Die Frage ist nicht, wie viele Einwohner eine Stadt
im Verhältnis zu den letzten Jahren hat und wie stark deren Wachstum ist, vielmehr muss eine Stadt
Attraktivität ausstrahlen und den Teilhabenden einer Stadt ein gesundes Lebensumfeld bieten.

Frankfurt am Main hat etwa die gleiche Fläche wie Erfurt, aber über 500.000 Menschen mehr die hier Leben. Plus der täglich Zustrom von Pendlern und ‚Touristen.

Frankfurt ist mit seiner Fläche zu klein um weitere Neubaugebiete wie geplant der A 5  noch zu verkraften. Die Stadtplaner müssen andere Lösungswege gehen. Die Bürgerinitiativen wie Graswurzel oder Heimatboden und andere machen stetig Vorschläge.

Ich bin für einen Baustopp solcher Planungen, da Sie unser Klima verschlechtern, mehr Feinstaubbeslastung entsteht und bestehende Ausgleichsflächen z.B. Riedberg einfach nicht beachtet werden. Naturschutz, Wasserschutz, Artenschutz und Naherholung werden ignoriert. An der Autobahn und unter Strommasten zu wohnen ist unmenschlich!

Nein und nochmals nein.

Ich bin für einen Baustopp und bitte alle Gleichgesinnten bei der Landtagswahl Hessen am 28.10.2018 den Freien Wähler und insbesondere im Wahlkreis 35 Frankfurt II Karlheinz Grabmann Ihre Erstimme zu geben. Ich habe bewiesen, dass man mir Vertrauen kann.

Die IHK Frankfurt setzt ausschließlich auf wirtschaftliches Wachstum. Investoren aus dem Ausland China, Russland, Japan kaufen unseren wertvollen Boden. Die Verantwortlichen in Stadt und Land haben bisher nicht geliefert und ich vertrauen Ihnen nicht mehr.

Viele Projekte sind seit Jahrzehnten bis zu 40 Jahren auf dem Plan und nichts ist passiert. Der Nahverkehr, die Bildungspolitik sind nicht gelöst und mit einem weiteren Wachstum werden die Probleme nur noch umfangreicher. Der soziale Frieden ist in Gefahr.

IHK-Chef schwört die Region ein

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist das wirtschaftliche Kraftzentrum Deutschlands. Doch es fehlen Wohnungen, Gewerbeflächen und Fachkräfte. Die IHK Frankfurt hat die Lage analysiert. Präsident Müller fordert Regierungen, Planungsbehörden und Kommunen auf, an einem Strang zu ziehen.

Mein Kommentar:

Diese Forderung steht schon seit Jahrzehnten im Raum. Die IHK Frankfurt hat viele Veranstaltungen im Jahr mit Experten und dennoch kommt kein Ergebnis zustande. Alles nur heiße Luft. Die Politik ist langsam und sie vertritt nicht die Bürger-Interessen.

VON MICHAEL BALK

Frankfurt. Die Metropolregion FrankfurtRheinMain mit den Städten Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden, Mainz und Darmstadt reicht im Norden bis nach Fulda, im Süden bis in den Odenwald, im Westen zählt der Rheingau dazu und im Osten der Vogelsberg. In dieser Wachstums- und Zuzugsregion, die der Frankfurter IHK-Präsident Mathias Müller, gerne „Herzmuskel Deutschlands“ nennt, leben aktuell 5,7 Millionen Menschen. Seit der Jahrtausendwende sind 328 000 neue Jobs entstanden. Bis 2030 werden laut einer IHK-Prognose weitere 140 000 dazukommen, dann sind es 2,5 Millionen sozialversicherungspflichtige Jobs.

Die wachsende Zahl an Arbeitsplätzen macht die Region zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsort. Der Wohlstand steigt. Der Arbeitsmarkt ist in hervorragender Verfassung. Vielerorts sei die Arbeitslosenquote so gering, dass nahezu Vollbeschäftigung herrsche, so Müller. Unternehmen wollen einstellen und suchen qualifiziertes Personal. Die aktuelle IHK-Umfrage geht von etwa 52 000 neuen Jobs in 2018 und 55 000 im Jahr 2019 aus.

