Keine Zukunft mit SPD und CDU in Frankfurt und Hessen mehr möglich?

Ich bin von Anfang an gegen ein BAUEN an der A5 und bleibe auch dabei, auch bei künftigen Entscheidungen im Ortsbeirat 8 Frankfurt, wo ich Mitglied bin.

Die Frischluft-Schneise muss erhalten bleiben, sonst ersticken wir im Feinstaub in Frankfurt. 

Frankfurter gehen wählen am 28.10.2018 Landtagswahl:

Erststimme diesmal im Wahlkreis 35 Frankfurt II aus allen Lagern für Karlheinz Grabmann weil es Sinn macht!

Alle für EINEN und EINER für Alle!

Demonstration Gegen neuen Stadtteil: 600 Menschen nehmen am Sternmarsch der CDU teil

VON Die CDU hatte zum Sternmarsch gegen die Pläne der Stadt Frankfurt, an der A 5 ein Neubaugebiet für 30 000 Menschen zu schaffen, aufgerufen. 600 Menschen beteiligten sich nach Aussagen der Organisatoren.

Wenn die Pläne Wirklichkeit werden und tatsächlich 30 000 Wohnungen an der A 5 gebaut werden, rückt Frankfurt (im Hintergrund ist die Skyline zu sehen) noch näher an Weißkirchen heran. Das wollen die Teilnehmer des Sternmarsches, zu dem die CDU aufgerufen hatte, verhindern.Foto: Jochen ReichweinWenn die Pläne Wirklichkeit werden und tatsächlich 30 000 Wohnungen an der A 5 gebaut werden, rückt Frankfurt (im Hintergrund ist die Skyline zu sehen) noch näher an Weißkirchen heran. Das wollen die Teilnehmer des Sternmarsches, zu dem die CDU aufgerufen hatte, verhindern.

Mehr können Sie hier lesen: http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Gegen-neuen-Stadtteil-600-Menschen-nehmen-am-Sternmarsch-der-CDU-teil;art675,3080389

Was die Bürger*innen möchten scheint die SPD nicht zu interessieren. Kleingeistig nennt man es, wenn man gegen ein Baugebiet was Naturschutzgebiet, Wasserschutzgebiet, Naherholungsgebiet, Ausgleichsfläche für den Riedberg (der hätte nie gebaut werden dürfen, Strommasten sind keine 400 Meter entfernt, sogar ein Grundschule leidet darunter und der Elektrosmog lässt grüßen) sowie eine Frischluftschneise, ablehnt.

Wohnen an der Autobahn, Stark-Strommasten vor der Haustür mit einer hohen Lärmschutzmauer sind keine Lösung für unsere Wohnprobleme in Frankfurt.

Schäfer-Gümbel kritisiert Sternmarsch der CDU gegen bezahlbares Wohnen

Bild: Pietro Sutera

Mehrere CDU-Verbände aus dem Frankfurter Umland haben zu einem Sternmarsch als Protest gegen den von der Stadt Frankfurt geplanten neuen Stadtteil im Nordwesten der Stadt aufgerufen. Das Wohnbauprojekt wurde bislang von der Frankfurter CDU mitgetragen, die sich aber nun offensichtlich von den Plänen absetzen will.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Thorsten Schäfer-Gümbel kritisierte die Aktion, die von dem ehemaligen CDU-Minister Jürgen Banzer mit initiiert wurde, als „kleingeistig und peinlich“. Schäfer-Gümbel sagte am Freitag in Wiesbaden: „Die Region platzt aus allen Nähten, die Wohnungsnot ist inzwischen eine reale Bedrohung für die Mitte der Gesellschaft. Aber das scheint die CDU-Granden aus den schönen Wohnlagen im Taunus nicht zu interessieren. Es ist geradezu zynisch, wenn Besserverdiener mit CDU-Parteibuch in Zeiten wie diesen einen Sternmarsch gegen bezahlbare Wohnungen organisieren – und damit gegen alle Menschen, die sich das Wohnen in Frankfurt und Umgebung nicht mehr leisten können. Die Aktion ist absolut irrational und sie zeigt, dass sich mit dieser CDU keine Zukunft für Frankfurt und für Hessen gestalten lässt. Das Gemeinwohl endet nun einmal nicht am Gartenzaun von Herrn Banzer und auch nicht an den Gemarkungsgrenzen der Umlandgemeinden. Offensichtlich aber haben weite Teile der CDU in Frankfurt und im Umland den Kontakt zur Wirklichkeit und zur Mehrheit der Menschen verloren. Wenn sich die wenigen wirtschaftlich Starken vom Rest der Gesellschaft lossagen, um gefühlte Besitzstände zu verteidigen, dann spaltet das unser Land und verhindert gemeinsame Lösungen für eine gute Zukunft. Ich appelliere deswegen an die Vernünftigen und Verantwortungsbewussten in der CDU: Erklären Sie Ihren Parteifreunden um Herrn Banzer, dass dieser Sternmarsch kleingeistiger Unfug ist. Die hessische SPD unterstützt alles, was bezahlbaren Wohnraum schafft. Deswegen stehen wir auch zu den Plänen, einen neuen Stadtteil für Frankfurt zu gründen.“

Ihr Vorhaben und auch die bisherigen lösen in keiner Weise das Thema bezahlbaren Wohnraum für Frankfurt. Für mich ist das Wort „bezahlbarer Wohnraum“ das Unwort des Jahrzehnts. 800 000 Menschen in Frankfurt sind genug. Kein weiteres Wachstum auf so einer kleinen Fläche.  Wir wollen auch in Zukunft gesund Leben!