 19,5 Millionen Euro bereit. Für den Frankfurter Fernsehturm, auch „Ginnheimer Spargel“ genannt, wurden bis 2026 knapp 24 Millionen Euro genehmigt, davon ein Million Euro im kommenden Jahr. Quelle FR 15.11.2019

Das aufhübschen des Ginnheimer Spargel mit Sanierungsgelder „Unsere Steuern“ für die Deutsche Telekom. Mike Josef lässt sich als einer seiner größten Fans „medial“ feiern, ähnliches bei einem anderen Bauwerk OB Peter Feldmann als Waldstadion-Fan „EINTRACHT FRANKFURT.

Der Fernmeldeturm steht für Heimat , für Nachhausekommen, so Josef. Gleichzeitig erfüllt er fachlich mehrere Bedingungen eines Denkmals, ist aus geschichtlichen, städtebaulichen und technischen Gründen außergewöhnlich. Unsere Denkmalschützer in Wiesbaden sehen es ebenso, loben die „naturwüchsige Gestalt“, die „organhafte Formgebung“. Und schwärmen: „Das bauzeitliche Antennenhebzeug und die Fassadenbefahranlage“ stellen einzigartige Ausstattungsstücke dar. Über die Kohle freut sich die Eigentürmerin, Telekom Tochter „Deutsche Funkturm“ besonders. Quelle Bild Frankfurt 14.11.2019

Das ist für mich eine aktive Unterstützung auf Kosten der Steuerzahler für ein Großunternehmen/Lobby.

Denkmalschutz scheint wichtiger zu sein, als unseren Heimatboden zu schützen. Wie kann es sein, dass Mike Josef und OB Peter Feldmann für den Heimatboden so wenig übrig haben? Im geplanten Neubaugebiet an der A 5 gibt es ausgewiesenes Naturschutzgebiet, Wasserschutzgebiet – Praunheimer Brunnen, Ausgleichsflächen für den Riedberg, Frischluftschneisen, Kaltluftschneisen, Naherholungsgebiet, beste Bodenqualität.

Das von Ihnen geplante Neubaugebiet an der A 5 „Milliarden-Projekt“ von der jetzigen Stadtregierung CDU,SPD, GRÜNE verabschiedet, steht vor dem AUS.

Und dennoch will Josef weiterkämpfen für diesen Bauswahnsinn. Man will Menschen unter Starkstromleitungen und an einer Autobahn wohnen lassen. Man könnte meinen Sie arbeiten der Investitions-Mafia/Bau-Lobby zu oder wollte man mit der Josefstadt sich nur ein Denkmal schon zu Lebzeiten setzen?

CDU und GRÜNE wollen jetzt das AUS. Haben Ihren Fehler wohl eingesehen, aufgrund der vielen Protestbewegungen der Bürgerschaft in und ausserhalb der Stadt Frankfurt am Main. Die Kommunalwahl 2021 spielt wohl eine große Rolle zur Stimmensicherung.

Der Alleingang von Mike Josef und OB Peter Feldmann scheint gestoppt zu sein. Was passiert jetzt mit den bereits gekauften Grundstücken (ABG) für das geplante Neubaugebiet? Hat man sich hier verspekuliert? Wer trägt die Verantwortung, wir Steuerzahler?

Ich war vom ersten Tag an gegen diese Pläne. Mein Bauchgefühl hatte Recht. Im Laufe der Zeit kamen noch die Sachargumente dazu und man stellt sich die Frage, wie kann man auf so eine Idee kommen, hier ein Wohngebiet für 30.000 Menschen zu schaffen.

Nachweislich macht Beton krank, vielleicht liegt es daran!

Jetzt gilt es diese Fläche entsprechend für immer zu schützen zum Wohle von uns Menschen, Tieren, Pflanzen und der Natur. Helfen wir weiter mit und TUN etwas für unsere Lebensqualität.