Der Fachkräftemangel besteht auch schon über 15 Jahre. Über Digitalisierung spricht man schon über 10 Jahre und passiert ist wenig!

Das Geschrei ist immer groß. Solange die Behörden befristete Arbeitsverträge (Lehrer…) oder weiterhin nur Niedriglöhne bezahlt werden, bekommen wir die Probleme nicht gebacken. Über den Mitarbeiterschwund von Bankarbeitsplätzen spricht keiner. Abfindungen ohne Ende und frustrierte Mitarbeiter. Neue Konzepte wie ein Grundeinkommen steht bei der IHK nicht auf der Agenda!  

Durch den demografischen Wandel – die Baby-Boomer gehen in Ruhestand – gehe das Angebot an ausgebildeten Menschen weiter zurück. Im Zuge der Wachstumsdynamik werde der sich verschärfende Fachkräftemangel in etlichen Berufen zu einem Bremsklotz für die positive Beschäftigungsentwicklung und ein Risiko für die Unternehmer. „Aktuell fehlen bereits 163 000 Fachkräfte. Bis zum Jahr 2030 kann diese Lücke auf rund 250 000 anwachsen“, befürchtet der Präsident auf Basis eines aktuellen Fachkräftemonitors. Diese Lücke sei nicht über zu schließen, sagt Müller und plädiert für die umgehende Verabschiedung eines Einwanderungsgesetzes durch die Bundesregierung. „Die Gewinnung von Fachkräften ist ein essenzieller Faktor, um die Wettbewerbsfähigkeit beizubehalten“, erklärt der IHK-Chef. In einem Einwanderungsgesetz sieht er ein zentrales Instrument, um qualifizierte Leute im Ausland anwerben zu können.

Wir brauchen wieder attraktive Arbeitsplätze mit Wohlfühlfaktor. Jeder zweite Banker in Frankfurt ist mit seinem Job unzufrieden und hat Sie haben einen hohen Krankenstand. Ausserdem werden die Menschen mit Erfahrung zu früh in Rente geschickt. Es fehlt an Innovationen für unsere Senioren. Arbeit muss sich lohnen, es ist unsere Lebenszeit!  Die jungen Alten können noch viel bewegen, wenn man entsprechend Respekt zeigt. Oma und Opa leisten heute schon enorm viel für die Familien. Dies könnte auch im Betreuungsbereich ausgebaut werden. Kita, Schule, Seniorenheime, Einkaufshilfe und und und. Jede Leistungen muss einen Wert haben und das Konzept mit Ehrenamtlichen ohne Bezahlung war gestern. Politiker lassen sich ja auch Ihre ehrenamtliche Tätigkeit mit Aufwandsentschädigungen ordentlich entlohnen.  

75 000 Wohnungen fehlen

Für die dringend benötigten Fachkräfte und ihre Familien fehlt jedoch schon heute Wohnraum.

Wohnraum ist vorhanden nur es kann keiner bezahlen! Wir haben unglaubliche Leerstände. Es fehlt an einem entsprechenden Gesetz. Hier ist die Landesregierung gefordert. Deshalb wählen Sie die FREIE WÄHLER bei der Landtagswahl. Frankfurt darf aufgrund seiner zu kleinen Fläche nicht weitere große Neubaugebiete wie geplant an der A5 umsetzen. An einer Autobahn 8 spurig und unter Strommasten zu wohnen ist unmenschlich. Sehr guter Boden wäre für immer verloren, Naturschutz und Wasserschutz im Eimer, Frischluftzufuhr von Frankfurt in Gefahr, Feinstaubelastung geht enorm in die Höhe und macht die Menschen krank. Ausgleichsfläche vom Riedberg wird angegriffen, ein unmöglicher Vorgang. Neubauten lösen unsere Wohnungsproblematik mit bezahlbarem Wohnraum nicht! 

