Wahlkampf „Uff de Gass“ – Zeitwende der Parteien auch in Frankfurt?

Geparkt habe ich bei REWE in der Nähe der Bockenheim Warte und dann bin ich Richtung Bockenheimer Warte gegangen. Letzte Woche hatte ich hier einen Info-Stand. Heute hat sich hier die V-Partei den Bürgern gestellt. Man sieht sich am Sonntag im Haus am Dom bei einer Podiumsdiskussion der sogenannten kleinen Parteien wieder.  Eine Woche hat viel verändert. Die Bürger*innen waren freundlich und viel interessierter als letzte Woche noch.

Das Wahlergebnis für die FREIE WÄHLER in Bayern ist in Frankfurt auch angekommen. Politisch interessierte kennen die FREIE WÄHLER  und Ihre Geschichte. Zwei Ehepaare aus München-Freising meinten, JA wir kennen die FREIEN WÄHLER sehr gut schon seit Jahren.

Jetzt will man wissen, wieso sieht und hört man so wenig von den FREIE WÄHLER. So kommt man ins Gespräch, was sonst eher schwierig war.

Bei diesem gute Laune Wetter waren es lockere Gespräche auf der Straße und es war eine angenehme Kommunikation.

In Bockenheim habe ich 2014 sehr viele Gesundheitsvorträge bei einem Unternehmen gemacht und ich konnte einige alte Bekannte sehen und sprechen. Die Leipziger ist ein Eldorado als Fressmeile geworden. Nicht alle Gastronomen sind zufrieden, einige Klagen sie haben zu wenige Kunden. So eine Entwicklung war vor Jahren auch in Bornheim auf der Bergerstraße und jetzt ist alles wieder Top dort.  Die Frequenz der Besucher war sehr hoch. Woran es liegt konnte mir keiner sagen.

Morgen bin ich wieder im Nordwest-Zentrum, Nähe Brücken-Cafe, neben Lift und freue mich auf hoffentlich gute Gespräche.

 

 

Analyse zur Bayern-Wahl-„

Eine Art Zeitenwende im Parteiensystem“

Datum: 15.10.2018 13:38 Uhr

Nach der Landtagswahl gibt es in Bayern eine neue „Machtarchitektur“, so Politologe Werner Weidenfeld im heute.de-Interview. Die Tage von CSU-Chef Seehofer seien gezählt.

„Eine Koalition mit den Freien Wählern ist für die CSU die bequemste Lösung“, so Politologe Weidenfeld.Quelle: dpa

Meine Ansicht ist, dass es einfach sein kann, wenn die Sachfragen gelöst werden und die Menschen im Alltag wieder gehört werden!

Ansonsten wird es mit den FREIE WÄHLER NICHT EINFACH WERDEN. Ohne Kompromisse  auf beiden Seite geht es nicht!

heute.deSeit 1954 hat es für die CSU bei einer Landtagswahl in Bayern kein so schwaches Ergebnis mehr gegeben wie am Sonntag; sie kann aber mit einem Koalitionspartner weiterregieren. Wie stark wird das Ergebnis dieser Wahl Bayern verändern?

Werner Weidenfeld: Wir sehen eine neue Machtarchitektur für Bayern und das Parteienbild wird bunter. Abgesehen von einer kleinen Unterbrechung waren die Menschen dort seit Jahrzehnten an die absolute Mehrheit der CSU gewöhnt. Jetzt erleben wir eine Art Zeitenwende im Parteiensystem. Die neuen Machtverhältnisse betreffen nicht nur die CSU, aber dort fällt es eben besonders auf, weil sie über Jahrzehnte die prägende Dominanz war, nach dem Motto: Bayern ist vorne und Bayern ist die CSU. Das aktuelle Debakel zeigt nicht unbedingt an, dass es Schlusspunkt des CSU-Niedergangs ist. Bei den Traditionsparteien CSU und SPD hängt nun viel davon ab, ob sie die richtigen strategischen Konsequenzen ziehen. Wenn sie so weitermachen wie bisher, dann docken die Menschen eben woanders an.