Große Verlage sind heute international tätige Mischkonzerne mit undurchsichtigen Beteiligungen rund um den Globus. Sie investieren massiv in pressefremde Geschäfte und betreiben politische Lobbyarbeit. Wir benötigen Verlage ohne Beteiligungen an pressefremden Geschäfte. Nur so kann die äußere und innere Pressefreiheit gewährleistet sein. Die innere Pressefreiheit kennzeichnet, in wiefern Verleger ihren Angestellten Mitbestimmungsrechte und Meinungsfreiheit zugestehen, insbesondere bei der politischen Berichterstattung. Die Demokratie „Volksherrschaft“ ist in Gefahr durch Manipulation.

Wenige kapitalstarke Unternehmen teilen sich einen Markt auf. Der Pressemarkt gleicht anderen Branchen, etwa in Energie- oder Kliniksektor. Es ist eindeutig ein Wirtschaftssystem mit Kapitalvermehrung. Demokratie braucht Selbstzweck-Journalismus, der sich nicht permament seine Unabhängigkeit selbst bestätigt, wie es die Konzernmedien tun.

Die Politik muß sofort eingreifen für mehr Regulierung des Medienmarktes. Dafür ist Transparenz notwendig. Foderung Qoute für Selbstzweck-Journalismus, messbar in Marktanteilen. Wettbewerbsfreiheit ist keine Erklärung für 99,5% Marktanteil von fünf Konzernen. In allen Fällen sammeln sie Kunden-Daten und nutzen es für Eigenwerbung.

PS.

Zahlen sind kaum zu ermitteln, denn das Gesetz über eine Pressestatistik (heute Medienstatistik) wurde 1996 abgeschafft. Nur AG müssen Gesellschaftszahlen veröffentlichen. Wie passen all diese Firmen mit Journalismus zusammen?

Mit diesem Thema sollte man sich beschäftigen. Es gibt viele Quellen im Internet. Ein Thema der Macht und wie man sie nutzen kann!

Quelle Ulrike Sumfleth