Der neugeplante Stadtteil an der A5 tut den Menschen nicht gut!

Vor etwas einem Jahr fand im Bürgerhaus in der Nordweststadt die erste Informationsveranstaltung statt. Gestern lud Brücke 71 zu dieser interessanten Diskussion ein. Ich war dabei und der Widerstand gegen das Bauvorhaben wurde sehr deutlich.

25.09.2018 Information und Diskussion zum neuen Stadtteil an der A5 18:00 Uhr Gemeindehaus der Dietrich Bonhoeffer-Gemeinde, Thomas-Mann-Str 10

 

Die Entscheider von der SPD-Regierung halten an Ihrem Vorhaben fest und wollen diesen neuen Stadtteil bauen. Ein neuer Stadtteil bis er entsteht dauert ca. 20 Jahre. Über 220 Flächen wurden untersucht. Zwei Fläche wurden zum Favoriten. Einmal der Pfingstberg und das Gebiet an der A5. Den Pfingstberg lehnen die Regierungspartner CDU und GRÜNEN ab, da die Artenvielfalt größer wäre als an der A5.

Meine Frage sind 800.000 Menschen nicht genug und ist die Fläche von Frankfurt nicht jetzt schon endlich, konnte für mich nicht beantwortet werden. Die Willkommens-Kultur scheint wichtiger zu sein, als die Lebensqualität der jetzigen Bevölkerung in Frankfurt. Auf dem Gebiet befinden sich auch Ausgleichsflächen vom Riedberg, wie groß diese sind, konnte ebenfalls nicht beantwortet werden. Aus meiner Sicht hätte der Riedberg nie gebaut werden dürfen aus heutiger Sicht noch mehr, da man nicht auf einer Platofläche bauen würde. Ich habe die Empfehlung gegeben, ob man nicht die Klimaergebnisse in einigen Jahren nach dem Riedbergbau (Klimaverlauf Riedberg 10 Jahre) für das Stadtklima berücksichtigen sollte. Laut Klimaatlas Frankfurt haben wir schon die 2 Grad Erwärmung erreicht und bald werden wir das Klima von Mailand haben. Darauf müssen die Menschen reagieren und schon heute Vorsorge treffen. Besonders betroffen sind Kinder und Herzkranke, wenn es zu längeren Hitzewellen kommt. Die Natur muss zum Teil umgestaltet werden, da unsere einheimischen Pflanzen die Hitze nicht vertragen.

Alle Argumente des WARUM nicht gebaut werden darf, interessiert die Macher derzeit nicht. Sie verweisen jetzt, dass Sie auf jeden Fall mit den Bürger*innen   im Austausch/Dialog bleiben wollen und bitten um Lösungsvorschläge. Die Lösung ist klar für mich – hier darf auf keinen Fall gebaut werden.

Wir und die nächsten Generation brauchen noch Luft zum atmen. Heute müssen wir an morgen denken und die Lufthygiene mehr beachten.

Elektrosmog durch die Starkstromleitungen sind überhaupt kein Thema. Im Gegenteil, im Riedberg hat man die Schutzzone von 400 Meter nicht eingehalten. Dort stehen Häuser der AGB und einer Grundschule in direkter Nähe. Man verweist auf die Landesregierung, die keine gesundheitlichen Schäden durch die Starkstromleitungen erkennen kann.

Ein Punkt warum man nicht bauen sollte sind die besondere Bodenqualität die hier vorhanden ist.

Die Bauern auf dieser Fläche haben nur 10% Ernteausfälle gehabt. Im Vergleich zu schlechten Böden bis zu 70% Ernteausfällen, die der Staat entsprechen bezuschusst. Die Bauern an der A5 bekommen nichts. Eine wichtige neue Erkenntnis die uns ja auch sehr viel Geld kostet um die Bauern vor der Existenz zu schützen., Auch die enormen Infrastrukturkosten können nicht benannt werden. Für mich steht fest, dass auch die Kostenbelastung der Stadt viel zu groß ist und wir diese Zeche auch noch zahlen müssen. Die Wohnungsproblematik lässt sich durch Neubauten nicht lösen, da die Mieten in diesen viel zu hoch sind.

Die Regionalpresse ist am Ball und hier ein Beitrag zur Lage http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Die-Angst-vor-dem-neuen-Mega-Stadtteil-waechst;art675,2777299

In meinem Blog finden Sie derzeit  83 weitere Beiträge des WARUM nicht gebaut werden darf http://freie-waehler.karlheinzgrabmann.de/category/neubaugebiete-frankfurt/

Ich bin gegen den Bau des Neubaugebietes. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich in meiner Meinung bestärken und mir Ihre Erststimme bei der Landtagswahl Hessen im Wahlkreis 35 Frankfurt II geben. Danke!