Und diese Entwicklung dürfte sich noch verschärfen. Die IHK hat hochgerechnet und kommt zum Ergebnis, dass im Raum Frankfurt 2030 rund 75 000 Wohnungen fehlen werden. Besonders brisant werde die Situation in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und den Landkreisen Offenbach und Hochtaunus, so die IHK. Der Druck auf den Wohnungsmarkt habe in weiten Teilen der Region die Kauf- und Mietpreise in die Höhe schießen lassen.

„Wir kommen nicht um die Aktivierung bestehender Flächen und die Ausweisung neuer Baugebiete in Frankfurt und der Region herum“, betont Müller. Daher plädiert der IHK-Präsident für Zivilcourage unter den kommunalen Entscheidungsträgern und wirbt für mutige Entscheidungen der Planungsbehörden: „Wir erleben in der Debatte um potenzielle Wohnquartiere gerade, dass die einzelnen Projekte gegeneinander ausgespielt werden – die Zahlen aber zeigen, wir brauchen sie alle. Sowohl einen neuen Frankfurter Stadtteil an der A5 als auch ein Wohngebiet am Main-Taunus-Zentrum oder in Hofheim-Marxheim: Alle Projekte dieser Art müssen weitergedacht und verwirklicht werden. Die Menschen kommen zu uns und wir müssen sie unterbringen.“

Hier dient die IHK sprich Vorstand aus meiner Sicht schon seit Jahren als Schrittmacher von unserem OB Peter Feldmann und Mike Josef.

Konkret fordert die IHK die Landesregierung dazu auf, die pauschale Festlegung im Landesentwicklungsplan von jeweils 400-Meter-Abständen auf beiden Seiten von Hochspannungsleitungen zu überdenken. „Wie ist die Landesplanung auf diesen Wert gekommen? Hier fehlt die Begründung. Projektbezogene Gutachten und fallbezogene Schutzlösungen wären ein besserer Weg als pauschale Abstände.“

Die Stromleitungen erzeugen nachweislich Elektrosmog in großem Umfang. Eine Gesundheitsgefahr geht heute schon aus. Die 400 Meter sind auszuweiten um die Gesundheit der Menschen zu sichern. Nur gesunde Menschen sind auf dem Arbeitsmarkt wertvoll. Übrigens die geistige Alchemie könnte einen Schutz bieten.  Ich stehe zur Aufklärung gerne bereit!

Planung beschleunigen

Auch die Bundesregierung sieht der IHK-Präsident in der Pflicht: „Metropolregionen sind die Wirtschaftsmotoren in Deutschland, daher ist auch die Bundesregierung gefordert, Planungsgrundlagen zu schaffen, die dem metropolitanen Raum gerecht werden.“ Sowohl Wohn- als auch Infrastrukturprojekte müssten schneller und mit weniger bürokratischen Hürden umgesetzt werden, etwa durch den Erlass von Planungsbeschleunigungsgesetzen.

Die Baugesetzgebung ist einfach schlecht und alles ist viel zu kompliziert und bürokratisch! Die europaweite Ausschreibung tut ihr übriges dazu

Das gelte auch für die benötigte Verkehrsinfrastruktur, deren Umsetzung forciert werden müsse. Ob Regionaltangente West, Verlängerung von S 5 und S 6, „die Politik muss Gas geben“, verlangt Müller.

Die Tangente West ist seit über 40 Jahren nicht gelöst! Der öffentliche Nahverkehr bricht heute schon zusammen und viele sind auf Ihren Pkw angewiesen. Wo bleibt ein Fahrgastangebot, was die Bevölkerung nicht abschlagen wird. In Ungarn fahren Menschen über 65 Jahren kostenfrei nur als ein Beispiel und davon gibt es viele. Das Angebot von 365 Euro pro Ticket wird als riesigen Erfolg gefeiert. Sorry das sehe ich anders.  

Quelle:  PRESSESTIMME – Artikel aus der FNP E-Paper App, 13.07.2018