Es geht um das geplante neue Baugebiet an der A 5.

Es wird keine Rücksicht auf Luft, Wasser und Boden genommen.

Diese elementaren Bestandteile unseres Lebens werden behandelt wie Konsumgüter.

Die Lebensqualität für die Bürger*innen in Frankfurt ist genau so wichtig, wie WOHNEN!

Oft siegt die Gier!

 

Die Initiative „Heimatboden“ sagt:

ÜBER DIE INITIATIVE IN KÜRZE

Häufig werden  folgenschwere Entscheidungen getroffen, die oft auf mangelhafte Informationen, Kirchturmdenken und politische Geld-Interessen zurückzuführen sind.

Wir möchten die Augen öffnen, um Politik und Bürgern eine möglichst umfangreiche, objektive Meinungsbildung zu ermöglichen. Ziel ist es, die  Einsicht zu vermitteln, dass dieses Frankfurter Bauvorhaben aufgrund der vielen Widrigkeiten kompletter Unsinn ist.

https://www.heimatboden-frankfurt.de/

Die Bürger*innen wurden von Anfang an nicht mit ins Boot genommen von der Stadtregierung. Nach den ersten heftigen Protesten, gibt man immer wieder zu verstehen, dass man es nur gemeinsam umsetzen wird. Gemeinsam heißt hier OB Peter Feldmann mit Mike Josef und seinem Gefolge z.B. ABG! Beide gehen davon aus, dass gebaut wird, es ist nur die Frage wann?

Nun kann man in den einzelnen Medien in Frankfurt lesen:

„ABG kauft Flächen für neuen Stadtteil“

Die ABG Frankfurt Holding kauft Flächen im Gebiet des neuen Stadtteils. Die Stadt Frankfurt plant östlich und westlich der A5 zwischen der Nordweststadt und Steinbach einen neuen Stadtteil mit rund 10.000 Wohnungen, um auf die große Wohnungsnachfrage zu reagieren. Die Infrastruktur und die erforderlichen Anschlüsse lassen sich mittelfristig umsetzen. ABG-Chef Frank Junker (Aufsichtsrat OB Feldmann):“Wir haben nunmehr Grundstücksflächen erworben, auf denen wir bezahlbaren Mietwohnungsbau (welche Miet-Summe wird nicht genannt!) errichten werden“.

Ein Landwirt gibt sein Lebenswerk auf und verkauft seinen besten Boden an die ABG, obwohl sein Betrieb sich wirtschaftlich rechnet. 

Schlimmer wie Selbstmord, der Boden ist für immer weg!

https://www.heimatboden-frankfurt.de/allgemein/der-landverkaeufer-oder-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod/

Während meines Wahlkampfes als Direktkandidat zur Landtagswahl Hessen habe ich viele Menschen aus diesem Gebiet gesprochen, die wollen, dass auch Wohnungen „Sozialer Wohnungsbau“ gebaut werden. Luxuswohnungen oder teures Wohnen lehnen sie ab.

Ich denke man wird gemeinsam nach Lösungen suchen und kompromissbereit bleiben müssen, um dem Bürgerwunsch zu entsprechen.

2011 gab es einen Wettbewerb Nordweststadt und die Ergebnisse wurden 2012 vorgestellt. Auf Grundlage des von Bürgerinnen und Bürgern begleitete Wettbewerbsverfahrens, der erhaltenen Wettbewerbsergebnisse und den Ergebnissen aus dem Bürgerdialog, die Nordweststadt behutsam weiter zu entwickeln und diese Großsiedlung der Moderne der frühen 1960er Jahre damit den geänderten Anforderungen anzupassen.

Vielleicht wäre das der bessere Ansatz aktuell?

Ich persönlich würde gerne auf Bauen in diesem Gebiet verzichten wollen. Für mich macht  eine Frankfurt/Rhein/Main Region Lösung mehr Sinn. Nur hier fehlen die Gesetze und das auch noch länderübergreifend.

Bei der Kommunalwahl 2021 wird die Bebauung sicher ein ‚Thema sein.