„Fürchtet euch nicht“, lautet die Weihnachtsbotschaft, „denn Gott ist bei euch“. Je schwerer die Zeiten, desto wichtiger!

Der Leitartikel in der Evangelisches Frankfurt und Offenbach und auch weitere Beiträge im Zusammenhang mit Corona haben mir sehr gefallen.

Daher möchte ich diese (ich bin katholisch – für mich zählt nur noch GOTT!) Ansichten gerne teilen. file:///C:/Users/doriscabrio48/Downloads/EFO_Dezember2020%20(1).pdf oder Ausgabe 5 anklicken https://www.efo-magazin.de/magazin/ausgaben/

Fröhliche Weihnacht?

Von wegen!

Was bleibt von der beschworenen Fröhlichkeit, wenn alles wegfällt, was Freude macht? Wo sind sie, die großen Familienrunden, das Gänseessen der betrieblichen Weihnachtsfeiern, die Konzerte von flötenden Kindern, der Nikolaus, die Advents-Chöre?

Gestrichen.

Selbst am Heiligen Abend bleiben die meisten Kirchentüren zu.

Kein Wunder, wenn Vorsicht in Angst umschlägt, Distanzhaltung in Vereinsammung. Und es leiden ja nicht nur die verwitweten Alten, denen Ansprache und Begegnungen fehlen. Da gibt es Jugendliche, die ohne ihre Freunde seelisch in ein Loch fallen. Menschen, die Existenzangst haben, weil ihre Arbeitsstelle in Gefahr ist.

Nein, fröhlich geht anders.

Wir wissen nicht, was uns die kommenden Monate bringen. Wie viele Menschen sich infizieren, wie viele sterben, wie unsere Wirtschaft, die Bildung unserer Kinder, wie unsere Demokratie durch diese Krise kommen.

Aber wir hören den Ruf: „Fürchtet euch nicht!

Wir hören ihn vom Engel Gottes, der uns verheißt: Gott scheut auch vor Corona nicht zurück. Gott wird uns durch diese Krise begleiten. Jeden Einzelnen und jede Einzelne von uns.

Wie genau das geschehen wird, wissen wir nicht.

Schön ist wenn Nachbarn uns umsorgen.

Heute haben ich einen Mann beim Einkaufen getroffen – er ist Hartz IV Empfänger – und er tut gutes mit dem Einkaufs-, Begleit- und Unterstützungsservice von GFFB. Ein kostenfreies Angebot.

Hotline 069-951097-313

Er hat einer Frau in der Aßlarerstrasse geholfen. Vom Jobcenter bekommt er 1,50 Euro. Ihm ist der Kontakt und die Unterstützung die er leistet sehr wichtig und er fühlt sich wohl dabei und macht es mit Herzen. Eine Unterstützung auf Gegenseitigkeit.

Überall soll es heißen, „Fürchtet euch nicht!“ Dass wir uns gegenseitig daran erinnern, auf Weihnachtskarten, in E-Mails und bei Anrufen: Habt keine Angst! Gott findet einen Weg zu uns. Gott ist schon da.

Fröhliche Weihnachten, überall!“

Vielen Dank für diese Perspektiven von Amina Bruch-Cincar.

Weitere Erkenntisse sind: Begegnung und Beziehungen sind auch in einer Pandemie unverzichtbar. Wir sind soziale Wesen und das sollte man nie vergessen. Eine Umarmung, ein fester Händedruck, ein Lächeln oder auch eine Träne, ein streicheln geben Herzenskraft und stärken unser Immunsystem.

Infektionsschutz oder Nähe? Warum gerade alte Menschen jetzt beides brauchen. Es war unmenschlich im Frühjahr wegen Corona Altenheime und Krankenhäuser für Besuche teilweise oder ganz zu sperren. Begegnungen müssen ermöglicht werden. Besuch nur mit Abstand? Auf Dauer ist das keine Option für alte Menschen und auch nicht für unsere Kinder. Man darf nicht zulassen, dass Menschen extrem vereinsamen.

Man ist nur einmal jung: Jugendliche müssen raus, das gilt auch für Corona-Zeiten. Sportvereine und Clubs sind dicht. Viele die jetzt 16, 17, oder Anfang 20 sind, wissen nicht, wohin mit sich. Verständnis gibt es wenig! Selbst ein Spot der Bundesregierung wirbt fürs Dauerklotzen auf der Couch.

Jung sein heißt, gemeinsam mit anderen die Tür zur Welt aufzustoßen.

Jugendarbeit muss uns so wichtig sein wie offene Schulen und Kindergärten.

Wir brauchen eine Gedanken-Hygiene – die Freiheit des Geistes.

Miteinander – Füreinander – Altes und NEUES.

Gemeinsam geht es nur noch in der Zukunft.

Vor allem wenn man den Wandel möchte, nur mit einem anderen Bewusstsein!