Wahlrechtliche Sperrklausel müssen weg!  Teil 1

Durch die Vielfalt der Parteienlandschaft ist die Politik näher an die Interessen, Bedürfnissen und Wünsche der Wahlberechtigten herangerückt und öffnet somit ein breites Spektrum hinsichtlich der konkreten interessengeleiteten Partizipation der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger nicht nur auf kommunaler Ebene. Zum Beispiel Stadt Frankfurt Kommunalwahl 2016: 13 angetretene Parteien und Listen mit einem Stimmenanteil unter 2,5% vereinen einen Gesamtstimmenanteil von 9,7 Prozent.

Diese engagierten Wähler würden sonst in den Topf der Nichtwähler fallen. Die regierenden Parteien freuen sich über so was, da sie leichter regieren könnten.

Zur Stärkung der Wahlberechtigten und des aktiven Wahlrechts einer jede Wählerin und eines jeden Wählers sollten Sperrklausel nicht vorkommen.

Unabhängige Politiker sind bei Direktwahlen erstaunlcih erfolgreich. Deshalb bin ich auch für die Direktwahl des Bundespräsidenten. Ein Grund für den Erfolg könnte ihre Parteilosigkeit sein?

In Hessen ist die sogenannte graue Gewalt sehr erfolgreich. Das belegen nachstehende Zahlen sehr eindrucksvoll.

Bürgermeister in Hessen:

Parteilos                              149

SPD                                       140

CDU                                      103

FREIE WÄHLER                    21

FDP                                         10

GRÜNE                                    3

 

Parteilos zu sein für den Bundetag ist für mich keine Option.

Hier neutral Informationen zur Sperrklausel http://www.bundestagswahl-bw.de/sperrklausel.html.