Nach der Landtagswahl Hessen 2018 treffe ich Menschen an, die aufgrund der täglichen Meldungen immer mehr die Politik nicht mehr verstehen.

Warum haben wir in vielen Bereichen von Behörden Personalabbau betrieben und heute fehlen diese erfahrenen Kräfte?

Warum muss alles kompliziert sein?

Beispiel: bedingungsloses Grundeinkommen in der Zukunft oder weiter HARTZ IV

Nicht nur, dass sehr viele Bescheide von Hartz IV falsch sind und Widerspruch und Klagen an der Tagesordnung sind, nein wir werden auch noch von krimineller Energie belastet, die uns viel Geld kostet.

Die Gesamtzahl der festgestellten Missbrauchsfälle unter allen Hartz-IV Beziehern lag mit 119 541 (2017) geringfügig unter der Zahl von 2016 (121 464).

Der Gesamtschaden betrug 2017 mehr als 100 Mio. Euro.

Erklärung der Bundesregierung, dass viele Jobcenter über zu wenig Personal verfügen, um Leistungsmissbräuche ausreichend aufzudecken.

Das kann auch noch höher liegen?

Über solche Informationen regen sich nicht nur viele Hartz IV Empfänger auf. Der Aufwand und Ärger mit Hartz IV macht die Menschen krank.

Seit Jahren nutze ich die Möglichkeiten mich über das bedingungsloses Grundeinkommen zu informieren. Hier liegt meines Erachtens eine große Chance etwas Sozial großartiges zu schaffen. Voraussetzung ist, dass alle Parteien und Interessenverbände sich endlich aktiv bewegen um ein neues System zu generieren. Das alte System hat versagt und entsprechende Veränderungen sind künftig nur Flickwerk.

Am 06.12.2018 von 19.30 bis 21.30 Uhr findet im Haus am Dom ein weiteres Streitgespräch statt:

Grundeinkommen kontrovers

mit  der Moderation: Dr. Katrin Mohr, IG Metall

sowie den Teilnehmern:

Prof. Dr. Christioph Butterwegge

Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB

Gaby Hagmans, Caritasverband

Philipp Jacks, DGB

Der Eintritt ist frei!

Leseprobe auf https://www.amazon.de/Grundeinkommen-kontrovers-Pl%C3%A4doyers-gegen-Sozialmodell/dp/3779939878

Über das bedinungslose Grundeinkommen (BGE) wird aktuell in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Es handelt sich hierbei um einen steuerfinanzierten Universaltransfer, den sämtliche Bürger zwecks Sicherstellung ihres Lebensunterhaltes ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Verpflichtung zur Erwerbsarbeit erhalten sollen.

Ist es ein Modell für ein besseres Leben für alle oder das Ende des Sozialstaats?

Führt ein bedingungsloses Grundeinkommen zum neoliberalen Kahlschlag oder zu mehr Sozialismus im Kapitalismus?

Und wer entscheidet darüber, welches Modell für eine soziale Absicherung sich am Ende durchsetzt?

Im obigen Streitgespräch lädt ein, Positionen von Befürwortern und Kritikern des BGE kennen zu lernen.

Ich vertrete die Auffassung wir sollten gemeinsam die Machbarkeit erarbeiten auf allen Ebenen der Gesellschaft und eine positive Haltung einnehmen. Geht nicht, gibt es nicht! Hier ist auch Bürger-Engagement gefragt. Raus aus der Zuschauerrolle!

Mitreden – Mitgestalten – Mitentscheiden

Wir sollten außerdem in die Handlung kommen und nicht immer alles wegdiskutieren.

Ich bin weiterhin für einen politischen Wandel und hoffe, mein Engagement wird spätestens bei der nächsten Kommunalwahl 2021 mit Stimmen belohnt und nicht durch ein Stimmungsbild aus Berlin getrübt!

Ihr Karlheinz Grabmann