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 So sehen bald Sozialwohnungen aus. Beispiel Oberrad von der ABG.

ABG-Chef Frank Junker

10 Euro Kaltmiete/qm – ABG-Chef Frank Junker präsentiert stolz die Musterwohnung in OberradFoto: Mario Vedder

Günstiger Neubau, bezahlbare Mieten – dieser Herausforderung stellt sich die städtische ABG Holding (mehr als 50 000 Wohnungen im Bestand). In Oberrad entstehen derzeit  zwei Häuser mit 46 Wohnungen. Netto-Kaltmiete wird 10 Euro/qm betragen – trotz Passivhaus-Standards.

„Wir wollen zeigen, dass man so preiswert bauen kann – ohne öffentliche Fördermittel“, sagt ABG-Chef Frank Junker (60). Baupreis: 1477 Euro/qm. Unschlagbar, der Durchschnittspreis für Frankfurter Neubauwohnungen liegt bei rund 4500 Euro/qm.

Außen liegende Treppenhäuser sparen Bau- und EnergiekostenFoto: Mario Vedder


Außen liegende Treppenhäuser sparen Bau- und Energiekosten

Über die Reaktionen der Außentreppen der Mieter nach Einzug bin ich gespannt.

Schön sieht anders aus. Ich kenne keinen Hausflur einer Wohnungsbaugesellschaft der beheizt ist! Die Einsparung von Energie finde ich nicht glaubwürdig.  Die Warteliste für bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt ist sehr groß. 46 Wohnungen ist ein Tropfen auf den heißen Stein.  Zur medialen Darstellung nimmt man alles. Man will ja als Gut-Mensch sich zeigen.

Was ist mit den Leerständen in Frankfurt? Warum nimmt die Stadt nicht ihr Vorkaufsrecht wahr? Viele neue Häuser werden gebaut ohne die 30% öffentlichen Fördermittel.  Dachausbau auch noch ein spannendes Thema.

Lieber für Investoren ein Neubaugebiet planen und unseren wertvollen Boden versiegeln. Kein Respekt vor der Natur und dem Klima.

Für wen muss Frankfurt wachsen? Im Umland gibt es genügend Wohnraummöglichkeiten. Der ÖPNV muss verbessert werden und preiswerter sein. Für mich ist Frankfurt die City der Region.