Verdienen die nachstehenden Parteien wirklich Ihre Zweitstimme?

Bei der Sonntagsfrage haben wir derzeit diese Ergebnisse: http://www.wahlrecht.de/umfragen/

Drehen Sie am Wahlrad und geben Sie Ihre Erststimme den Kandidaten die dem Bürgerwillen dienen und nicht dem Parteiwillen. Die sonstigen Parteien wie FREIE WÄHLER UND VIELE MEHR sind unter 5% jeweils. Diese Stimme kommen den etablierten Parteien auch noch zu gute bei der finanziellen Abrechnung nach der Wahl.  Stärken Sie mit Ihrer Erststimme z.B. die anständige Alternative FREIE WÄHLER damit eine lebendige Politik aus der Opposition gemacht werden kann, die den Bürgerwillen nachgeht.  Eine Veränderung,ein Aufbruch im Sinne der Bürger-Lobby ist mit Ihrer Erststimme möglich.

Helfen Sie mit für einen Höhenflug der FREIEN WÄHLER IN DEUTSCHLAND. Wir sind die anständige Alternative!

Ein aktuelles Beispiel was wir Bürger jederzeit bewegen können mit den richtigen Partnern:

Lieber Karlheinz Grabmann,

zweieinhalb Jahre gekämpft und jetzt gewonnen: Das aktuelle Gentechnik-Gesetz von Agrarminister Christian Schmidt (CSU) ist endgültig vom Tisch! Unser ausdauernder Widerstand hat sich gelohnt. Mit dem Gesetzentwurf wäre die Risikotechnologie womöglich zurück auf unsere Felder gekommen. Einzelne Bundesländer hätten Gentechnik erlauben, andere verbieten können – dabei machen Genpollen nicht vor Ländergrenzen halt.

 

Zuerst sah es nicht so aus, als könnten wir das Gesetz noch stoppen. Denn die Vorlage von Christian Schmidt liegt seit mehr als zwei Jahren hartnäckig auf dem Tisch der Regierungskoalition. Die SPD-Bundesminister/innen hatten dem Gesetz schon zugestimmt – es fehlte nur noch das „Ja“ von CDU/CSU und SPD im Bundestag. Doch wir gaben nicht auf, sondern drehten die Stimmung. Vor zwei Wochen lehnte die SPD im Bundestag die Gesetzesnovelle ab.[1]

Wie wir das gemacht haben? Wir haben die Stärken einer echten Bürgerbewegung über mehr als 24 Monate richtig ausgespielt:

  • Über 15.000 Teilnehmer/innen trugen bei der „Wir haben es satt“-Demo im Januar in Berlin ihren Protest gegen Gentechnik und Agrarindustrie zum Bundestag. Um sieben Uhr morgens verwandelten 50 Campact-Aktive Schmidts Pressetermin in einer Berliner Bäckerei in eine Protestaktion. Sowas beeindruckt die Politik. Denn bei Campact reden nicht Lobbyisten, sondern Bürgerinnen und Bürger – so wie Sie.
  • Auf den Stationen von Schmidts PR-Sommerreise, vor einer Konferenz der Bundesländer oder bei einer Expertenanhörung im Bundestag: Sobald um Gentechnik gerungen wurde, schmetterten wir vor der Tür laute Slogans. Unser Protest bleibt in Erinnerung: Denn Campact-Kampagnen sind für ihre Hartnäckigkeit bekannt.
  • Mal lag ein Gentech-Flickenteppich vor dem Kanzleramt aus, mal tanzten Gen-Mais-Kostüme, mal flogen Schmetterlinge vor einem Monsanto-Monster davon – solche Bilder schaffen es in die Abendnachrichten und auf die Titelseiten der Tageszeitungen. Denn unsere Aktionen sind bunt und kreativ.
  • Umweltverbände zerlegten Schmidts neuesten Gesetzentwurf, kritische Expert/innen erläuterten die Gentech-Risiken in den Anhörungen des Bundestages. Im großen Bündnis organisierten wir eine Großdemo. Denn Campact weiß: Nur zusammen sind wir stark.

Wir haben alles gegeben! Dieses Mal ist es uns gerade noch gelungen, die Rückkehr von Gen-Mais auf unsere Felder zu verhindern. Doch neues Unheil braut sich zusammen: Die beiden Gentechnik-Konzerne Bayer und Monsanto schließen sich zu einem neuen Agrarriesen zusammen. Damit wächst der Einfluss der Gentech-Lobby weiter. Und für uns wird es immer schwerer, ein bundesweites Gentechnik-Verbot durchzusetzen.

Wollen Sie Gentechnik?  Auch das ist ein Grund im Wahlkreis 183 Frankfurt II Karlheinz Grabmann zu wählen, auch die Versiegelung von weiteren Nutzflächen in Frankfurt darf es nicht geben.