Zum Inhalt des offenen Briefes http://www.spo-frankfurt.de/offener-brief-steigende-wohnungsnot-in-frankfurt-am-main-entschlossen-ueberwinden/

Frankfurter Aufruf zum bezahlbaren Wohnraum

Inhalte zu diesem Aufruf: http://www.spo-frankfurt.de/frankfurter-aufruf-zum-bezahlbaren-wohnraum/

Beide Themen hören sich richtig gut an. Nur wie ist die Wirklichkeit?

Diese Forderungen kennen wir schon seit Jahrzehnten und es tut sich viel zu wenig. Gerade Frankfurt als Pendler-Hauptstadt mit über 350.000 täglich auf einer relativ kleinen Fläche ist ausgereizt für große Neubaugebiete.

Die Lebensqualität für die die hier Wohnen muss erhalten bleiben und darf nicht gefährdet werden. Das geplante Neubaugebiet an der A5 ist der schlechtes Planungsansatz, den man sich nur vorstellen kann. Wie man auf diese Idee gekommen ist, versteht nur ein Immobilien-Hai.

Das Wohlfahrtsverbände, christliche Kirchen sich jetzt einsetzen für ein unmenschliches Wohnen an der Autobahn, unter Strommasten in einem neuen Wohn-Ghetto – verstehe wer will. An bezahlbaren Wohnraum an der A5 glaube ich nicht, egal ob geförderte Wohnungen oder für gemeinschaftliches Wohnen oder zum Festpreis. Warum soll es gerade hier gelingen, wenn es sonst bisher nicht klappt.

Wenn jedes Jahr rund 6.000 Frankfurterinnen und Frankfurter aus der Stadt wegziehen, weil sie sich das Wohnen nicht mehr leisten können, warum ist das so?

6000 Menschen mal 10 Jahre vor und zurück = 120.000 Menschen Warum hat man hier keine Lösung erarbeitet seitens der Verbände und Politik? Dieses Problem soll der neue geplante Stadtteil an der A 5 lösen?

Es ist an der Zeit das Bürger*innen sich engagieren und mitreden, mitgestalten und mitentscheiden. Ein zukunftsfähiges Modell zum Leben in Würde scheint dringend notwendig. Jeder muss sich Wohnen und Essen leisten können. Hier sind alle Menschen in Deutschland gefordert mitzudenken, nicht nur unsere Volksvertreter (1% gehören zu einer Partei) die ja zur absoluten Minderheit gehören.

Arbeitstitel: Lebens-Einkommen von Geburt bis zum Tod

Die Mehrheit muss der Bestimmer sein!